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Die beliebtesten Teichbewohner

Koi

Der Nishikigoi, mit seinem geläufigeren Kurznamen Koi hat die Position des Königs unter den Teichfischen eingenommen und behauptet. Ursprünglich stammt er vom japanischen Speisekarpfen ab. Ein Koi kann bis zu 80 Zentimeter groß werden. Einige Tiere erreichen ein stolzes Alter von 80 Jahren. Züchter schätzen den Koi wegen seiner Farbenvielfalt und auch wegen seiner Zutraulichkeit.

Koi

Koi mit optimalem Körperbau und auffälliger Zeichnung gelten als sehr wertvoll. Für Japaner symbolisiert der Koi Glück, Reichtum und Erfolg. Hier erzielen besonders schön gemusterte Fische auf Auktionen Preise von umgerechnet einer halben Million Euro. In Europa sind solche Preise unrealistisch.

Seinem Ursprung nach ist der Koi ein Warmwasser-Fisch, der sich bei Temperaturen von 20-24 Grad am Wohlsten fühlt. Jedoch verträgt er durchaus Temperaturen von bis zu 4 Grad, auch einmal über einen längeren Zeitraum. Für Koi-Teiche ist im Winter eine Teichheizung zu empfehlen, da die Tiere empfindlich auf Temperaturstürze reagieren. Koi sollten in speziell für sie angelegten Teichen gehalten werden. Keinesfalls sind sie für ein Leben etwa im Schwimmteich oder Naturteich geeignet.

In unseren 5.000 qm großen Geschäftsräumen finden Koi-Fans ein große Auswahl an Fachliteratur, um ihr Hobby zu vertiefen.

Goldfisch

Der Goldfisch ist der pflegeleichte Verwandte des Koi. Er wurde im Laufe seiner langen Geschichte als Teich- und Aquarienfisch in vielen Varietäten gezüchtet, als Schleierschwanz, Blasenaugen, Oranda, Eierfische, Himmelsgucker und Löwenköpfe.

Goldfische

Er ist ein ruhiger, verträglicher Geselle, im Schwarm mit Artgenossen wie auch mit anderenTeichbewohnern. Goldfische werden bis zu 35 cm groß. In der Nahrungsfrage sind sie anspruchslos. Am liebsten knabbern sie an Pflanzen. Sie gründeln gern, was bisweilen zur Eintrübung des Wassersführen kann. Für Schwimmteiche sind sie deshalb kaum geeignet. In Zierteichen fühlen sie sich hingegen wohl und sorgen schnell für reichlich Nachwuchs. Deshalb empfiehlt es sich, nicht zu viele Fische einzusetzen.

Goldorfe

Orfe

Die Orfe gehört wie Koi und Goldfisch zu den Karpfenfischen. In Schwärmen bewegen sie sich unmittelbar unter der Wasseroberfläche. Orfen erreichen eine Länge von bis zu 80 cm. Eine rötliche Varietät der Orfe ist unter dem Namen Goldorfe bekannt. Im Gegensatz zu den Goldfischen ist sie für die Haltung in einem Schwimmteich geeignet.

Stichling

Der Stichling liebt dichte Unterwasservegetation und relativ kaltes Wasser. Er baut Nester in den Unterwasserpflanzen. Im Allgemeinen friedlich, beansprucht der 5-7 cm kleine Fisch während der Laichzeit ein Revier von 40 cm Durchmesser. In dieser Zeit bieten die Männchen mit ihrem grünblau gefärbten Rücken im Kontrast zum grellroten Bauch einen prachtvollen Anblick. Der Stichling ernährt sich von Mückenlarven und Amphibienlaich.


Elritze

Die bis zu 10 cm kleine Elritze ist ein Schwarmfisch, der mit mindestens neun Artgenossen eingesetzt werden muss. Sie stammt aus klaren, sauerstoffreichen Gewässern und ist sehr anpassungsfähig. Die Nahrung der Elritzen besteht aus Wasserflöhen und Trockenfutter. Außerdem springt sie nach Insekten.

 

Sonnebarsch

Der Sonnenbarsch hilft dabei, den Fisch- und Amphibienbestand im Teich zu reduzieren. Denn der ca. 15 Zentimeter große Einzelgänger ernährt sich ausschließlich von Lebendfutter, vorzugsweise von Jungfischen.

 

Rotfeder

Die Rotfeder ist mit ihrem silbrigen Leib und den feuerroten Flossen eine besondere Schönheit unter den Teichfischen. Sie ist eine friedliche Angehörige der Karpfenfische und kann bis zu 40 cm groß werden. Sie frisst gern Algen, verschmäht jedoch auch Mückenlarven, Fischlaich und Wasserflöhe nicht. Zum Überwintern brauchen die Rotfedern relativ tiefes Wasser.

