Gartenteichpflege

Profi-Tipps für Teichfreunde

Mikroskopie und Krankheitsdiagnose

Bei Aquatop können wir deinem Fisch mittels Mikroskopie und Krankheitsdiagnose helfen. Parasiten sind der Auslöser für viele ernstzunehmende Erkrankungen bei Koi-Karpfen. Je früher die Parasiten entdeckt werden, desto größer sind die Heilungschancen.

Unsere Fachleute sind in Mikroskopie geschult und können dir bei der Diagnose und anschließender Behandlung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Es gibt zahlreiche Erreger, wie etwa den Koi-Herpes-Virus. Bring am besten deinen erkrankten Fisch in einer geeigneten Transportbox zu uns. Wir können dir dann in den meisten Fällen sagen, um welchen Erreger es sich handelt und mit welchem Mittel am besten gegen ihn vorgegangen wird. Einfache Mikroskopie und Diagnose kosten 35,- Euro.

Selbstverständlich kommen wir auf Wunsch auch zu dir nach Hause. Im Raum Aachen kostet die Beratung vor Ort 55,- Euro. Ein Abstrich und die anschließende Diagnose kosten 50,- Euro.

Bitte spreche einen Termin mit uns ab, damit du nicht zu lange mit deinem Tier warten musst.

Infos zum Koi-Herpesvirus

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Zunächst erklären wir dir, was das Koi-Herpes-Virus ist. Es gehört zur Gruppe der Herpes-Viren. Diesem Typus vergleichbare DNA-Partikel wurden im Jahr 1998 erstmals in den USA unter dem Elektronenmikroskop entdeckt. Das Koi-Herpes-Virus wurde im Anschluss dort auch angezüchtet und charakterisiert.

Es befällt ausschließlich (!) Cyprinius carpio und bisher keine anderen Fische. Nach heutigem Kenntnisstand können andere Fischarten das Virus auch nicht übertragen.

Für KHV ist es charakteristisch, dass es sich in einem bestimmten Temperaturbereich zwischen 17-28°C manifestiert. Bei höheren und bei niedrigeren Temperaturen ist das Virus in der Regel inaktiv. Allerdings sind die Fische dann aber noch latent infiziert. Der Nachweis erfolgte beim Ausbruch im Jahr 1998 noch über das Anzüchten des Virus auf Koi-Flossen-(KF-1)-Zellen. Mittlerweile gelingt diese Anzucht des Koi-Herpes-Virus nur noch in den seltensten Fällen. Der Nachweis erfolgt jetzt durch das PCR-Verfahren (Polymerase Kettenreaktion), wobei DNA-Fragmente des Virus molekularbiologisch nachgewiesen werden, in Kombination mit dem klinischen Bild.

Wie wird der Koi-Herpes-Virus übertragen?

Die Übertragung des Koi-Herpes-Virus verläuft über das Wasser oder direkt über die Fische. Das Koi-Herpes-Virus ist dermaßen ansteckend, dass selbst ein Wasserspritzer, ein feuchter Kescher oder eine feuchte Hand genügen, um es weiter zu verbreiten.

Woran erkennst du den Koi-Herpes-Virus?

Es ist schwierig den KHV direkt zu erkennen. Die Inkubationszeit kann mitunter mehrere Wochen betragen und ist von der Wassertemperatur sowie Stressfaktoren abhängig. Der Koi-Herpes-Virus weist verschiedene Symptome auf. Allerdings kommt jedes Symptom für sich auch bei bakteriellen Infektionen vor. Daher unser Rat an dich: Verfalle nicht direkt in Panik, wenn du eines dieser Symptome an deinem Karpfen feststellst. Es muss nicht zwingend das Koi-Herpes-Virus sein. Unsere geschulten Mitarbeiter helfen dir gerne bei der Diagnose.

