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Chinchillas - flauschige Sensibelchen

Die aus Südamerika stammenden Nager – verwandt mit den Meerschweinchen – waren früher aufgrund ihres weichen Fells so beliebt, dass fast bis zur Ausrottung gejagd worden sind. Zum Glück geraten Pelzmäntel immer mehr aus der Mode. Heutzutage sind Chinchillas (Chinchilla Chinchilla) beliebte, aber anspruchsvolle Heimtiere.

Sie sind nachtaktiv und zum Leidwesen vieler Kinder keine Kuscheltiere, denn ihr weiches Fell ist sehr empfindlich. Falsche Haltung erkennt man oft an einem stumpfen Fell.

Chinchilla bei Aquatop in Würselen

Es gibt verschiedene Farbvarianten: Hellgrau bis Dunkelgrau, Weiß, Silberfarben, Black Velvet (schwarz), Beigefarben, Braun, Brown Velvet und Violett. Chinchillas werden etwa 25-35 cm groß und der Schwanz 15-20 cm lang, das Gewicht liegt bei 400-600 Gramm.

Bei der Anschaffung sollte man berücksichtigen, dass die Tiere über 20 Jahre alt werden können. Am besten hält man zwei Tiere, wobei das Männchen kastriert sein sollte, da die possierlichen Tierchen sehr gebährfreudig sind. Zwei Weibliche Tiere verstehen sich meistens gut, vor allem wenn es sich um Geschwister oder Mutter und Tochter handelt. Zwei Männchen sollte man möglichst nicht vergesellschaften, da sie sich häufig bekämpfen.

Haltung

Die Behausung sollte etwa 1 m x 1 m x 0,5 m groß sein (je größer desto besser), der Standort sollte hell und ruhig sein. Direkte Sonnenbestrahlung oder Zugluft schaden den Tieren. Den Käfigboden bedeckt man ausreichend mit Kleintierstreu. Dieser sollte mindestens 5 cm hoch sein.Trinkflasche, Heuraufe und Futternapf (am besten ein Papageienkäfig zum Aufhängen) vervollständige die Einrichtung des Käfigs. Ganz wichtig ist die Schale mit Chinchillasand, damit die Tiere ihr empfindliches Fell durch ein augiebiges Sandbad ausreichend pflegen können.

Chinchillas sind sehr geräuschempfindlich und sollten vor lauten Geräuschen geschützt werden. Regelmäßiger Auslauf fördert das Wohlbefinden. Dabei ist zu beachten, dass die neugierigen Tiere als anknabbern, also vorsicht bei Elektrokabeln. Am besten lassen Sie die Tiere nie unbeobachtet herumlaufen.

Ernährung

Chinchilla benötige spezielles Futter in Form von Pellets, außerdem ausreichend Heu und frisches Wasser. Das falsche Futter verursacht schlimme Verdauungsprobleme, die sogar zum Tode führen können. Lassen Sie sich von unseren freundlichen Mitarbeitern umfassend beraten.

Die putzigen Nager mögen Rosinen, außerdem Haselnüsse, Erdnüsse, Waldkräuter und Johannisbrot. Diese Leckereine sollte es allerdings nur in begrenztem Maße geben.

Über 20 Jahre Aquatop Würselen

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