 

Rotauge

Ist der Rotfeder wesensverwandt. Der Rotaugenfisch macht seinem Namen äußerlich alle Ehre. Seine Augen sind tiefrot, ebenso die Flossen. Der Fisch zeichnet sich aus durch besondere Unempfindlichkeit gegenüber verschmutztem Wasser.

 

Bitterling

Der 9 cm kleine Bitterlingen ist am Rücken graugrün, an den Seiten silbrig rosa gefärbt. Er ernähren sich von Algen, Insektenlarven und Kleinkrebsen. Von April bis Juni, in der Laichzeit, färben sich die Männchen leuchtend rot und blau mit einer blaugrünen Längsbinde von der Körpermitte bis zur Schwanzwurzel. Mit dieser Laichfärbung erscheint das Männchen wie ein Tropenfisch.

Bei seiner Fortpflanzung ist der Bitterling auf die Teichmuschel angewiesen. Das Weibchen legt die Eier in die Atemöffnung der lebenden Muschel ab, die das Männchen dann mit seinem Samen befruchtet. Die Teichmuschel übernimmt die Versorgung des Laichs mit dem notwendigen Sauerstoff. Erst als schwimmfähige Jungfische verlassen die Bitterlinge die Muschel.

Teichmuschel

Teichmuschel

Teichmuscheln machen sich vor allem in großen Teichen nützlich, denn Teichmuscheln filtern feines Plankton aus Wasser. Dabei bewältigt eine Muschel 40 Liter Wasser in der Stunde. Die 20 cm großen Muscheln graben sich in den Bodengrund ein. Die Teichmuschel ist der Brutplatz der Bitterlinge.

Spitzschlammschnecke

Das Zwitterwesen mit seinem Gehäuse von 6 cm länge und 3 cm Breite ernährt sich von Algen und Wasserpflanzen. Die Schnecke sollte inTeichen eingesetzt werden, die älter als ein Jahr sind, weil sie vorzugsweise junge Pflanzentriebe fressen und so den ersten Bewuchs zerstören könnten. Später leisten die Schnecken als Putzkolonne gute Dienste.

Posthornschnecke

Die kleinere Verwandte der Spitzschlammschnecke konzentriert sich bei der Nahrungssuche auf Algen und faulende Pflanzenreste. Frische Pflanzen bleiben dagegen unbehelligt.

Teichfrosch

Teichfrosch

Im Frühjahr sind die intensiv grünen Teichfrösche unüberhörbar auch in kleinen Teichen präsent. Sie werden 6-9 cm groß. In der Laichzeit, die von April bis Juni andauert, veranstalten sie ihre Froschkonzerte, nicht immer zur Freude der Teichbesitzer und deren Nachbarn. Das Weibchen legt Laichballen mit bis zu 1.500 Eiern ab, aus denen nach 7 Tagen Kaulquappen schlüpfen. Die Frösche überwintern auf dem Teichgrund oder auf feuchten und frostgeschützten Stellen an Land.

Teichmolch

Der Teichmolch stellt sich an reich bewachsenen Teichen ein. Das Weibchen legt seine Eier in zusammengerollten Blättern von Wasserpflanzen ab. Der 11cm große Molch ist braun oder oliv gefärbt mit dunklen Flecken. In der Laichzeit zeigt das Männchen einen leuchtend orangefarbenen Bauch und gewellte Rücken- und Schwanzsäume.

Molche machen sich besonders in Schwimmteichen beliebt, denn sie halten die Wasseroberfläche frei von hinein gefallenen Insekten. Daneben ernähren sie sich von Wasserflöhen, Mückenlarven und Würmern.

Kammmolch

Mit seinem ausgeprägten, hohen Rückenkamm spielt der Kammmolch mit seinen 18 cm Länge das kleine Krokodil im Gartenteich. Der schwarzbraune Molch mit gelboranger Bauchseite vertilgt wie der Teichmolch alle beim Menschen weniger beliebten Teichbewohner.

Feuersalamander

Feuersalamander

Mit den roten oder gelben Flecken auf seiner schwarz glänzenden Haut kennt den Feuersalamander jedes Kind. Die Weibchen bevorzugen flache Wasserstellen, wo sie im März ihre bereits 3 cm großen Larven „eilebend“ gebären. Feuersalamander erreichen ein Lebensalter von bis zu 30 Jahren. Auf ihrer Speisekarte finden sich Spinnen, Asseln, Würmer und Nacktschnecken. Teich- und Gartenbesitzer können sich also glücklich schätzen wenn Feuersalamander bei ihnen heimisch werden. Der Feuersalamander gilt als giftig, ist für den Menschen jedoch ungefährlich.

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