Goldfische im Gartenteich

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Wer einen Zierfisch kaufen möchte, greift gern zum bekannten und beliebten Goldfisch. Der Lieblingsfisch der Deutschen ist das ideale Haustier für Teich und Aquarium.

Sie sind leicht an ihrer auffälligen Farbe zu erkennen. Goldfische haben rot-orangene Schuppen, oft mit schwarzen oder weißen Flecken und einem goldenen Glanz. Diese Schönheit verdanken sie der menschlichen Hand, denn die uns bekannten Goldfische sind ausschließlich das Produkt von Züchtung.

Die Herkunft des goldenen Fisches

Der Goldfisch, auch Carassius auratus, stammt aus Ostasien und war dort zunächst ein kostbarer Zierfisch für Adlige. Er entstand vor ca. 2500 Jahren durch die vermehrte Zucht von rötlich gefärbten Silberkarauschen. Rot-orangene Fische gelten in Asien als heilige Tiere und als Symbol des Glücks. Die Goldfische wurden deshalb nicht gegessen und entwickelten sich zur zweitältesten Zierfisch-Art der Welt – nach dem Koi. Es gibt mindestens 120 Goldfischarten, deren Unterscheidungsmerkmale die Körperform, die Zeichnung und das Muster sind. Bekannte Züchtungen sind der Ranchu, der farbenprächtige Shubunkin, der Schleierschwanz oder der Büffelkopf. Die älteste Zuchtform ist der Wakin, auch Japanischer Goldfisch genannt, dessen Körper durch seine doppeltförmige Schwanzflosse sehr elegant wirkt.

Goldfische im Teich

Die meisten Goldfische werden mittlerweile im Teich gehalten, manche in Aquarien. Goldfischgläser, wie sie früher üblich waren, sind Tierquälerei. Die Haltung im Goldfischteich ist unkompliziert. Grundsätzlich kann man ihn wie jeden anderen Süßwasser-Teich anlegen. Die Fische benötigen nur genug Bewegungsfreiheit und eine schützende Tiefe, wenn die Kälte einbricht. Also sollte ein Goldfischteich mindestens einen Meter tief sein und den Fischen erlauben, sich in kleinen Schwärmen aktiv zu bewegen. Überhaupt sollten Goldfische niemals allein gehalten werden, sondern immer in Gruppen von mindestens 4 bis 5 Tieren. Goldfische leben friedlich mit Kois, Elritzen, Bitterlingen und Moderlieschen zusammen. Bei einer Mischung von mehr als 2 Fischarten sollte fachmännischer Rat eingeholt werden.

Teichpflanzen sind unabdingbar, wenn ein Goldfischteich angelegt wird. Sie halten das Wasser sauber und sauerstoffreich. Weil Goldfische primär Pflanzenfresser und immer hungrig sind, sollte darauf geachtet werden, sowohl bei den Fischen beliebte als auch unbeliebte Pflanzen auszuwählen. Als geeignete Pflanzen für Goldfische haben sich zum Beispiel Wasserpest und Sumpfschrauben bewährt. Übrigens lieben Goldfische eine abwechslungsreiche, aber leichte Ernährung, die auch Mückenlarven, Wasserflöhe und Würmer umfassen kann.

Goldfische im Aquarium

Wenn eine Haltung im Aquarium angestrebt wird, sollte auf die Größe des Aquariums geachtet werden. Ein Aquarium mit Goldfischen sollte mindestens 100 Zentimeter lang und 50 Zentimeter tief sein und wenigstens 200 Liter Wasser fassen. Außerdem bedarf es eines starken Filtersystems, um das Aquarium sauber zu halten. Eine ordentliche Schicht Sand oder Kies hilft den Wasserpflanzen, einen festen Stand zu finden und bietet den Fischen ausreichend Raum zum Gründeln. Die Haltung im Aquarium ist praktisch, wenn kein eigener Garten zur Verfügung steht oder nicht genügend Platz für einen angemessenen Teich vorhanden ist.

Die Kosten für die Fische sind gering und dank seiner Verbreitung ist der Goldfisch auch leicht im Fachhandel oder online zu erwerben. Nach dem Kauf einer in Deutschland zugelassenen Züchtung fühlt sich der Goldfisch in artgerechter Haltung sehr wohl.



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