Symptome:

  • Extremes Abmagern innerhalb von 2-3 Tagen, obwohl die Fische noch fressen.
  • Eingefallene, tiefliegende Augen, evtl. auch Glotzaugen.
  • Teilweise starke Schleimbildung auf der Haut. Es kommt anschließend zu einer massiven Schleimhautablösung – die Fische fühlen sich an wie Sandpapier.
  • Teilweise stark verschleimte Kiemen, Kiemennekrose.
  • Extrem hohe Verluste, bis zu 90 % innerhalb weniger Tage.

Treten mehrere Symptome gleichzeitig auf und greift die Erkrankung rasend schnell um sich, dann liegt wahrscheinlich ein KHV-Ausbruch vor.

Wie kann man seine Kois vor dem Koi-Herpes-Virus schützen?

Kaufe Kois nur im qualifizierten Fachhandel! Unsere Tiere werden mehrfach veterinärärztlich untersucht, durchlaufen eine lange Quarantänezeit beim Lieferanten und werden bei uns in den ersten Wochen in getrennten Becken gehalten. Damit wollen wir sicherstellen, dass unsere Kois frei vom Koi-Herpes-Virus sind.

Unsere Tipps für dich:

  • Setze Neuzugänge in Quarantäne, mindestens für 14 Tage.
  • Achte auf strikte Hygiene.

Was tun, wenn der Koi-Herpes-Virus ausgebrochen ist?

Leider ist der Koi-Herpes-Virus nicht heilbar. Es ist sehr wahrscheinlich, dass alle im Teich befindlichen Kois nach kurzer Zeit erkranken. Deshalb müssen die Fische leider getötet werden. Überlebende Kois werden höchstwahrscheinlich ihr Leben lang andere Kois infizieren können. Hole dir Rat bei einem Fachmann. Unsere kompetenten Mitarbeiter helfen dir gerne und vermitteln dich an einen Spezialisten weiter.

Desinfiziere anschließend alle Gegenstände, die in Kontakt mit infizierten Fischen oder Wasser in Berührung gekommen sind. Dazu zählen das Becken, Aquarien, Filter, Pumpen und Kescher. Nur so verhinderst du eine Ansteckung der neuen Fische.

Wichtiger Hinweis! Um weitere Ansteckungen zu vermeiden, sollte die infizierten Tiere nicht transportiert werden. Vor allem nicht in die Nähe von gesunden Kois (z.B. beim Fachhändler). Nimm bitte zuerst Kontakt zu einem Spezialisten auf, bevor du weiter gegen die Krankheit vorgehst.

Gibt es Kois, die gegen den Koi-Herpes-Virus resistent sind?

Bei resistenten Kois sollen angeblich oberhalb einer Wassertemperatur von 30 °C die Symptome verschwinden und auch nicht mehr ausbrechen. Diese Kois werden als „natural immunized fish“ (NIF) oder „natural resitant“ (NR) bezeichnet. Sie sollen nicht nur frei von Symptomen sein, sondern auch nicht mehr anstecken können. Allerdings gibt es über diese resistenten Kois keine wissenschaftlich fundierten Nachweise. Es gibt lediglich ein paar pseudowissenschaftliche Veröffentlichungen. Daher ist gerade die Aussage, dass die NIFs und NRs andere Kois nicht anstecken könnten sehr kritisch zu bewerten.

1. Vorsicht beim Einkauf!

Wir kaufen nur bei geprüften Lieferanten. Alle Lieferanten durchlaufen ein striktes Untersuchungsverfahren (siehe Punkt 2), bevor wir dort größere Mengen kaufen. Die unterschiedlichen Herkünfte werden nicht gemischt.

2. Wir kaufen nur bei Lieferanten, die selber PCR-Tests durchführen

Da gibt es kein Pardon: Wer seine Kois vor Ort nicht testen lassen will oder kann, kommt für uns als Lieferant nicht in Frage!

