Gartenteichbau leicht gemacht

Gartenteichbau

Teich- und Gartenbau

Das „Gartenteich-fix-und-fertig-Konzept“ von Aquatop macht dir die Entscheidung leicht. Du planst mit uns, wir beraten dich, liefern und legen deinen Teich an. Unser Kooperationspartner ist Gartenbauspezialist und erledigt Hand in Hand mit uns den Aushub sowie die Eingrünung der gesamten Anlage. So entsteht dein Traumteich, ohne dass du einen Finger rühren müssen. Entspannung pur!

Du möchtest deinen Teich mit uns planen und dann selber realisieren? Kein Problem, wir versorgen dich mit einem perfekten Plan und allen wichtigen Tipps. Natürlich bleiben wir im Falle des Falles dein Ansprechpartner für alle aufkommenden Fragen.

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Lebendige Oasen in jedem Garten

Ein Gartenteich kann auf unterschiedlichste Art und Weise realisiert werden. Alleine oder mit Hilfe eines Profis. Lass dich von uns beraten. Unser geschultes Fachpersonal steht dir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Gartenteichbau ganz einfach

Es gibt eine Vielzahl an vorgeformten PVC-Wannen, die nur noch in die Erde eingebracht werden müssen. Wer sich lieber kreativ austobt, greift besser zur Teichfolie. Hierbei wird die Grundform vorher auf dem Boden angezeichnet. Das kann sogar mit einer Sprühdose gemacht werden.

Kleinere Anlagen können leicht mit Spaten und Schaufel realisiert werden. Für größere Teiche wird schwereres Gerät benötigt, z.B. ein kleiner Bagger. Der Aushub ist nicht unerheblich und muss abtransportiert werden. Verschiedene Ebenen und Tiefen machen aus dem Gartenteich eine lebendige Oase für eine große Artenvielfalt an Tieren.

Beim Einsatz von Teichfolie ist mehr Individualität möglich als bei vorgeformten Wannen. Teichfolien gibt es in den unterschiedlichsten Qualitäten, Stärken und Größen. In unserer großen Teichabteilung berät dich unser geschultes Fachpersonal gerne und zeigt dir die unterschiedlichen Folien und deren Eigenschaften. Eine dicke Fließschicht schützt die Folie vor Steinchen und Unebenheiten.

Halbsonnige Lage

Die Lage deines zukünftigen Teiches ist sehr wichtig. Du solltest auf keinen Fall einen Platz in der prallen Sonne wählen, da das Wasser ansonsten zu stark aufgeheizt wird und sich schnell Algen bilden. Am besten eignet sich ein halbsonniger Platz. Vermeide die direkte Nachbarschaft zu Laub- und vor allem Nadelbäumen. Deren herabfallende Blätter und Nadeln müssen regelmäßig entfernt werden, da ansonsten das Wasser übersäuert wird. Achte darauf, dass dein Teich stets von allen Seiten zugänglich ist, allein schon aus Wartungszwecken. Um kleine Kinder und Haustiere vor Unfällen zu schützen, gibt es dekorative Abtrennungen und Zäune.

Technik

Die Technik ist entscheidend für den späteren Erfolg deines Teichprojektes. Es gibt unterschiedliche Filter- und Pumpensysteme, außerdem Luftsprudelsteine und diverses Zubehör. Lass dich am besten in unserer Fachabteilung beraten. Die Pumpenleistung sollte genau auf deinen Teich abgestimmt sein. Filter mit integrierten UV-Lampen helfen bei der Vermeidung von Algen. Kescher und Co. sind unerlässlich, um den Teich sauber zu halten oder gegebenenfalls einen Fisch heraus zu fangen.

Für empfindliche Tiere wie Koi-Karpfen empfiehlt sich eine Teichheizung, damit deine Lieblinge gesund durch den Winter kommen. Fontänen und Springbrunnen sehen nicht nur schön aus, sondern sorgen für eine optimale Belüftung des Wassers. Achte darauf, dass du Seerosen außerhalb des Spritzbereichs ansiedelst, da sie empfindlich auf die Spritzer reagieren.

Nach dem Einsetzen von verschiedenen Unterwasser-, Flachwasser- und Uferpflanzen, kannst du die Fische einsetzen. Welche Fische sich am besten eignen, erfährst du natürlich bei Aquatop.

