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Der Kampffisch im Portrait

Der imposante Kerl mit seinen langen Flossen und dem martialischen Namen ist weitaus besser als sein Ruf. In der Welt des Süßwasser-Aquariums profiliert sich der aus dem ostasiatischen Raum stammende Zierfisch als allein erziehender Vater. Der Vorgang der Fortpflanzung ist ein seltenes Kuriosum.

Bevor es zur Paarung kommt, baut das Männchen ein Schaumnest. Das Paarungsritual findet in der Nähe dieses Nestes statt. Dabei versucht das Männchen, dem Weibchen seiner Wahl mit der Pracht seiner ausgebreiteten Flossen zu imponieren. Die Eier, die das Weibchen legt, sind schwerer als Wasser. Das Männchen sammelt sie vom Boden des Aquariums auf und spuckt sie in das Schaumnest. Es bewacht das Nest und befördert heraus gefallene Eier zurück in den Schaum. Sobald die Jungen allerdings freischwimmen, kann es sein, dass der eigene Vater sie als willkommene Beute betrachtet. Deshalb empfiehlt es sich, den Nachwuchs in ein gesondertes Aufzuchtbecken auszusiedeln.

Herkunft der Kampffische

Ihren Namen verdanken die schönen Tiere leider einer unschönen Tradition. In Thailand erfreut man sich nach wie vor an Fischkämpfen. Besonders der mit einem hohen Aggressionsverhalten ausgestattete siamesische Kampffisch wird dort gerne verwendet.

Das Verbreitungsdgebiet der Kampffische liegt u.a.  in Kambodscha, Thailand, Bali, Indonesien und Vietnam. Sie werden in der Regel nicht sehr alt, da sie häufig Fressfeinden und Parasitenbefall unterliegen.

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