Teichplanung vom Profi

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Technik und Zubehör rund um deinen Teich gibt es in unserer Spezialabteilung. Dort findest du eine unschlagbare Auswahl passend für dein Vorhaben. In unserem Markt finden regelmäßig Vorführungen statt, die dir die topaktuellen Neuerungen näherbringen. Hierzu gehören Präsentationen von neuesten Filtern, Fontänen und Schlammsaugern – eben alles, was zu Technik und Zubehör gehört. Zudem können diese Highlights auch in der Teichsaison live erlebt werden. Denn in der großen Außenteichanlage des Marktes, finden die technischen Innovationen ihre Anwendung. Damit kann vor der Anschaffung neuer Technik und Zubehör alles im Markt genaustens unter die Lupe genommen werden.

Teichtechnik

Die Teichtechnik ist ein wichtiger Aspekt im Gartenteich. Denn bei einem Gartenteich handelt es sich um ein künstlich angelegtes Gewässer. Im Idealfall funktioniert der Teich wie ein natürliches Gewässer „von selbst“. Doch vor allem in den ersten Jahren seiner Entwicklung braucht ein solches System noch einige Unterstützung, um gut zu funktionieren und sich gesund zu entwickeln. Die richtige Teichtechnik erleichtert dir die Arbeit enorm, so dass du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: Die Entspannung!

Filter und Pumpe:

Unerlässlich für jeden Gartenteich

Filter und Pumpen sind nahezu unerlässlich für einen Gartenteich. Denn es handelt sich um ein stehendes Gewässer, welches Unterstützung bei der Sauerstoffversorgung benötigt. Während in der freien Natur Quellen und Bachläufe für ausreichend Sauerstoff sorgen, muss diese Aufgabe im Gartenteich vom Filter und Pumpen übernommen werden. Hierbei ist es wichtig, dass die Filteranlage zum jeweiligen Gartenteich passt. Dabei spielen unter anderem die Größe des Teiches und die Bedürfnisse der Pflanzen sowie Teichbewohner eine Rolle. Allgemein bedeutet eine größere Filteranlage weniger Arbeit für dich. Deswegen lohnen sich Filter und Pumpen definitiv in der Anschaffung.

Unser Tipp: Die Pumpe sollte im Winter im Keller aufbewahrt werden und kann mit einem speziellen Pumpenreiniger gesäubert werden. Die Pumpe sollte nie trocken gelagert werden. Ein Eimer Wasser reicht für die Überwinterung aus.

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Verbinde das Schöne mit dem Nützlichen:

Fontänen und Springbrunnen

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Für den gesunden Gartenteich ist der Sauerstoffgehalt sehr wichtig. Neben einer versteckten Filteranlage können ergänzend dazu dekorative Fontänen oder Springbrunnen installiert werden. Sie sehen schön aus, haben durch das Plätschern eine beruhigende Wirkung und verbessern die Wasserqualität im Gartenteich. Allerdings sollten die Fontänen und Springbrunnen mit Bedacht gesetzt werden. Seerosen und andere sensible Pflanzen mögen es nicht, von Wasserspritzern getroffen zu werden. Sie empfinden die Spritzer als störend. Doch wenn die filigranen Wasserfontänen über dem Teich im Bogen niederfallen und am Rand farbenfrohe Seerosen treiben, dann kann das Schöne mit dem Nützlichen verbunden werden.

UV-Lampen zur Vermeidung von Schwebealgen

Ein Gartenteich benötigt nicht nur eine gute Filteranlage, sondern auch die richtigen UV-Lampen. Um vernünftig arbeiten zu können und der Algenbildung in deinem Teich vorzubeugen, muss die Leistung der Pumpe auf die Wattzahl der UV-Lampen abgestimmt sein. Außerdem benötigt die UV-Lampe einen Filter, der die Schwebealgenpartikel aufnehmen kann.

Unser Tipp: Wechsel das Leuchtmittel nach einem, spätestens aber nach zwei Jahren aus. Nur dann kann die UV-Lampe gegen Algen helfen.

