Welse - fleißige Putzer

Was Welse so besonders macht

Welse sind fast überall auf der Welt anzutreffen. Welse sind meist Algenfresser, verschmähen aber auch Futtertabletten nicht. Welse haben keine Schuppen, sondern Knochenplatten und zu Dornen umgewandelte Flossenstrahlen. Es gibt auch Raubfische unter den Welsen. Diese Arten werden meist sehr groß (bis zu 3 Meter) und werden aus diesem Grund nicht im Handel angeboten.

Als beliebte und fleißige „Scheibenputzer“ gehören Welse in jedes Aquarium. Welse machen sich als „Putzkolonne“ mit ihrem Saugmaul freudig über Algen und Futterreste her. Doch haben Welse durchaus auch eigene Ansprüche. Für ein funktionierendes Verdauungssystem brauchen manche Welsarten Holz im Aquarium, von dem sie überlebenswichtige Fasern abnagen. Einige, z. B. der Panzerwels, sind Darmatmer. Bisweilen steigen sie zum Luftschlucken an die Wasseroberfläche. Die Luft wird von besonderen Darmzellen aufgenommen.

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Wie Du das perfekte Aquarium wählst

Die Größe des Aquariums hängt von der jeweiligen Art der Welse ab. Kleinere Arten können in einem Aquarium ab 60 Litern Fassungsvermögen gehalten werden und für manche Welse ist ein Becken ab 200 Liter Wasservolumen erforderlich. Die notwendige Wassertemperatur orientiert sich am natürlichen Lebensraum der Welse. Je nach Art variiert die Wassertemperatur von 20 bis 29 °C. Das hängt davon ab, aus welchen Gewässern die Welse stammen.

Profis raten: Der Boden muss stimmen

Als Bodengrund eignet sich Sand. Zur natürlichen Verhaltensweise der Welse gehört es, den Boden nach Nahrung zu durchstöbern. Mit Sand als Bodengrund, kann diesem natürlichen Verhalten auch im Aquarium wunderbar nachgegangen werden. Eine Alternative ist feiner Kies. Dieser wird großflächig als Bodengrund genutzt und nur eine Ecke wird mit Sand bedeckt. Damit sich die verschiedenen Bodengründe nicht vermischen, kann der Sand in eine Schale gefüllt werden und diese wird in den Kies eingelassen. Diese Methode kann für eine Vielzahl von Welsen verwendet werden. Wenn Arten einen gewissen Bodengrund benötigen, dann solltest Du den Boden dementsprechend gestalten. Hierzu gehört z.B. der Gebirgsharnischwels. Er braucht abgeflachte Flusskiesel für eine artgerechte und natürliche Haltung.

Für eine noch natürlichere Einrichtung, kann das Aquarium für Welse mit einer Blätterschicht auf dem Grund ausgestattet werden. Diese befindet sich in freier Wildbahn auf dem Boden der Welsgewässer. Mit diesem Einrichtungselement wird das Aquarium artgerechter und bietet den Fischen die Möglichkeit, sich zu verstecken. Banjo- und Bratpfannenwelse sind in einer Blätterschicht wunderbar getarnt.

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Geheimtipp: Achte auf die Bepflanzung

Da Welse dämmerungs- und nachtaktiv sind, brauchen sie keine helle Beleuchtung. Dadurch sollten Pflanzen eingesetzt werden, die ebenfalls wenig Licht benötigen. Javafarn, Anubias und Cryptocoryne sind gut geeignet für ein Welsaquarium. Der Farn kann entweder direkt in den Boden gesetzt werden oder er wird auf Wurzeln befestigt. Wichtig ist, dass diese Pflanzen nicht durch CO2 gedüngt werden. Denn zahlreiche Welse reagieren empfindlich auf einen erhöhten CO2-Gehalt.