3. Jede Koi-Lieferung wird bei uns auf den Koi-Herpes-Virus untersucht!

Sämtliche bei uns eingehende Koi-Lieferungen werden von einem deutschen Universitätsinstitut stichprobenartig mittels der wissenschaftlich anerkannten molekularbiologischen PCR-Methode (Polymerase Kettenreaktion) auf den Koi-Herpes-Virus untersucht. Das Ergebnis liegt innerhalb weniger Tage vor.

4. Strikte Quarantäne!

Jede neu eintreffende Koi-Lieferung wird für 14 Tage bei „kritischer Ausbruchstemperatur“ – also um die 20 °C – in Quarantäne gehalten.

Alle Becken sind mit Einzelfilterung und UV ausgestattet. Jedes Becken hat eigene Kescher. Die Quarantäne- und Verkaufsanlagen sind in unterschiedlichen Gebäuden. Das Personal aus den Quarantäneanlagen hat keinen Zutritt zur Verkaufsanlage. Falls ein Koi den Koi-Herpes-Virus in sich trägt, soll somit eine Übertragung auf andere Karpfen verhindert werden.

Der Frühjahrs-Check für den Gartenteich

Für einen gesunden Gartenteich solltest du ihn im Frühjahr auf Herz und Nieren prüfen. Denn die Teiche sind dem Wechsel der Jahreszeiten ausgesetzt. Das heißt, er durchlebt fallende sowie steigende Temperaturen. Damit werden die Lebensbedingungen im System Gartenteich massiv beeinflusst. Trotz dieser Einflüsse soll der Gartenteich im Frühjahr optimal starten und im Sommer ein Prachtstück werden. Dazu sind einige wenige Pflegearbeiten zu Beginn der Saison empfehlenswert.

Du solltest wissen, dass der Gartenteich ein komplexes System ist. In ihm laufen zahlreiche biologische und chemische Kreisläufe ab. Das hört sich im ersten Moment kompliziert an, aber wenn die wichtigsten Regeln einigermaßen befolgt werden, bleibt das System Gartenteich stabil und sieht gut aus.

Das Wasser checken

Du fährst Auto? Hast du ein eigenes Fahrzeug? Wenn ja, dann hat es doch sicherlich eine Tankanzeige, damit du weißt, wann das Benzin oder der Diesel alle sind. Und du kontrollierst den Ölstand und auch den Reifendruck. Die Wasserwerte seines Gartenteiches zu kennen und regelmäßig zu kontrollieren, ist ebenfalls wichtig, denn nur bei vorgegebenen Wasserwerten funktioniert das System Gartenteich optimal. Der erste Wassertest im Frühjahr sollte folgende Wasserwerte messen: Karbonathärte, pH-Wert, Nitrit und Phosphat. Wir sind dir bei der Bestimmung deiner Wasserwerte gerne behilflich. Bring einfach einen Liter Teichwasser für eine kostenlose Wasseranalyse mit. Dafür sollte ein entsprechend großes Gefäß unter Wasser gehalten und dort verschlossen werden. Auf diese Weise enthält die Probe keine Luft.

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Der für den Gartenteich wichtigste Wasserwert ist die Karbonathärte, die durchaus mit dem Ölstand beim Auto verglichen werden kann. Ist sie zu niedrig, nimmt der Teich Schaden und sie kann sich – genau wie das Öl im Auto – auch verbrauchen. Gerade nach dem Winter ist die Karbonathärte in vielen Gartenteichen zu niedrig, denn durch die Prozesse am Teichboden wird sie abgebaut.

Die Karbonathärte ist ein wichtiges Puffersystem für den pH-Wert, d.h. nur bei ausreichend hoher Karbonathärte ist der pH-Wert auch stabil (Idealwert im Teich pH=8,3). Die Karbonathärte besteht aus Calcium- und Magnesiumhydrogencarbonat und liefert die für alle Lebensfunktionen im Gartenteich extrem wichtigen Calcium- und Magnesiumionen. Liegt sie unter 5° Karbonathärte, so hat der Teich sowohl ein chemisches als auch ein biologisches Problem. Der pH-Wert bleibt nicht stabil und gleichzeitig können Mikroorganismen im Filter und Wasserpflanzen nicht richtig funktionieren, da zu wenig Calcium und Magnesium vorhanden sind.