Genug Sauerstoff im Teich

Für deine Fische und Pflanzen hat der Wert des gelösten Sauerstoffs im Teich eine große Bedeutung. Zahlreiche der bekannten Fischkrankheiten werden durch einen zu geringen Sauerstoffgehalt begünstigt beziehungsweise brechen dadurch aus. Vor allem für den Koi muss der Sauerstoffgehalt stimmen. Für seine Haltung darf der Sauerstoffgehalt niemals unter 6 mg/l sinken. Ergänzend zu einer guten Pumpe empfiehlt sich der Einsatz eines Luftsteins. Der Luftstein wird in die Filterkammer gelegt und sorgt dafür, dass die wichtigen Bakterien mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird.

Unser Tipp: Ein Oxydator reguliert die Sauerstoffzufuhr ganz ohne Strom mithilfe der Wassertemperatur. Je niedriger der Sauerstoffgehalt (bei Wärme im Sommer) desto stärker arbeitet der Oxydator.

Das braucht man immer:

Kescher und Co.

Wenn du einen Gartenteich hast, gibt es einige Dinge, die du immer brauchst. Dazu zählen zum Beispiel Algen- oder Teichkescher, Reiherschreck und Futterring. In unseren Geschäftsräumen findest du auf 5.000 qm alles, was das Teichliebhaber-Herz begehrt und dir die Arbeit am Gartenteich erleichtert.

Unser Tipp: Wer Kois hat, kennt die Tücken des Winters. Um die Wassertemperatur im Gartenteich bei mindestens 6 ° C zu halten, empfehlen wir einen Wärmetauscher. Damit können die farbenfrohen Karpfen problemlos im Teich überwintern und müssen in der kalten Jahreszeit nicht in einen Bottich umziehen

Algen:

Vorbeugen ist besser als Bekämpfen

Bei Algen im Gartenteich gilt, dass Vorbeugen besser ist, als Bekämpfen. Auch wenn manche Algen unter dem Mikroskop faszinierend aussehen, im Gartenteich sieht das alles schon wieder ganz anders aus. Im Teich sind die grünen Algen eher nervtötend und bei starkem Befall nur schwer wieder los zu werden. Egal ob Faden- oder Schwebealge, lästig sind sie beide. Schwebealgen können im Gartenteich mit dem Einsatz von UV-Lampen und verschiedenen Pflegeprodukten beseitigt werden. Eine optimale Vorbeugung ist meist effektiver und für den Teich biologisch besser zu verkraften. Wir empfehlen den Einsatz von Torfprodukten, die den pH-Wert im Teich ausgleichen und eine Ammoniakvergiftung verhindern.

Während Schwebealgen einigermaßen gut vorgebeugt werden können, gestaltet sich die Prophylaxe von Fadenalgen im Teich schwieriger. Denn sie wachsen besonders stark durch Phosphate. Diese werden durch das Füttern deiner Fische hervorgerufen und dienen den Fadenalgen quasi als Dünger. Daher solltest du zur Fütterung phosphatbindende Produkte verwenden. Diese Produkte ermöglichen eine Fütterung in Maßen ohne die Algen weiter anzureichern.

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Unser Tipp: Mit der Dennerle Algenhexe lassen sich Fadenalgen schnell und einfach entfernen. Somit verstopfen Pumpen und Filter nicht mehr und die Wasserwerte bleiben stabiler.

Auch Pflanzenpflege muss sein

Die Pflanzenpflege gehört zur Teichroutine. Abgestorbene Pflanzenreste und herabgefallene Blätter müssen regelmäßig aus dem Gartenteich entfernt werden. Manche Wasserpflanzen sollten einige Male im Jahr beschnitten werden. Entferne abgestorbene und gelbe Blätter an Seerosen, so wachsen diese schneller und üppiger.

Unser Tipp: Damit die Teichpflege leicht gelingt, empfehlen wir dir das Velda Duo Pond Tool – Teichzange und -schere in einem. Die clevere Kombination, um die Pflanzenpflege im Teich so einfach wie möglich zu machen.

Teichpflanzen

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Teichpflanzen gehören einfach zum Gartenteich. Nicht nur, dass ein Teich ohne Pflanzen vollkommen kahl und leblos aussähe, sondern er wäre auch kein gesundes Biotop. Ohne die richtige Bepflanzung kann eben kein Gartenteich leben. Zudem sieht ein Teich mit entsprechenden Teichpflanzen einfach wahnsinnig schön aus! Dabei musst du keinem bestimmten Schema folgen, sondern kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Damit sich die grüne Teichkulisse deinem Geschmack und dem Stil deines Teiches perfekt anpasst, führen wir eine riesige Auswahl an verschiedenen Teichpflanzen. Besonders komfortabel sind unsere fix und fertig zusammen gestellten Pflanzkombinationen, die du in den Schauteichen besichtigen kannst und zu Hause nur noch einzusetzen brauchst.