Hilfe vom Profi

Das Ziel eines jeden Teiches ist es, die Beschaffenheit eines natürlichen Gewässers möglichst genau nachzubilden. In der Natur verfügt ein stehendes Gewässer über verschiedene Tiefenbereiche, unterschiedliche Temperaturschichten, eine Ufer- und Flachwasserzone. Wer schon bei der Planung seines Gartenteiches besonnen vorgeht, hat später wenig Arbeit und viel Freude.

Egal ob Koi- oder Naturteich, Bachlauf oder geradlinige architektonische Bauweisen, wir helfen dir bei der Planung deines Traumteichs. Wenn du Interesse an einem eigenen Schwimmteich hast, findest du bei uns die richtigen Anregungen und Ansprechpartner, denn bei einem so großen Teichprojekt solltest du auf professionelle Hilfe setzen.

Du hast keine Zeit für die regelmäßige Pflege deiner Teichanlage? Dann schließt doch einfach einen Wartungsvertrag ab! Wir kümmern uns um (fast) alles.

Gartenteichbewohner

Koi

Jeder Koi ist eine kleine Sensation für sich selbst. Die kostbaren japanischen Zierkarpfen in unserem Markt entstammen zum größten Teil renommierten japanischen Zuchtfarmen und sind von ausgesuchter Qualität. Dass wir direkt mit den Züchtern verhandeln, ist der Grund für die günstigen Preiskonditionen, die wir gerne an unsere Kunden weitergeben. Vergiss unsichere Online-Bestellungen und erlebe unsere Tiere live in zwei Indoor- und einem großen Außenteich.

Der Koi ist ein geselliger Fisch

Obwohl er nicht gerne alleine ist, sollte bei der Haltung unbedingt darauf geachtet werden, nicht zu viele Tiere in den Gartenteich zu setzen. Denn ein ausgewachsener Koi kann bis zu 80 Zentimetern lang werden und benötigt dementsprechend viel Platz. Daher halte dich am besten an die Faustregel: 1.000 l Wasser pro mittelgroßem Koi (bis 30 cm).

Die Wassertiefe sollte mindestens 150 bis 200 cm betragen. Dabei sollte eine gute Wasserqualität gegeben sein, damit die Kois lange gesund und munter sind. Es reicht allerdings nicht, dass das Wasser klar erscheint. Viele gelöste Schadstoffe wie Metallverbindungen, Ammoniak und Nitrit sind unsichtbar und können für den Koi tödlich sein. Regelmäßige Wassertests sind daher sehr wichtig. Wir bieten unseren Kunden kostenlose Wassertests. Unsere freundlichen Mitarbeiter helfen dir gerne dabei und kommen auf Wunsch auch zu dir nach Hause.

Ernährung: Kois lieben die Abwechslung

Beim Thema Ernährung lieben Kois Abwechslung. Sie sind, wie ihre Stammform, die Karpfen, Allesfresser. Da sich in einem Koiteich natürliches Futter nur ungenügend bilden kann, muss der Koi variationsreich gefüttert werden. Pellets und Sticks bieten maßgeschneiderte Lösungen für die gesunde Koiernährung. Die von den Kois verzehrte Futtermenge schwankt je nach Jahreszeit. Im Sommer, wenn sie am aktivsten sind, fressen sie mehrmals am Tag. Bei optimalen Temperaturen und ausreichendem Futterangebot wachsen die Fische schnell. Durch die fallenden Temperaturen im Herbst sinkt die Aktivität, ihr Appetit und die Effektivität ihres Immunsystems nehmen ab. Viele Koibesitzer heizen mittlerweile ihre Teiche während der kalten Jahreszeit.

Der Koi symbolisiert im asiatischen Kulturraum Glück, Wohlstand und Reichtum. Auch bei uns kennt die Faszination für diese beeindruckenden Tiere keine Grenzen. Der majestätische Koi wird nicht umsonst der “König der Gartenteiche” genannt.

Es wird angenommen, dass der Koi vor über 2000 Jahren aus Europa in den Fernen Osten und über China nach Japan gelangte. Aus dem normalen Wildkarpfen (lat: Cyprinus carpio), japanisch Magoi, entstanden in Japan in etwa 200 Jahren viele Zuchtformen, die auch international ausschließlich mit japanischen Namen bezeichnet werden. Es gibt kaum zwei sich völlig gleichende Kois. Über 100 verschiedene Basis-Zuchtformen werden nach der japanischen Züchter- und Händlervereinigung Shinkokai in 16 Hauptgruppen unterteilt. Der Koi ist heute der beliebteste und attraktivste Teichfisch der Welt. Wir führen eine große Auswahl dieser wunderschönen Tiere zu erschwinglichen Preisen.