Mit „Teich Stabil“ von KI KA IBA können sowohl pH-Wert als auch Karbonathärte optimal eingestellt werden. Das Produkt hat insgesamt fünf wichtige Funktionen: Die Karbonathärte wird angehoben, gleichzeitig bei Verbrauch nachgeliefert, der pH-Wert wird auf 8,3 eingestellt (ohne vorherige Wassertests und egal, ob von oben sauer oder alkalisch), Schwermetalle werden entfernt und Huminsäuren ausgefällt. Das ist natürlich etwas abstrakt, aber die Wirkung kann gut durch Folgendes veranschaulicht werden: Es ist Sommer, sehr heiß und drückend und die Ozonwerte sind hoch. Das Atmen fällt schwer und körperliche Anstrengung führt dazu, dass die Wirkung des Ozons sofort gespürt werden kann. Jetzt kommt ein Sommergewitter, nach dem die Luft wieder klar sowie kühl ist und sehr gut riecht. So ähnlich kann sich der Effekt von Teich-Stabil auf die Teichbiologie vorgestellt werden und der stabile pH-Wert, die hohe Karbonathärte und das Fehlen von Schwermetallen bringen den Teich wieder ins Gleichgewicht. Das Zooplankton (Wasserflöhe, Hüpferlinge & Co.) vermehren sich rasant und filtern Schwebealgen und schädliche Mikroorganismen aus dem Wasser. Der Gartenteich kann optimal eingestellt in die neue Saison starten.

Die Technik installieren

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Zum Frühjahrs-Check gehört auch die Installation der Technik. Pumpe, Filter und UV-Wasserklärer sind den Winter über normalerweise abgeschaltet und überwintern im Schuppen oder Keller. Wenn nicht schon im Herbst eine Grundreinigung erfolgt ist, sollte im Frühjahr alles gesäubert werden. Besonders wichtig sind die Schläuche, denn Ablagerungen und Verschmutzungen lassen die Pumpenleistung dramatisch sinken. Beim UV-Wasserklärer ist der Wechsel des Brenners von großer Bedeutung, da die Leistung nicht ausreichen kann, um die anfallenden Schwebealgen wirkungsvoll zu reduzieren. Damit der Filter gleich optimal funktioniert, sollte ab 12 °C Wassertemperatur ein Bakterienstarter eingesetzt werden.

Algenvorbeugung beginnt im Frühjahr

Auch die Algenvorbeugung beginnt im Frühjahr. Egal ob Faden- oder Schwebealgen, ein Gartenteich sieht ohne sie besser aus. Unter den im Wasser vorhandenen Nährstoffen sind die Phosphate entscheidend für das Wachstum von Algen. Bereits ab 0,035 mg/l können diese gedeihen und den Teich verunstalten. Eine rechtzeitige Algenkontrolle durch das Binden von Phosphat ist daher entscheidend für das Algenwachstum im Jahresverlauf. Das ist auch logisch, denn es ist viel schwieriger, Algen zu bekämpfen, die bereits da sind. Am Ende des Frühjahrs und im Sommer sind dann so viele Phosphate in der Biomasse des Gartenteiches gespeichert (Algen, Wasserpflanzen usw.), dass eine Reduktion der Phosphate schwierig ist.

Kein Regenwasser verwenden

Für die Pflege deines Gartenteichs solltest du kein Regenwasser verwenden. Das Wasser hat zwei gravierende Nachteile: Es enthält keine Karbonathärte und ist somit absolut ungeeignet. Zudem ist es auch stark durch die aus der Luft ausgewaschenen Schadstoffe und/oder Schmutz von der Dachfläche belastet. Falls du trotzdem Regenwasser verwendest, sollte es unbedingt mit dem Teich-Stabil von KI KA IBA aufbereitet werden.