Damit der Teich von pachtvollen Pflanzen umrandet ist und auch im Wasser durch farbenfrohe Blüten sowie filigrane Halme geprägt ist, sollte das blühende Grün richtig ausgewählt werden. Wenn du beim Bepflanzen auf die verschiedenen Blühzeiten achtest, wirst du in der gesamten Teichsaison mit einem farbenprächtigen Blütenmeer belohnt!

Unterschieden werden die Teichpflanzen in Exemplare für den Sumpfwasserbereich (bis 20 cm Größe), den Flachwasserbereich (bis 15 bis 30 cm Größe) und den Tiefwasserbereich (40 bis 50 cm Größe). Am wichtigsten ist der Sumpfbereich, der daher auch möglichst groß angelegt werden sollte.

Sumpfbereich

Im Sumpfbereich ist der Boden zwar ganzjährig nass, doch der Wasserstand schwankt. Für diese speziellen Bedürfnisse eignen sich einige Teichpflanzen. Ein perfekter Kandidat ist zum Beispiel die Sumpfdotterblume. Sie erstrahlt im Sumpfbereich von April bis Juni in einem leuchtenden Gelb. Ergänzend kann die rote Lobelie gepflanzt werden. Sie blüht von Juni bis August und überzeugt durch ihr strahlendes Rot. Damit wirkt der Gartenteich lebendig. Töne in Weiß, Rot und Rosa können mit der Sumpfgladiole an den Teich gebracht werden. Diese Teichpflanze zeigt ihre farbenfrohen Blüten von September bis November. Zudem kann mit dem Sumpfvergissmeinnicht ein tiefes Blau den Sumpfbereich deines Teiches verschönern. Die prächtigen Blüten zeigen sich von Mai bis Juli. Noch mehr Farbe bringt das Blutweiderich von Juni bis September mit seinen Purpurroten Blüten in den Sumpfbereich. Mit den verschiedenen Farben und den unterschiedlichen Blütezeiten sorgst du dafür, dass von Frühjahr bis in den späten Herbst bunte Vielfalt rund um deinen Teich zu bestaunen ist.

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Flachwasserzone

In der Flachwasserzone steht immer Wasser und hier wachsen die meisten Pflanzen. Sumpfiris in Weiß, Lila und Gelb sind ein wahrer Blickfang und blühen von Mai bis August. Einen exotischen Charakter bringt das Hechtkraut mit. Seine blauen Doldenblüten zeigen sich von Juni bis September. Die weißen Blüten des Pfeilkrauts blühen von Mai bis August und bezaubern auch außerhalb der Blütezeit mit ihren großen Blättern in der Flachwasserzone. Filigran kommt die Schwanenblume mit ihren rosafarbenen Blüten daher, die sich nacheinander von Juni bis Juli öffnen. Mit diesen schönen Pflanzen erstrahlt jeder Teich.

Tiefwasserbereich

Der Tiefwasserbereich wird durch Unterwasser- und Schwimmblattpflanzen dominiert. Diese Pflanzen gedeihen ab einem Wasserstand von ca. 50 cm. Sie sind für das Gleichgewicht der Wasserqualität wichtig und bieten den Fischen im Teich viele Versteckmöglichkeiten. Zu den Unterwasser- und Schwimmblattpflanzen zählt beispielsweise die Königin der Teichpflanzen, die Seerose (lat. Nymphae). Seerosen gibt es in unzähligen Farben und Formen. Mit den majestätischen Blüten wird jedem Tiefwasserbereich eine Portion Magie verliehen! Ein weiterer Blickfang im Teich ist die Wasserhyazinthe. Sie bezaubert mit ihren großen, weiß-lilafarbenen gemusterten Blüten. Außerhalb der Blütezeit verleihen Seerosen und Wasserhyazinthen dem Tiefwasserbereich im Gartenteich ebenfalls eine Portion Farbe. Denn das Laub beider Pflanzen sorgt ganzjährige für viel beruhigendes Grün auf dem Wasser.