Lange Quarantäne vor dem Verkauf

Alle Kois haben eine mindestens 8-wöchige Quarantäne bei unserem Lieferanten durchlaufen. Sämtliche Lieferungen wurden durch ein akkreditiertes Labor auf Koiherpesvirusfreiheit überprüft. Die Koi wurden unter folgenden Bedingungen gehältert: Wassertemperatur 21° C, Wasserhärte 8-14° dH, pH-Wert 7,50-8,00, Sauerstoff 6-8 mg/l, Nitrit< 0,1 mg/l, Ammonium < 0,2 mg/l.

Die Kontrolle des Koi-Herpes-Virus (KHV) erfolgt in Zusammenarbeit mit dem "Landeslabor in Frankfurt/Oder" und dem "Institut für Binnenfischerei e.V." in Potsdam. Die gesamte Koi-Aufzuchtanlage steht unter der regelmäßigen und freiwilligen Überwachung des Veterinäramtes. Unser Lieferant verfügt über einen Befähigungsnachweis gemäß § 11 Tierschutzgesetz.

Die Kois werden viermal am Tag mit hochwertigem Aufzuchtfutter (mit einem hohen Gehalt an langkettigem Fischöl mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren und eines altersgerechten Anteil anti-tierischem Protein) artgerecht versorgt. Die dosierte Zugabe von Mineralien und Vitaminen (insbesondere Vitamin C) erfolgt unter ärztlicher Aufsicht. Zur Verbesserung der Farbzeichnung sind dem Futter die natürlichen Farbgeber Astxanthine, Spirulina und Paprika-Extrakt beigemischt. Natürliches Futter (z.B. Insektenpuppen, Schrimps, und verschiedene Salate sowie Gemüse) bietet Abwechslung und sorgt für gesundes Wachstum.

Aquatop in Japan

Aquatop bezieht regelmäßig wunderschöne Kois aus Japan. Im Oktober 2006 reiste Koen Linnartz höchstpersönlich für einige Tage nach Japan, um bei ausgesuchten Koi-Züchtern schöne und seltene Tiere auszusuchen. Diese wurden dann bei einer Koi-Versteigerung in unseren Geschäftsräumen zur Schau gestellt. Zahlreiche Koi-Freunde nahmen an der erfolgreichen Koi-Versteigerung teil.

Wir freuen uns, dir permanent eine Auswahl wunderschöner Japankois in verschiedenen Größen und ausgefallenen Farbvarianten vorstellen zu dürfen.

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Unsere Fische

Damit du dir einen Eindruck von der Vielfalt der Fische machen kannst, gibt es im Aquatop verschiedene Außenteiche. Dort können unsere schönen und robusten Teichfische direkt in ihrer idealen Umgebung beobachtet und ausgesucht werden. Die Außenteiche sind abwechslungsreich besetzt mit kleinen Kois, Goldfischen, Stichlingen, Goldorfen und andere beliebte Teichbewohner wie Schnecken, Muscheln und Molchen. In der Teichsaison halten wir eine große Auswahl für dich bereit.

Koi

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Der Koi heißt eigentlich Nishikigoi und stammt ursprünglich vom japanischen Speisekarpfen ab. Der Koi hat schnell die Position des Königs der Teichfische eingenommen und diese auch gehalten. Wenn ein Koi über den optimalen Körperbau und eine auffällige Zeichnung verfügt, gilt er als wertvoll. Alleine die Färbung macht nahezu jeden Koi einzigartig. Mit einer besonderen Musterung können diese japanischen Fische auf Auktionen wahnsinnige Summen erzielen. Vor allem im Herkunftsland Japan sind so schon Preise von bis zu einer halben Million Euro erzielt worden. Immerhin gelten Kois in Japan als Zeichen von Erfolg, Glück und Reichtum. In Europa sind dermaßen hohe Preise unrealistisch.

Die farbenfrohen Karpfen können bis zu 80 Zentimeter groß werden. Zudem erfreuen sie Teichbesitzer für sehr lange Zeit. Es gibt Kois, die ein stolzes Alter von bis zu 80 Jahre erreicht haben. Nicht nur die Farbenvielfalt macht den Koi attraktiv, sondern auch seine Zutraulichkeit. Es ist keine Seltenheit, dass die Kois ihre Besitzer erkennen und wie selbstverständlich zum Teichrand schwimmen. Diese Begrüßung zeigt, wie zutraulich die bunten Karpfen sein können.

