Platy - ein Einsteigerfisch

Dein Einsteiger-Fisch: Platy

Der Platy (lat. Xiphophorus maculatus) ist ein guter Fisch für Einsteiger und ist ein leuchtender Blickfang im Aquarium. Denn der Platy ist vergleichsweise anspruchslos. Er lebt gerne in lockeren sozialen Gruppen und ist kein Einzelgänger. Doch er ist auch kein Schwarmfisch.

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Was hat der Platy drauf?

Der Platy kommt aus Mittelamerika und tummelt sich dort in mäßig fließenden Gewässern sowie in flachen Tümpeln mit Flussverbindung in Belize, Honduras und im östlichen Mexiko. Der Platy wird zwischen 3 und 6 cm groß. Seine Körperlänge ist geschlechtsspezifisch. Die Weibchen werden größer, als die Männchen. Die Lebenserwartung liegt bei dem kleinen Fisch bei 5 Jahren.

Das Aussehen der Platies ist arttypisch. Das Maul ist spitz und leicht unterständig. Diese Eigenschaften weisen vor allem Fische auf, die sich an der oberen Wasserschicht orientieren. Der Platy hat rundliche Flossen und eine große Rückenflosse. Diese ist vergleichsweise weit hinten auf dem Rücken angesetzt. Je nach Zuchtform wirkt die Rückenflosse wie ein Schleier. Die Körperform ist seitlich flach und hochrückig.

Zur Färbung kann keine allgemeine Beschreibung gemacht werden. Denn der Platy ist farblich sehr variabel. Ihn gibt es in den unterschiedlichsten Farben, Schattierungen und Mustern. Es kommen sogar Tiere vor, bei denen die einzelnen Schuppen in verschiedenen Farbtönen verlaufen. Von Rot bis Blau bringt der Platy eine große Vielfalt in Dein Aquarium. Durch verschiedene Kreuzungen und Züchtungen sind neue Unterformen entstanden.

Die Lebensweise der Platies unterscheidet sich etwas von anderen Schwarmtieren. Denn der Platy ist kein Schwarmfisch im eigentlichen Sinn. Vielmehr mag der Platy es, in lockeren sozialen Gruppen zu leben. Denn auch wenn der Platy in keinem festen Schwarm lebt, bevorzugt er trotzdem seine Gruppe. Dort hat er seine Artgenossen, kann mit ihnen interagieren oder sich fortpflanzen. Dabei bleibt der Platy seinem Standort treu.

Überraschend: Babys für den Platy

Der Platy vermehrt sich leicht und es wuseln schon bald bunt gemischte Jungtiere im Aquarium herum. Es kommt oft zu neuen, spannenden Farbvarianten, wenn sich unterschiedlich gefärbte Elterntiere paaren. Auf dem Bauch des trächtigen Weibchens ist ein sogenannter Trächtigkeitsfleck sichtbar. Nach 24 Tagen werden bis zu 80 Jungtiere geboren. Diese kommen direkt fix und fertig zur Welt, da Platies lebendgebärend sind. Die winzig kleinen Fische brauchen ausreichend Pflanzen, um sich vor den gefräßigen Mitbewohnern zu verstecken.

Besser ist es, wenn Du die Jungtiere aus dem Aquarium fischst und in ein Aufzuchtbecken setzt. So sind sie vor Fressfeinden bestens geschützt und können auch besser mit speziellem Aufzuchtfutter gefüttert werden.

Da die männlichen Tiere oft sehr aufdringlich sind und gerne rudelweise einem Weibchen nachjagen, solltest Du wesentlich mehr Weibchen als Männchen halten. Generell sollte das Verhältnis von Männchen und Weibchen ausgewogen sein. Denn unter den Männchen können Dominanzrangeleien entstehen. Achte auch darauf, dass Du die Nachzucht aussortierst, damit es nicht zur unerwünschten Inzucht kommt.

Solltest Du keinen privaten Abnehmer für Deinen Fischnachwuchs finden, nehmen wir Deine Fische gerne auf. Sprich am besten vorher mit unseren erfahrenen Mitarbeitern und gemeinsam findet sich eine Lösung für die Jungtiere.

Wie Du das Aquarium easy einrichtest

Der friedliche und gesellige Platy wird in kleinen Gruppen gehalten. Für solche Gesellschaftsbecken gilt, dass sie eine Kantenlänge von 80 cm haben sollten. In dieser Größe hat die Gruppe genügend Schwimmraum und auch Pflanzen sowie Kulissen finden hier Raum. Die Wassertemperatur liegt idealerweise zwischen 20 bis 25 °C. Dazu sollte der pH-Wert bei 7 bis 8 eingependelt werden.

Als Bodengrund kann Kies oder Sand genutzt werden. Da kannst Du Dich auch an den Bedürfnissen der Pflanzen orientieren. Denn Pflanzen müssen in ein Platy-Becken. Die kleinen Fische mögen einen dichten Pflanzenbewuchs, in dem sie sich zurückziehen und verstecken können. Als Beleuchtung genügt eine Lampe, die das Tageslichtspektrum abdeckt. Die Beleuchtung sollte 12 Stunden in Betrieb sein. Gut ist, wenn das Licht morgens und abends gedimmt wird, damit der Sonnenauf- bzw. untergang simuliert wird.

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Das ist verträglicher als ein abruptes Ein- und Ausschalten. Aufgrund seiner Herkunft, ist keine bzw. nur geringe Strömung für den Platy nötig. Der Fisch stammt aus stehenden Gewässern mit einer Verbindung zum Fluss. Daher ist er keine starke Strömung gewöhnt und sein Körperbau ist nicht daran angepasst.

Der Platy kann gut mit anderen Aquarienbewohnern vergesellschaftet werden. Für ein Gemeinschaftsbecken eignen sich Schnecken, Antennenwelse, Guppys und Panzerwelse. Allerdings solltest Du keine Schwertträger zum Platy setzen. Diese können sich miteinander kreuzen und die entstehenden Jungtiere haben ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs und Unfruchtbarkeit.

Futter für den Nimmersatt

Der Platy ist ein Pflanzenfresser. Wenn ihm kein zusätzliches Futter angeboten wird, macht er sich über die Pflanzen im Aquarium her. Damit die Platies nicht die ganze Einrichtung verspeisen, können Fischfutterflocken, Mikrowürmchen und Mückenlarven zugefüttert werden.

Wenn der Platy nicht durch Dich überfüttert wird, sorgt er mit seinem Fressverhalten für die Reinigung seines Aquariums. Denn Platies sind fleißige Algenfresser. Sie grasen die Algen genüsslich ab und verhindern, dass Algen das Aquarium verwildern können. Bereits der Nachwuchs mag Algen. Die Kleinen fressen die Algen von der Deko, den Pflanzen und den Steinen ab.




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