Nicht nur was fürs Auge

Teichpflanzen sind nicht nur etwas für dein Auge. Darüber hinaus sind gesunde Wasserpflanzen ein Zeichen für hervorragende Wasserqualität und erfüllen wichtige Aufgaben. Teichpflanzen reichern das Wasser mit Sauerstoff an. Ein ausreichender Sauerstoffgehalt stabilisiert zum einen das Teichmilieu und schützt zum anderen die fischigen Bewohner vor Krankheiten. Denn ein Mangel an Sauerstoff begünstigt Fischkrankheiten beziehungsweise lässt diese ausbrechen. Zusätzlich reduzieren Teichpflanzen schädliche Stickstoffverbindungen und hemmen damit auch das Algenwachstum. Somit sind Teichpflanzen gleichzeitig schön und nützlich für deinen Teich.

Aquatop-Tipp!

Am besten wird der Teich bepflanzt, bevor das Wasser eingefüllt wird. Bei der Bepflanzung solltest du am tiefsten Punkt des Gartenteichs beginnen und dich in die Höhe arbeiten. Konkret heißt das, dass als erstes die Unterwasserpflanzen gesetzt werden, dann erst die Schwimmblattpflanzen und zuletzt die Flachwasser- sowie Sumpfzonenpflanzen. Für ein stimmiges und vor allem natürliches Bild, sollten die Pflanzen in Gruppen gesetzt werden.

Jede Menge Artikel rund um den Gartenteich findest du in unseren Filialen in Würselen, Herzogenrath und Simmerath.

Schauteiche und Dekoration

Unsere Schauteiche als Inspiration

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Dir fehlt die richtige Inspiration für deinen eigenen Gartenteich? Im Aquatop kannst du dir unsere Schauteiche anschauen und dir Ideen für dein eigenes Vorhaben holen. Unsere Schauteiche laufen dank bester Technik, perfekter Bepflanzung und gesunder Teichbewohner seit Jahren stabil. Vom edlen Koiteich mit Steg und stromlosem Papierfilter bis hin zum naturnahen Teich mit bewachsener Uferzone zeigen wir dir verschiedenste Anlagen als Beispiele für deinen eigenen Traumteich.

Dekoration und Technik

Für den perfekten Gartenteich sind auch die Bereiche Dekoration und Technik von Interesse. Teichfolien in verschiedenen Stärken, eine riesige Teichpflanzenauswahl und wunderschöne Garten- und Uferdekorationen sowie Springbrunnen und Fontänen ergänzen unser Teichprogramm. Also komm vorbei und lass dich inspirieren!

Was ist ein Teich ohne Uferdekoration?

Ganz komfortabel findest du bei Aquatop gleich die passende Dekoration in Form von Kübel, Pflanzen, Sitzgruppen und Brunnen. Abschauen, mitnehmen und dein Traumteich wird perfekt in Szene gesetzt.

Kaulquappen, die Larven geschützter Amphibien

Zu den beeindruckendsten Umwandlungen im Gartenteich zählt die Entwicklung von der Kaulquappe zur erwachsenen Amphibie. Aus einer kiemenatmenden Larve wird ein fertiger Frosch oder Molch. In vielen Gartenteichen kommen Amphibien vor. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Teich in ländlichen Regionen oder in Ballungsräumen befindet.

Sobald ein Teich angelegt wurde, wird er bald durch Teich- und Bergmolche besiedelt. Die kleinen Tiere sind nicht die einzigen Bewohner, die schnell ins neue Nass einziehen. Bereits im zweiten Jahr gesellen sich meist Frösche und Kröte hinzu und besiedeln das Biotop. Wenn es in deinem Gartenteich nur so vor Fröschen und Molchen wuselt, dann hast du vieles richtig gemacht. Denn das ist ein Zeichen dafür, dass du ein Biotop mit guter Wasserqualität, Nahrungsquellen und optimaler Bepflanzung geschaffen hast.

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Sollte es die kleinen Amphibien in deinen Gartenteich gezogen haben, werden sie sich bei passenden Konditionen bald vermehren und Kaulquappen werden sich im Gartenteich tummeln. Die Eier von Molchen sind kaum sichtbar, denn diese werden einzeln abgelegt und an Wasserpflanzen angeklebt. Im Gegensatz dazu sind die Gelege von Frösche und Kröten gut sichtbar. Sie produzieren große Gelege, die entweder als Ballen oder Schnüre sehr auffällig sind. Die Entwicklung im Ei lässt sich mit bloßem Auge gut verfolgen und sobald die Kaulquappen ausgeschlüpft sind, beginnen sie den Algenrasen abzuweiden oder abgestorbene Pflanzenteile zu fressen. Laich und Kaulquappen dürfen nicht aus natürlichen Gewässern entnommen werden, da alle einheimischen Frosch- und Lurcharten unter Naturschutz stehen.