Panzerwelse / Corydoras:

Sie sind sehr lebhaft, durchwühlen aktiv die obere Bodenschicht und leben am liebsten in kleinen Gruppen von mindestens 5 Tieren. Sie sind tagaktiv und sehr robust, deshalb auch für Anfängerbecken geeignet. Der Zwergpanzerwels ist sehr beliebt für kleinere Aquarien von z.B. 60 cm Länge.

Einige Panzerwelsarten: Smaragdpanzerwels, Dreilinienpanzerwels, Marmorierter Panzerwels, Metallpanzerwels, Pandapanzerwels, Zwergpanzerwels.

Für den Panzerwels sollte die Wassertemperatur zwischen 20 und 27 °C betragen.

Harnischwelse / L-Welse:

Der Harnisch- oder auch L-Wels ist ein sehr guter Algenvertilger. Die Tiere fühlen sich in dicht bepflanzten Gesellschaftsbecken sehr wohl. Sie verstehen sich mit den meisten Arten und sind sehr friedlich.

Die Nachzucht ist recht einfach. Die Tiere laichen in einem Hohlraum, das Männchen fächert den Eiern sauerstoffreiches Wasser zu. Der Harnischwels ist ein Einzelgänger, der sich aber mit Artgenossen verträgt, solange er genügend Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten hat.

Einige Harnischwelse: Antennenwels, Blauer Antennenwels, Golden Nugget, Zebra-Harnischwels, Punktierter Schilderwels, Saugmaulwels, Wabenschilderwels, Hexenwels, Störwels, Zwergharnischwels.

Dornwelse:

Sie sind friedliche Aquarienbewohner, die mit vielen anderen Arten vergesellschaftet werden können. Er wühlt sich gerne in weichen Sandboden ein und benötigt genügend Versteckmöglichkeiten. Der Dornwels ist dämmerungs- und nachtaktiv. Er bevorzugt Becken mit Schwimmpflanzen, die das Licht etwas abdunkeln.

Einige Dornwelse: Sterndornwels, Kammdornwels, Liniendornwels.

Fiederbartwelse / Synodontis:

Sie sind sehr lebhaft, durchwühlen aktiv die obere Bodenschicht und leben am liebsten in kleinen Gruppen von mindestens 5 Tieren. Sie sind tagaktiv und sehr robust, deshalb auch für Anfängerbecken geeignet. Der Zwergpanzerwels ist sehr beliebt für kleinere Aquarien von z.B. 60 cm Länge.

Einige Panzerwelsarten: Smaragdpanzerwels, Dreilinienpanzerwels, Marmorierter Panzerwels, Metallpanzerwels, Pandapanzerwels, Zwergpanzerwels.

Für den Panzerwels sollte die Wassertemperatur zwischen 20 und 27 °C betragen.

Minihaie:

Der Harnisch- oder auch L-Wels ist ein sehr guter Algenvertilger. Die Tiere fühlen sich in dicht bepflanzten Gesellschaftsbecken sehr wohl. Sie verstehen sich mit den meisten Arten und sind sehr friedlich.

Die Nachzucht ist recht einfach. Die Tiere laichen in einem Hohlraum, das Männchen fächert den Eiern sauerstoffreiches Wasser zu. Der Harnischwels ist ein Einzelgänger, der sich aber mit Artgenossen verträgt, solange er genügend Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten hat.

Einige Harnischwelse: Antennenwels, Blauer Antennenwels, Golden Nugget, Zebra-Harnischwels, Punktierter Schilderwels, Saugmaulwels, Wabenschilderwels, Hexenwels, Störwels, Zwergharnischwels.

Glaswels:

Sie sind friedliche Aquarienbewohner, die mit vielen anderen Arten vergesellschaftet werden können. Er wühlt sich gerne in weichen Sandboden ein und benötigt genügend Versteckmöglichkeiten. Der Dornwels ist dämmerungs- und nachtaktiv. Er bevorzugt Becken mit Schwimmpflanzen, die das Licht etwas abdunkeln.

Einige Dornwelse: Sterndornwels, Kammdornwels, Liniendornwels.




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