Fische füttern

Fische sind wechselwarme Lebewesen, die ihren Stoffwechsel der Wassertemperatur anpassen. Unter 8 °C Wassertemperatur macht das Füttern daher keinen Sinn, da der Stoffwechsel der Fische das Futter noch nicht voll verwerten kann. Es kann sogar sein, dass gierig fressende Fische sich selber vergiften, da die Verdauung noch nicht richtig funktioniert. Besser ist es, den Stoffwechsel der Fische erst mit den natürlichen Futtermitteln wie abgestorbenen Pflanzenresten sowie Mulm in Schwung kommen zu lassen und dann erst zu füttern.

Schlamm absaugen ja – aber richtig

Viele Gartenteichbesitzer reduzieren die Schlammmenge im Frühjahr durch den Einsatz eines Teichschlammsaugers. Das ist durchaus sinnvoll, denn im Teichschlamm sind viele Nährstoffe gespeichert, die zu Algenproblemen führen können. Beim Absaugen des Schlamms werden aber die den Winter über angereicherten Phosphate im Wasserkörper verteilt und begünstigen das Algenwachstum deutlich. Es ist daher sehr wichtig, direkt nach dem Schlammsaugen einen Phosphatbinder (z.B. KI KA IBA Algen-Vorbeugung) anzuwenden. Ein weiterer Vorteil dieser Algen-Vorbeugung ist die biologische Reduzierung des Schlamms, denn durch das Produkt werden Schlamm abbauende Mikroorganismen besser mit Sauerstoff versorgt und können anfallenden neuen Schlamm gut vermindern.

Das Wichtigste in Kürze

Wir erklären dir in Kürze, wie du deinen Gartenteich im Frühjahr wieder fit machst. Als erstes solltest du die Wasserwerte überprüfen und einen Teil des Wassers wechseln. Dabei ist es besser, auf Regenwasser zu verzichten. Denn Regenwasser ist zu weich und enthält keine Karbonathärte. Anschließend solltest du die Technik deines Gartenteichs reinigen. Überprüfe dabei auch ihre Funktion und installiere die gereinigte Technik. Vergiss dabei nicht die Schläuche. Sie müssen ebenfalls gesäubert werden. Der UV-Wasserklärer erhält einen neuen UV-Brenner, damit er die anfallenden Schwebealgen gut reduzieren kann. Wenn Teichschlamm abgesaugt wird, sollten die aufgewirbelten Phosphate gebunden werden, ansonsten droht eine kräftige Algenblüte. Fische bitte erst ab 8 °C füttern, denn bei niedrigeren Temperaturen fressen die Fische zwar, können das Futter aber nicht verwerten.

Algen – Wenn’s zu viel des Grünen wird

Wenn du in deinem Teich Algen findest, ist das nicht automatisch eine Katastrophe. Die grünen Wasserpflanzen haben auch ihre Existenzberechtigung: Sie sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele Lebewesen und produzieren Sauerstoff. Daher gehören sie in jeden Teich – allerdings nur in Maßen. Denn ein Übermaß an Grün zehrt nachts zu viel Sauerstoff und verändert den pH-Wert.

