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Süßwasser-Krebse

Neben den Garnelen werden auch die Krebse immer populärer. In den meisten Fachgeschäften findet man eine eher kleine Auswahl dieser schönen Wirbellosen. Deshalb haben wir unsere Aquaristik-Abteilung um eine große Auswahl an Wirbellosen erweitert. Neben Krebsen, Garnelen, Muscheln und Schnecken, finden Sie dort auch passende Fische zur Vergesellschaftung. Und natürlich eine große Auswahl an Wasserpflanzen und Mooskugeln. Ein Besuch lohnt sich!

Haltung

Krebse können eine Länge von ca. 2-30 cm erreichen. Kleinere Arten kann man zu zweit auch in kleineren Becken halten. Je größer die Tiere, desto größer muss das Aquarium sein, da Krebse nicht immer friedlich gegenüber Artgenossen sind und ausreichend Platz zum Ausweichen benötigen. Sollte es dennoch einmal zu einer Auseinandersetzung kommen, kann es schonmal passieren, dass einer der Rivalen eine Schere verliert. Keine Panik! Bei der nächsten Häutung wächst diese wieder nach.

Es eignet sich Kies oder Sand als Bodengrund. Da diese robusten Tiere gerne mal das Aquarium umräumen und nach eigenen Wünschen gestalten, wobei sie auch vor größeren Gegenständen nicht zurückschrecken, sollten sie die Dekoration mit Silikon gegen Verrutschen sichern. Kleineren Arten sind da weniger problematisch.

Die teils scheuen, nachtaktiven Tiere lieben Höhlen. Diese sollten auf keinen Fall im Becken fehlen. Ansonsten wird selber gebuddelt, was die Unterwasserwelt schnell in einer Mondkraterlandschaft verwandelt. Als Höhlenmaterial ist sehr gut das sogenannte Lochgestein geeignet, wobei man am besten mehrere Steine verschachtelt, so dass Hohlräume und Gänge entstehen.

Um die Reviere besser abgrenzen zu können, sollten sie einen Sichtschutz mit Bepflanzung, Steinen und Wurzeln schaffen. Dann leben die Tiere meist etwas friedlicher im Aquarium. Zu viele Tiere in einem Aquarium kann zu Kannibalismus führen.

Da die meisten Krebsarten aus Nordamerika und Australien stammen, bevorzugen sie eine Wassertemperatur von eta 23°C. Das Wasser sollte sauber, schadstofffrei und sauerstoffhaltig sein.  Die Technik des Aquariums sollte einem normalen Fischbecken entsprechen. Der Kalk in härterem Wasser hilft den Krebsen bei der Bildung des neuen Panzers nach der Häutung.

Häutung

Die Häutung dauert mehrere Tage. Zuerst wird der alte Panzer abgestoßen. Dann bleibt der neue Panzer einige Tage weich und felxibel. In dieser Zeit wächst der Krebs. Da er sehr verletzlich ist, zieht er sich meistens in seine Höhle zurück. Nach und nach verhärtet sich der neue Panzer. In der Häutungsphase ist das Tier besonders anfällig und wird in unvorsichtigen Momenten eventuell von Artgenossen angegriffen und getötet. Umso wichtiger ist eine sichere Rückzugsmöglichkeit.

Eichenlaub enthält Stoffe, die die Tiere zur Häutung benötigen. Das Wasser sollte in dieser Zeit genügend Kalk enthalten. Bei der Häutung werden auch beschädigte oder fehlende Gliedmaßen ersetzt.

Ernährung

Krebse sind Allesfresser. Deshalb spielen sie eine wichtige Rolle im Ökosystem eines Flusses. Sie sind die Müllabfuhr und entfernen Aas. Da Krebse sehr gerne Pflanzen fressen, sollten sie das Becken nicht zu üppig bepflanzen. Sie werde nicht lange Ihre Freude daran haben, der Krebs aber umso mehr. Größere Krebse sollte man auf keinen Fall mit sehr kleinen Fischen oder kleineren Wirbellosen vergesellschaften, da sie diese als Nahrung ansehen und jagen.

Füttern sie Pflanzenfutter, gefrorene Mückenlarven, Spirulina und Granulatfutter. Da die Tiere nachtaktiv sind, sollten sie darauf achten, dass die Krebse bei der Fütterung nicht zu kurz kommen. Eine gezielte Fütterung ist sinnvoll.

Gesundheit

Wie die Garnele reagiert auch der Krebs sehr stark auf Schwermetalle. Ihr Hauptfeind ist die eigene Art (Kannibalismus). Achten Sie auf ausreichende Versteckmöglichkeiten.

Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, darauf reagieren die gepanzerten Tiere sehr negativ.

Viren, Pilze und Parasiten können den Krebs befallen und ihn töten. Anders als bei Fischen gibt es noch keine heilenden Präperate zur Anwendung. Kranke Tiere sollten deshalb unbedingt in ein Quarantänebecken gesetzt werden. Da sie sehr robust sind, erholen sie sich oft von alleine.

Vergesellschaftung

Kleine Spezies können von Fischen gefressen werden, größere Arten sehen Fische als Beutetiere an. Wir informieren sie gerne über geeignete Mitbewohner und klären sie über Risiken auf.

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