Seinem Ursprung nach ist der Koi ein Warmwasser-Fisch, der sich bei Temperaturen von 20-24 Grad am Wohlsten fühlt. Jedoch verträgt er durchaus Temperaturen von bis zu 4 Grad, auch einmal über einen längeren Zeitraum. Für Koi-Teiche ist im Winter eine Teichheizung zu empfehlen, da die Tiere empfindlich auf Temperaturstürze reagieren. Kois sollten in speziell für sie angelegten Teichen gehalten werden. Keinesfalls sind sie für ein Leben etwa im Schwimmteich oder Naturteich geeignet. In unseren 5.000 qm großen Geschäftsräumen finden Koi-Fans ein große Auswahl an Fachliteratur, um ihr Hobby zu vertiefen.

Goldfisch

Der Goldfisch ist der pflegeleichte Verwandte des Kois. Er wurde im Laufe seiner langen Geschichte als Teich- und Aquarienfisch in vielen Varietäten gezüchtet, als Schleierschwanz, Blasenaugen, Oranda, Eierfische, Himmelsgucker und Löwenköpfe. Er ist ein ruhiger, verträglicher Geselle, im Schwarm mit Artgenossen wie auch mit anderen Teichbewohnern. Goldfische werden bis zu 35 cm groß. In der Nahrungsfrage sind sie anspruchslos. Am liebsten knabbern sie an Pflanzen. Sie gründeln gern, was bisweilen zur Eintrübung des Wassers führen kann. Für Schwimmteiche sind sie deshalb kaum geeignet. In Zierteichen fühlen sie sich hingegen wohl und sorgen schnell für reichlich Nachwuchs. Deshalb empfiehlt es sich, nicht zu viele Fische einzusetzen.

Orfe

Die Orfe gehört wie Koi und Goldfisch zu den Karpfenfischen. In Schwärmen bewegen sie sich unmittelbar unter der Wasseroberfläche. Orfen erreichen eine Länge von bis zu 80 cm. Eine rötliche Varietät der Orfe ist unter dem Namen Goldorfe bekannt. Im Gegensatz zu den Goldfischen ist sie für die Haltung in einem Schwimmteich geeignet.

Stichling

Der Stichling liebt dichte Unterwasservegetation und relativ kaltes Wasser. Er baut Nester in den Unterwasserpflanzen. Im Allgemeinen friedlich, beansprucht der 5-7 cm kleine Fisch während der Laichzeit ein Revier von 40 cm Durchmesser. In dieser Zeit bieten die Männchen mit ihrem grünblau gefärbten Rücken im Kontrast zum grell-roten Bauch einen prachtvollen Anblick. Der Stichling ernährt sich von Mückenlarven und Amphibienlaich.

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Elritze

Die bis zu 10 cm kleine Elritze ist ein Schwarmfisch, der mit mindestens neun Artgenossen eingesetzt werden muss. Sie stammt aus klaren, sauerstoffreichen Gewässern und ist sehr anpassungsfähig. Die Nahrung der Elritzen besteht aus Wasserflöhen und Trockenfutter. Außerdem springt sie nach Insekten

Sonnenbarsch

Der Sonnenbarsch hilft dabei, den Fisch- und Amphibienbestand im Teich zu reduzieren. Denn der ca. 15 Zentimeter große Einzelgänger ernährt sich ausschließlich von Lebendfutter, vorzugsweise von Jungfischen.

Rotfeder

Die Rotfeder ist mit ihrem silbrigen Leib und den feuerroten Flossen eine besondere Schönheit unter den Teichfischen. Sie ist eine friedliche Angehörige der Karpfenfische und kann bis zu 40 cm groß werden. Sie frisst gern Algen, verschmäht jedoch auch Mückenlarven, Fischlaich und Wasserflöhe nicht. Zum Überwintern brauchen die Rotfedern relativ tiefes Wasser.

Rotauge

Das Rotauge ist der Rotfeder wesensverwandt. Der Rotaugenfisch macht seinem Namen äußerlich alle Ehre. Seine Augen sind tiefrot, ebenso die Flossen. Der Fisch zeichnet sich durch besondere Unempfindlichkeit gegenüber verschmutztem Wasser aus.

