Schmerzen bei Hunden erkennen

Geht es dem Hund nicht gut, wird er dies seinem Halter nicht auf die Nase binden. Im Gegenteil. Hunde neigen dazu, ihre Schmerzen zu verbergen. Deshalb sollten Tierhalter aufmerksam auf Symptome achten.

Eine schmerzende Hüfte, entzündete Zähne oder ein Biss des Nachbarhundes können beim Vierbeiner ihre Spuren hinterlassen. Das Problem dabei ist: die Fellnase wird alles Hundemögliche tun, um dies nicht zu zeigen.

Hunde fressen für ihr Leben gern. Dabei ist ihnen meist egal, was. Sollten sie allerdings plötzlich ein saftiges Stück Fleisch verschmähen, ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit ein Zeichen dafür, dass es ihnen nicht gut geht. Denn wie beim Menschen ist Appetitlosigkeit ein Symptom für viele Krankheiten. Sie kann sich auf den ganzen Körper ausbreiten und zu einer Lustlosigkeit werden, die sich darin äußert, dass der Hund nicht mehr spielen möchte und sich in sein Körbchen zurückzieht. Er hat meist weniger Energie, als im gesunden Zustand. Das merkt man zum Beispiel daran, dass er nicht mehr Treppen steigen oder springen will.

Schmerzen zeigen sich unterschiedlich

Aber auch, wenn das Tier an einer bestimmten Körperstelle nagt oder leckt, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass ihm an dieser Stelle Schmerzen das Leben schwer machen. Er wird dort besonders berührungsempfindlich sein und grummeln, wenn man sich dieser Stelle nähern möchte.
Durchfall kann ebenfalls ein Zeichen für Schmerzen sein. Spätestens, wenn man Blut im Kot des Hundes entdeckt, sollte man sich sofort auf den Weg zum Tierarzt machen. Denn der Hund könnte an einer ernsten Entzündung oder Erkrankung leiden.

Auch Hunde erinnern sich an Schmerzen

Auch ungewöhnliche Bewegungen, in denen das Tier ein Körperteil besonders schont, können ein Zeichen für Schmerzen sein. Das Tier kann auch an morgendlicher Steifheit leiden, was meist auf Schonhaltungen zurückzuführen ist. Schreit der Hund aus keinem ersichtlichen Grund heißt die oft, dass er Schmerzen hat. So kann ihm beispielsweise ein Geschwür oder eine Entzündung Schmerzen bereiten, die äußerlich nicht sichtbar sind. Diese sollte man schnellstmöglich behandeln lassen, da auch der Hund ein Schmerzgedächtnis besitzt: das heißt, auch wenn die Ursache des Schmerzes nach einiger Zeit bekämpft wurde, wird sich der Hund so an diesen Schmerz gewöhnt haben, dass er entsprechende Schonhaltungen beibehält. Dadurch kann sich wiederum an einer anderen Körperstelle ein neuer Schmerz entwickeln, da dort eine ungewohnt starke Belastung stattfindet. Um dies zu vermeiden sollte jeder Hundebesitzer aufmerksam auf Schmerz-Symptome seines Hundes achten und schnell reagieren.



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