Beliebte Meerwasser-Fische
Die Kunst der Riffgestaltung liegt im ausgewogenen Zusammenspiel zwischen Fischen, Korallen und Anemonen. Unsere Meerwasserfische stellen wir Ihnen in wunderschön gestalteten Schaubecken vor, in denen sie ihre Farbenpracht vor ausgesuchten Riffkulissen zeigen.
Einige der beliebtesten Arten möchten wir an dieser Stelle vorstellen...

Anemonenfisch (Clownfisch)
Der Clownfisch (Amphiprion percula) gehört zu den Riffbarschen. Er lebt in den Gewässern Neuguineas und in den Korallenriffen Melanesiens, außerdem an der Küste Nord-Queenslands. Sie sind leuchtend orangefarben, mit drei weißen Streifen.
Clownfische werden etwa 8 cm groß. Sie ernähren sich von kleinen Krebsen und Plankton. Die Reste bekommt dann die Anemone.
Die hübschen Riffbewohner leben in Symbiose mit Seeanemonen. Diese haben giftige Nesseln, gegen die die Clownfische mithilfe einer Schleimschicht geschützt sind. So traut sich kein Fressfeind an die giftigen Tentakeln heran.
Anemonenfische sind sehr beliebt bei den Meeres-Aquarianern. Da sie eng mit ihrer Anemone verbunden sind und diese nur selten verlassen, haben sie ein recht kleines Territorium. So kann man schon in einem Meerwasser Aquarium von 100 Litern ein Paar halten.

Doktorfisch
Der Doktorfisch (Acanthuridae) gehört zu den Stachelflossern. Er lebt weltweit in äquatornähe. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Varianten. Auf dem Foto sehen sie den gelben Segelflossendoktorfisch und den Palettendoktorfisch.
Er besitzt eine hornartige Klinge vor der Schwanzwurzel, der er auch seinen Namen verdankt. Mit dieser verteidigt er sich im Notfall gegen Fressfeinde wie Baracudas und Muränen.
Der Doktorfisch kann eine Länge von 30-40 cm erlangen. Die kleineren Arten werden 12-18 cm groß. Er ernährt sich hauptsächlich von Algen und pflanzlichen Zerfallstoffen. Er lebt meistens mit einem Partner in einem Territorium, das er streng gegen Fressfeinde verteidigt.

Seepferdchen
Seepferdchen (Hippocampus) sind sehr ausgefallene Aquarienbewohner. Der Kopf erinnert an ein Pferd, woher sie ihren Namen haben. Hippocampus bedeutet Pferderaupe. Seepferdchen gehören zur Familie der Seenadeln. Sie leben hauptsächlich in Neuseeland und Australien.
Eine Besonderheit dieser faszinierenden Tiere ist, dass die Männchen trächtig werden. Die Weibchen produzieren die Eier, übergeben sie beim Paarungsakt allerdings an die Männchen. In der Bauchtasche werden die Eier dann befruchtet und ausgetragen. Nach etwa 10-12 Tagen Tragezeit, gebährt das Männchen die Jungfische.
Seepferdchen gehören zu den stark gefährdeten Arten, weshalb besonders wichtig ist, auf die Herkunft gekaufter Tiere zu achten und Wert auf eine artgerechte Nachzucht zu legen. Leider werden die Tiere immer noch gejagt und als Souvenir in verschiedenen Ländern angeboten.
Mehr zu Seepferdchen erfahren Sie hier.

Drückerfische
Drückerfische (Balistidae) gehören zur Ordnung der Haftkiefer. Es gibt mehr als 30 verschiedene Arten. Auf dem Foto sehen Sie den wunderschönen Leoparddrückerfisch.
Drückerfische leben im Atlantik, im indischen und pazifischen Ozean. Sie sind meist auffallend gemustert. Sie haben ein sehr kleines Maul mit meißelähnlichen Zähnen, mit denen Sie ihre Leibspreise (kleine Muscheln und Krebse) knacken. Sie können mit ihrem Maul außerdem einen Wasserstrahl erzeugen, mit dem Sie ihre Beute von Sand befreien können. Seeigel werden so einfach komplett umgedreht, so dass sie mit ihrer empfindlichen Unterseite nach oben liegen.
Die Tiere sind in der Lage, sich mit einen Rückenstachel zwischen Korallenfelsen festzuklemmen. So sind sie auch nachts vor Fressfeinden geschützt.

Rotfeuerfisch
Man unterscheidet zwischen dem pazifischen und dem indischen Rotfeuerfisch. Der pazifische Rotfeuerfisch lebt im Pazifischen Ozean und wird bis zu 40 cm groß. Er ist sowohl bei Nacht als auch bei Tag aktiv.
Er ernährt sich von Fischen und Krebsen. Das Gift in den Rückenflossenstacheln kann für den Menschen tödlich sein. Deshalb sollte man bei der Haltung in einem Aquarium besonders vorsichtig sein. Das ist besonders deshalb schwierig, weil die Tiere nicht gerade scheu sind und neugierig auf alles los schwimmen, was sie interessiert.
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