
Die Geriatrie ist die Kunde des Alters. Jeder dritte Hund in Deutschland gilt als Senior. Hier einige nützliche Tipps:
Bei Hunden ist der Beginn des Alterungsprozesses von Rasse und Größe abhängig. Große Hunde zählen ab 6 Jahren, mittelgroße ab 7 Jahren und kleine Hunde ab ca. 9 Jahren zu den Senioren.
Im Alter verändert sich der Ernährungsbedarf. Die benötigte Energie (Kalorienbedarf) verringert sich, das Verhältnis von Muskel- zu Fettgewebe verschiebt sich. Da Übergewicht typische Alterserkrankungen wie Gelenkbeschwerden oder Zuckerkrankheit fördert, sollte die Ernährung so umgestellt werden, dass das Tier auch im Alter gesund in Form bleibt.

Vier von fünf Tieren, die älter als 3 Jahre alt sind, leiden an Erkrankungen des Zahnfleisches und der Zähne. Dies ist sehr schmerzhaft und beeinträchtigt die Lebensqualität der Tiere enorm. Zusätzlich können Keime aus der Maulhöhle in den Körper streuen und lebenswichtige Organe schädigen. Zahnpflegende Kau-Snacks dienen der Vorsorge und helfen, Zahnproblemen effektiv vorzubeugen.
So wie beim Menschen nimmt auch beim Tier mit den Jahren die Fähigkeit des Hörens und Sehens ab. Die meisten Tiere können damit recht gut umgehen, vor allem wenn der Prozess langsam voranschreitet. Manche Tiere verändern sich aber durch diese Einschränkung, sie werden unruhig oder scheu, ängstlich oder aggressiv gegenüber Menschen und anderen Tieren. Wird durch solche Verhaltensänderungen die Lebensqualität stark beeinträchtigt und/oder die Beziehung zwischen Halter und Tier stark gestört, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, da ggf. speziell für Verhaltensprobleme entwickelte Medikamente wertvolle Hilfe leisten können.

Das Haarkleid verliert mit den Jahren aufgrund des veränderten Stoffwechsels und Wasserhaushaltes an Glanz und kann schütterer werden. Es kommt vermehrt zu Liegeschwielen. Mitunter treten auch Alterswarzen auf oder es kommt sogar zu Hauttumoren. Bei älteren Tieren ist eine intensive Fellpflege daher besonders entscheidend. Sinnvoll ist es, die Gesundheit von Haut- und Fell mit einer gezielten Nahrungsergänzung von innen heraus zu stärken.
Bewegen sich Hunde weniger, nutzen sich die Krallen weniger ab. Hinzu kommt, dass es im Alter zu einem verstärkten Krallenwachstum kommen kann. Die regelmäßige Kontrolle der Krallen und ein entsprechendes Kürzen sind daher bei älteren Tieren besonders wichtig.
Zu den häufigsten Erkrankungen älterer Hunde zählen Gelenkerkrankungen wie Arthrosen. Betroffene Tiere bewegen sich weniger freudig, sind steif, spielen weniger und stehen nur zögerlich auf. Nutzen Sie dazu entsprechende Nahrungsergänzungsmittel, um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und Schmerzen zu lindern.