Beliebte Fische – eine kleine Auswahl

Bei Bei ZOO & Co. Aquatop finden Sie eine riesige Auswahl an Süßwasserfischen. Insgesamt bieten wir Ihnen ein Angebot von über 1.000 Zierfischarten. Unmöglich, jede einzelne Art auf dieser Seite aufzuführen. Die Faszination der gesamten Vielfalt lässt sich am Eindruckvollsten live erleben. An dieser Stelle können wir deshalb nur auf einige beliebte Arten eingehen.

Guppys
Seit Beginn des 20 Jahrhunderts wird der Guppy (lebend gebährender Zahnkarpfen) als Aquarienfisch gehalten. Ursprünglich stammt er aus Mittelamerika. Im Lauf der Jahre wurde er von Aquarianern in vielen dekorativen Varianten gezüchtet. Auch die früher meist unscheinbar aussehenden Weibchen gibt es heute in prachtvollen Färbungen.
Guppys sind leicht zu halten (18-28° C; Härte 5-25°C) und sehr fortpflanzungsfreudig. Die trächtigen Weibchen erkennt man an einem dunklen Fleck an der hinteren Bauchhälfte. Je nach Wassertemperatur dauert die Schwangerschaft ca. 30 Tage. Ein Wurf umfasst bis zu 250 Junge. Obwohl die Eltern den Jungen nachstellen, werden in einem dicht bepflanzten Aquarium mit Versteckmöglichkeiten immer einige überleben. Guppys sollten wegen ihrer langen Flossen nicht mit Flossenzupfern wie Sumatrabarben und Kampffische kombiniert werden.

Welse
Als beliebter und fleißiger „Scheibenputzer“ gehört ein Wels in jedes Aquarium. Welse machen sich als „Putzkolonne“ mit ihrem Saugmaul freudig über all das her, was dem Aquarianer weniger gefällt wie Algen und Futterreste. Doch haben Welse durchaus auch eigene Ansprüche. Für ein funktionierendes Verdauungssystem brauchen manche Welsarten Holz im Aquarium, von dem sie überlebenswichtige Fasern abnagen. Einige, z.B. der Panzerwels, sind Darmatmer. Bisweilen steigen sie zum Luftschlucken an die Wasseroberfläche. Die Luft wird von besonderen Darmzellen aufgenommen.
Viele Welse sind nachtaktiv. Tagsüber verstecken sie sich gern in Höhlen, weshalb man ein entsprechendes Refugium bereitstellen sollte.
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Neonfische
Wie kleine Juwelen funkeln die Neonfische, die zu den Salmlern gehören, aus ihrer Umgebung hervor. Doch entwickelt der Neon-Fisch seine farbige Leuchtkraft erst, in dem er von außen einfallendes Licht reflektiert.
Neons stammen aus dem Gebiet des Orinoko. Sie sind ausgesprochene Schwarmfische und außerdem sehr fortpflanzungsfreudig. Trächtige Weibchen erkennt man ohne weiteres an ihrem deformierten Bauch. Ein Weibchen legt bis zu 600 Eier. Nach 5 Wochen erhalten die Jungen ihre typische Farbe.

Diskus-Fische, Buntbarsche, Skalare
Sie alle gehören einer Familie an. Buntbarsche stehen in dem Ruf, keinem Streit aus dem Weg zu schwimmen. Sie gelten als Raubtiere, die obendrein gern den Boden des Aquariums umwühlen. Dafür entschädigt ihre große Artenvielfalt mit traumhaft schönen Exemplaren darunter. Und ihre hoch entwickelte Sorgfalt bei der Aufzucht ihrer Brut macht den Aquarianer zum Beobachter einer spannenden Familienserie. Buntbarsche sind Maulbrüter. Die Eier entwickeln sich im unteren Teil des Mauls, das auch noch den bereits geschlüpften Jungtieren bei Angriffen von außen Zuflucht bietet.
Einen besonderen Schwerpunkt bei AQUATOP bilden die Diskusfische. Die imposanten Tiere werden gern als Könige unter den Aquarienfischen bezeichnet. Der Diskus liebt 28-30 Grad warmes Wasser. Dies entspricht seiner Herkunft. Er stammt aus dem Amazonas-Becken. Der beliebte Aquarien-Fisch ist in vielen interessanten Farben erhältlich. Hier finden Sie noch mehr Informationen zu unseren Diskusfischen.

Platies
Der Platy ist nicht nur ein leuchtender Blickfang im Aquarium. Er kann obendrein als der ideale Freund eines jeden Neu-Aquarianers gelten. Denn der Platy ist vergleichsweise anspruchslos und unempfindlich in Bezug auf Wasserzusammensetzung und Futter. Er verzehrt mit Vergnügen alles, was er vorfindet: Trockenfutter, Pflanzenreste oder Algen. Den dankbaren Gesellen gibt es in vielen zauberhaften Farben.

Kampffische
Der imposante Kerl mit seinen langen Flossen und dem martialischen Namen ist weitaus besser als sein Ruf. In der Welt des Süßwasser-Aquariums profiliert sich der aus dem ostasiatischen Raum stammende Zierfisch als allein erziehender Vater. Der Vorgang der Fortpflanzung ist ein seltenes Kuriosum.
Bevor es zur Paarung kommt, baut das Männchen ein Schaumnest. Das Paarungsritual findet in der Nähe dieses Nestes statt. Dabei versucht das Männchen, dem Weibchen seiner Wahl mit der Pracht seiner ausgebreiteten Flossen zu imponieren. Die Eier, die das Weibchen legt, sind schwerer als Wasser. Das Männchen sammelt sie vom Boden des Aquariums auf und spuckt sie in das Schaumnest. Es bewacht das Nest und befördert heraus gefallene Eier zurück in den Schaum. Sobald die Jungen allerdings freischwimmen, kann es sein, dass der eigene Vater sie als willkommene Beute betrachtet. Deshalb empfiehlt es sich, den Nachwuchs in ein gesondertes Aufzuchtbecken auszusiedeln.
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