Warum sollte man Welse kaufen? Was macht sie so besonders?

Welse sind fast überall auf der Welt anzutreffen. Welse sind meist Algenfresser, verschmähen aber auch Futtertabletten nicht. Welse haben keine Schuppen, sondern Knochenplatten und zu Dornen umgewandelte Flossenstrahlen. Es gibt auch Raubfische unter den Welsen. Diese Arten werden meist sehr groß (bis zu 3 Meter) und werden aus diesem Grund nicht im Handel angeboten. Ansonsten findest Du bei Aquatop viele verschiedene Arten der fleißigen Tiere. Wer Welse kaufen möchte findet hier eine große Auswahl der schönen Tiere.

Was macht die Welse im Aquarium nun so besonders? Sollte ich Welse kaufen? Als beliebte und fleißige „Scheibenputzer“ gehören die gemusterten Fische in jedes Aquarium. Als beliebte und fleißige „Scheibenputzer“ gehören Welse in jedes Aquarium. Welse machen sich als „Putzkolonne“ mit ihrem Saugmaul freudig über Algen und Futterreste im Aquarium her. Doch haben Welse durchaus auch eigene Ansprüche. Für ein funktionierendes Verdauungssystem brauchen manche Welsarten Holz im Aquarium, von dem sie überlebenswichtige Fasern abnagen. Einige, z. B. der Panzerwels, sind Darmatmer. Bisweilen steigen sie zum Luftschlucken an die Wasseroberfläche. Die Luft wird von besonderen Darmzellen aufgenommen. Wer Welse kaufen möchte, sollte sein Aquarium also auf die Ansprüche der Fische vorbereiten.

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Wie Du das perfekte Aquarium wählst

Die Größe des Aquariums hängt von der jeweiligen Art der Welse ab. Kleinere Arten können in einem Aquarium ab 60 Litern Fassungsvermögen gehalten werden und für manche Welse ist ein Becken ab 200 Liter Wasservolumen erforderlich. Die notwendige Wassertemperatur orientiert sich am natürlichen Lebensraum der Welse. Je nach Art variiert die Wassertemperatur von 20 bis 29 °C. Das hängt davon ab, aus welchen Gewässern die Welse stammen.

Profis raten: Der Boden muss stimmen

Welcher Bodengrund eignet sich für Welse? Als Bodengrund im Aquarium solltest Du Sand für Deine Welse kaufen. Zur natürlichen Verhaltensweise der Welse gehört es, den Boden nach Nahrung zu durchstöbern. Mit Sand als Bodengrund, kann diesem natürlichen Verhalten auch im Aquarium wunderbar nachgegangen werden. Eine Alternative ist feiner Kies. Dieser wird großflächig als Bodengrund genutzt und nur eine Ecke wird mit Sand bedeckt.

Damit sich die verschiedenen Bodengründe nicht vermischen, kann der Sand in eine Schale gefüllt werden und diese wird in den Kies eingelassen. Diese Methode kann für eine Vielzahl von Welsen verwendet werden. Wenn Arten einen gewissen Bodengrund benötigen, dann solltest Du den Boden dementsprechend gestalten. Hierzu gehört z.B. der Gebirgsharnischwels. Er braucht abgeflachte Flusskiesel für eine artgerechte und natürliche Haltung.

Für eine noch natürlichere Einrichtung, kann das Aquarium für Welse mit einer Blätterschicht auf dem Grund ausgestattet werden. Diese befindet sich in freier Wildbahn auf dem Boden der Welsgewässer. Mit diesem Einrichtungselement wird das Aquarium artgerechter und bietet den Fischen die Möglichkeit, sich zu verstecken. Banjo- und Bratpfannenwelse sind in einer Blätterschicht wunderbar getarnt.

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Geheimtipp: Achte auf die Bepflanzung

Da Welse dämmerungs- und nachtaktiv sind, brauchen sie keine helle Beleuchtung. Dadurch sollten Pflanzen eingesetzt werden, die ebenfalls wenig Licht benötigen. Javafarn, Anubias und Cryptocoryne sind gut geeignet für ein Welsaquarium. Der Farn kann entweder direkt in den Boden gesetzt werden oder er wird auf Wurzeln befestigt. Wichtig ist, dass diese Pflanzen nicht durch CO2 gedüngt werden. Denn zahlreiche Welse reagieren empfindlich auf einen erhöhten CO2-Gehalt.