Bitterling

Der 9 cm kleine Bitterling ist am Rücken graugrün, an den Seiten silbrig rosa gefärbt. Er ernährt sich von Algen, Insektenlarven und Kleinkrebsen. Die Laichzeit zieht sich von April bis Juni. In dieser Zeit färben sich die Männchen leuchtend rot und blau mit einer blaugrünen Längsbinde von der Körpermitte bis zur Schwanzwurzel. Mit dieser Laichfärbung erscheint das Männchen wie ein Tropenfisch. Bei seiner Fortpflanzung ist der Bitterling auf die Teichmuschel angewiesen. Das Weibchen legt die Eier in die Atemöffnung der lebenden Muschel ab, die das Männchen dann mit seinem Samen befruchtet. Die Teichmuschel übernimmt die Versorgung des Laichs mit dem notwendigen Sauerstoff. Erst als schwimmfähige Jungfische verlassen die Bitterlinge die Muschel.

Teichmuschel

Teichmuscheln machen sich vor allem in großen Teichen nützlich, denn Teichmuscheln filtern feines Plankton aus dem Wasser. Dabei bewältigt eine Muschel 40 Liter Wasser in der Stunde. Die 20 cm großen Muscheln graben sich in den Bodengrund ein. Die Teichmuschel ist der Brutplatz der Bitterlinge.

Spitzschlammschnecke

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Die Spitzschlammschnecke ist ein Zwitterwesen. Ihr Gehäuse ist bis zu 6 cm lang und 3 cm breit. Die Schnecke ernährt sich von Algen sowie Wasserpflanzen. Sie sollte in Teichen eingesetzt werden, die älter als ein Jahr sind. Denn sie fressen vorzugsweise junge Pflanzentriebe und könnten bei sofortigem Einsetzen den ersten Bewuchs zerstören. Später leisten die Schnecken als Putzkolonne gute Dienste und sind für Teiche, die älter als ein Jahr sind, optimale Bewohner.

Posthornschnecke

Die Posthornschnecke ist die kleinere Verwandte der Spitzschlammschnecke und konzentriert sich bei der Nahrungssuche auf Algen sowie faulende Pflanzenreste. Frische Pflanzen bleiben dagegen unberührt.

Teichfrosch

Im Frühjahr sind die intensiv grünen Teichfrösche unüberhörbar auch in kleinen Teichen präsent. Sie werden 6-9 cm groß. In der Laichzeit, die von April bis Juni andauert, veranstalten sie ihre Froschkonzerte, nicht immer zur Freude der Teichbesitzer und deren Nachbarn. Das Weibchen legt Laichballen mit bis zu 1.500 Eiern ab. Nach sieben Tagen schlüpfen hieraus quirlige Kaulquappen. Die Frösche überwintern auf dem Teichgrund oder auf feuchten und frostgeschützten Stellen an Land.

Teichmolch

Der Teichmolch kommt vor allem an reich bewachsenen Teichen vor. Das Weibchen legt seine Eier in zusammengerollten Blättern von Wasserpflanzen ab. Der 11cm große Molch ist braun oder olivgrün gefärbt mit dunklen Flecken. In der Laichzeit zeigt das Männchen einen leuchtend orangefarbenen Bauch und gewellte Rücken- und Schwanzsäume. Molche machen sich besonders in Schwimmteichen beliebt, denn sie halten die Wasseroberfläche frei von hinein gefallenen Insekten. Daneben ernähren sie sich von Wasserflöhen, Mückenlarven und Würmern.

Kammmolch

Mit seinem ausgeprägten, hohen Rückenkamm spielt der Kammmolch mit seinen 18 cm Länge das kleine Krokodil im Gartenteich. Der schwarzbraune Molch mit gelboranger Bauchseite vertilgt wie der Teichmolch alle beim Menschen weniger beliebten Teichbewohner.

Feuersalamander

Mit den roten oder gelben Flecken auf seiner schwarz glänzenden Haut kennt den Feuersalamander jedes Kind. Die Weibchen bevorzugen flache Wasserstellen, wo sie im März ihre bereits 3 cm großen Larven „eilebend“ gebären. Feuersalamander erreichen ein Lebensalter von bis zu 30 Jahren. Auf ihrer Speisekarte finden sich Spinnen, Asseln, Würmer und Nacktschnecken. Teich- und Gartenbesitzer können sich also glücklich schätzen, wenn Feuersalamander bei ihnen heimisch werden. Der Feuersalamander gilt als giftig, ist für den Menschen jedoch ungefährlich.

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