Vorbeugen ist besser als bekämpfen

Schon im Frühling sollten die Nährstoffe im Teich begrenzt werden, z. B. durch

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  • einen Teilwasserwechsel.
  • das Abfischen von Laub.
  • das Abfischen von Laub.
  • einen Filterbakterienstarter.
    • Siehst du nur noch Grün? Wir helfen! Algen können mit speziellen Anti-Algen-Flüssigkeiten bekämpft werden, wenn klar ist, um welche Algenart es sich handelt. Es gibt Schwebe-, Blau- und Fadenalgen. Schwebealgen bilden mit Kleinkrebsen ein „Räuber- und Beutesystem“: Gute Lebensbedingungen für Kleinkrebse bedeuten fast immer auch eine niedrige Algenpopulation. Schwebealgen, die den Teich in ein grünes Loch verwandeln, können mit Algenmitteln bekämpft werden. Besser ist aber Technik, zum Beispiel ein UVC-Gerät.
    • Leicht zu bekämpfen sind auch die eher selten vorkommenden Blaualgen, die zu den Bakterien zählen und vereinzelt Giftstoffe produzieren, die Beschwerden wie Hautausschlag verursachen können. Sie wachsen als bläulicher Belag auf Pflanzen und Steinen und lassen sich gut identifizieren: Reibe eine kleine Menge zwischen den Händen trocken und schnupper, es müsste erkennbar schlecht riechen.
    • Fadenalgen wachsen extrem schnell und auch bei niedrigen Temperaturen. Diese Algen treten als watteartiger Belag an der Oberfläche oder als festsitzende Strukturen unter Wasser auf. Sie lieben pralle Sonnenbestrahlung. Fadenalgen können mit Produkten, die Aktivsauerstoff enthalten, gestoppt werden.
    • Unser Tipp: Beim Einsatz von Algenmitteln immer auch auf den Sauerstoffwert achten und ggf. ein zusätzliches stabilisierendes Sauerstoffprodukt einsetzen. Wir beraten dich gerne.

Einfach und schnell zum algenfreien Gartenteich

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Klare und schöne Teiche in 3 Schritten

Mit nur wenigen unterstützenden Maßnahmen an der richtigen Stelle, schaffst du einen sauberen, klaren Gartenteich.

Schritt 1: Wasser stabilisieren

Nur in "gesundem Wasser" funktionieren Selbstreinigungsmechanismen und ökologische Kreislaufprozesse. Mit "TeichFit" von SÖLL werden sowohl der pH-Wert, als auch die Karbonathärte deines Teichwassers stabilisiert.

Anwendung:

"TeichFit" einfach gleichmäßig über die gesamte Teichfläche verteilen.

Dosierung:

100 g "TeichFit" auf 1.000 Liter Teichwasser.

Schritt 2: Algen bekämpfen

24 Stunden nach Anwendung von "TeichFit", verwendest du "AlgoSol" (bei grünem Wasser und Blaualgen) oder "Fadenalgenvernichter" (bei Fadenalgen). Du kannst auch beide Produkte nacheinander im Abstand von einem Tag anwenden.

"AlgoSol" wirkt gegen Schwebealgen (grünes Wasser) sowie Blaualgen und begrenzt deren weiteres Wachstum. Die Stoffwechselaktivität der Algen und ihre Fähigkeit, Photosynthese zu betreiben, wird unterbunden. Die Algen verhungern nach und nach.

Anwendung:

Einfach dem Teichwasser hinzugeben.

Dosierung:

50 ml "AlgoSol" auf 1.000 Liter Teichwasser.

"FadenalgenVernichter" wirkt sofort und nur lokal gegen Fadenalgen. Durch den Aktivsauerstoff werden die Algen geschädigt, so dass die Algen nach 1-2 Tagen gräulich werden und absterben. Die sterbenden Algen müssen mechanisch entnommen werden, damit die in den Algen enthaltenen Phosphate aus dem Teichsystem entfernt werden.

Anwendung:

Den "FadenalgenVernichter" direkt auf die Algenpolster streuen.

Dosierung:

30 g "FadenalgenVernichter" auf 1.000 Liter Teichwasser.

Schritt 3: Überschüssige Nährstoffe binden

24 Stunden nach Anwendung von "AlgoSol" oder "FadenalgenVernichter" verwendest du SÖLL "PhosLock AlgenStopp". Es ist in der Lage den Phosphatwert so wirkungsvoll zu senken, dass das Algenwachstum deutlich reduziert wird.

Anwendung:

"PhosLock AlgenStopp" gleichmäßig über die Teichoberfläche verteilen.

Dosierung:

50 g "PhosLock AlgenStopp" auf 1.000 Liter Teichwasser.

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