Überlegst Du nun auch, ob die quirlige Putzkolonne in den Haushalt „Aquarium“ einziehen soll? Dann fragst Du Dich sicher auch, ob Dein Süßwasseraquarium geeignet dafür ist und wo man die Welse kaufen kann? Bei der Frage nach den geeigneten Bedingungen im Aquarium kannst Du Dich an unser geschultes Fachpersonal wenden. Außerdem kannst Du bei uns verschiedene Arten der tüchtigen Welse kaufen. Das sind zum Beispiel der Panzerwels, der Harnischwels, der Dornwels, der Fiederbartwels, den Minihai und den Glaswels.

Panzerwelse / Corydoras:

Sie sind sehr lebhaft, durchwühlen aktiv die obere Bodenschicht und leben am liebsten in kleinen Gruppen von mindestens 5 Tieren. Sie sind tagaktiv und sehr robust, deshalb auch für Anfängerbecken geeignet. Der Zwergpanzerwels ist sehr beliebt für kleinere Aquarien von z.B. 60 cm Länge.

Einige Panzerwelsarten: Smaragdpanzerwels, Dreilinienpanzerwels, Marmorierter Panzerwels, Metallpanzerwels, Pandapanzerwels, Zwergpanzerwels.

Für den Panzerwels sollte die Wassertemperatur zwischen 20 und 27 °C betragen.

Harnischwelse / L-Welse:

Der Harnisch- oder auch L-Wels ist ein sehr guter Algenvertilger. Die Tiere fühlen sich in dicht bepflanzten Gesellschaftsbecken sehr wohl. Sie verstehen sich mit den meisten Arten und sind sehr friedlich.

Die Nachzucht ist recht einfach. Die Tiere laichen in einem Hohlraum, das Männchen fächert den Eiern sauerstoffreiches Wasser zu. Der Harnischwels ist ein Einzelgänger, der sich aber mit Artgenossen verträgt, solange er genügend Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten hat.

Einige Harnischwelse: Antennenwels, Blauer Antennenwels, Golden Nugget, Zebra-Harnischwels, Punktierter Schilderwels, Saugmaulwels, Wabenschilderwels, Hexenwels, Störwels, Zwergharnischwels.

Dornwelse:

Sie sind friedliche Aquarienbewohner, die mit vielen anderen Arten vergesellschaftet werden können. Er wühlt sich gerne in weichen Sandboden ein und benötigt genügend Versteckmöglichkeiten. Der Dornwels ist dämmerungs- und nachtaktiv. Er bevorzugt Becken mit Schwimmpflanzen, die das Licht etwas abdunkeln.

Einige Dornwelse: Sterndornwels, Kammdornwels, Liniendornwels.

Fiederbartwelse / Synodontis:

Der Fiederbartwels schwimmt immer mal wieder in der Rückenlage. Er liebt Versteckmöglichkeiten im Aquarium - vor allem Baumwurzeln. Die Welse kommen ursprünglich aus den Seen und Flüssen in Afrika und können je nach Art bis zu 25 cm groß werden. Der friedliche Wels kann problemlos mit anderen ruhigen Fischen vergesellschaftet werden.

Man sollte aber keine Zierfische wählen, die gerne an den Flossen ihrer Mitbewohner zupfen. Arten der Fiederbartwelse sind der Kuckuckswels, der seine Eier gerne mal dem Buntbarsch unterjubelt, der Zwergfiederbartwels und der marmorierte Fiederbartwels. Sie fühlen sich am ehesten in einer Gruppe wohl.

Minihaie:

Der silberglänzende, elegante Minihai erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Durch sein Aussehen erinnert er an einen kleinen Hai. Doch so „Mini“ ist der Minihai gar nicht! Seine Maximalgröße kann bis zu 30cm erreichen. Daher brauchst Du ein Aquarium, welches mindestens 1.200 Liter fasst.

Vorzugsweise lebt der Minihai im Meer, möchte also auch in Deinem Aquarium einen gewissen Salzgehalt haben. Er ist aktiv und ständig in Bewegung. Der junge Minihai ist sehr gesellig und nicht gerne alleine unterwegs. Daher musst Du bei seiner Haltung mindestens 3 Miniwelse kaufen. Im Erwachsenenalter entwickelt er sich dann oft zum Einzelgänger.

Glaswels:

Der indische Glaswels macht seinem Namen alle Ehre. Denn sein Körper ist durchsichtig. Seine Wirbelsäule ist deutlich sichtbar. Sein Kopf schimmert metallisch.

Er ist ein nachtaktiver Schwarmfisch, der bis zu 8cm groß werden kann. Die Glaswelse verstecken sich tagsüber gerne unter lockeren Pflanzenbeständen. Da er am liebsten im Schwarm lebt sollten mindestens fünf Fische gehalten werden.




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