Auch die vorübergehende Entnahme der Kaulquappen zur Beobachtung der Entwicklung ist nicht zugelassen. Kaulquappen haben viele natürliche Feinde: Unter Wasser haben Fische, Wasserkäfer oder Libellenlarven sie zum Fressen gerne. Doch auch aus der Luft kommt die Gefahr, denn auch Rabenvögel erbeuten gerne Kaulquappen.

Die kleinen Kaulquappen atmen mit Kiemen und bei der späteren Umwandlung zum Frosch bzw. Molch ist es eine große Leistung des Körpers die Atmung von Kiemen- auf Lungenatmung umzustellen. Das erste sichtbare Anzeichen der Metamorphose von der Kaulquappe zur erwachsenen Amphibie ist die Ausbildung der Hinterbeine, der eine Rückbildung des Schwanzes folgt. Danach werden die Vorderbeine gebildet und die Körperform der Kaulquappen ähnelt dann schon mehr dem erwachsenen Individuum. Mit der Umstellung von Kiemen- auf Lungenatmung verlassen die Jungamphibien dann das Wasser, denn ansonsten würden sie Gefahr laufen zu ertrinken.

Schwertlilien – gelbe und blaue Schönheiten

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Schwertlilien sind farbenfrohe Schönheiten. Die zur Gattung Iris gehörenden Sumpfschwertlilien stammen ursprünglich aus Osteuropa und es gehören ca. 200 Arten in diese Gattung. Der Gattungsname leitet sich von der griechischen Göttin Iris – der Göttin des Regenbogens ab – und unterstreicht eindrucksvoll wie hoch angesehen die prächtigen Blütenfarben sind.

Ihren deutschen Namen verdanken die prachtvollen Staudenpflanzen ihren schwertförmigen Blättern. Diese sind allerdings nicht zum Verzehr geeignet, da sie leicht giftig sind.

In deutschen Wassergärten findest du am häufigsten die Sumpf-Schwertlilie (lat. Iris pseudacorus) und die Sibirische Schwertlilie (lat. Iris sibirica). Die Arten können eine Wuchshöhe von bis zu 100 cm erreichen und beeindrucken durch ihre prachtvollen Blüten. Die Sumpf-Schwertlilie hat wunderschöne blaue Blüten und die Sibirische Schwertlilie überzeugt durch kräftiges Gelb.

Die Sibirische Schwertlilie kommt in der freien Wildbahn auf Feuchtwiesen vor und liebt einen nassen Untergrund. Daher ist sie für die Sumpfzone deines Gartenteichs gut geeignet. Dort bildet sie früh blühende Bestände aus. Wenn du nicht möchtest, dass sich deine Schwertlilien unkontrolliert ausbreiten, solltest du sie in Pflanzsäcke oder Pflanzkörbe einsetzen. Denn diese Lilie verbreitet sich über Wurzelstöcke, den sogenannten Rhizomen. Wenn die Sibirische Schwertlilie in Pflanzenkörbe eingesetzt wird, kannst du ihr Wachstum kontrollieren. Im Herbst können die Stauden leicht geteilt und in neue Pflanzsäcke gesetzt werden. Das gewährleistet schöne und gesunde Pflanzen. Denn Schwertlilien neigen dazu, wenn sie in größeren Ansammlungen stehen, von innen heraus zu verkahlen.

Die Sumpf-Schwertlilie erreicht eine ähnliche Größe wie die Sibirische Schwertlilie. Allerdings verträgt sie etwas tieferes Wasser und kommt mit einem Wasserstand von bis zu 20 cm gut klar. Sowohl die Sumpf-Schwertlilie, als auch die Sibirische Schwertlilie lieben einen sonnigen Standort. Durch diese Eigenschaften eignen sie sich nicht nur für den Gartenteich, sondern auch für die Bepflanzung von Feuchtgräben.

Mit Papier den Gartenteich filtern

Damit die Pflanzen und Bewohner deines Gartenteichs gut beobachtet werden können, ist sauberes und klares Wasser ein erstrebenswertes Ziel. Filtersysteme unterstützen und verstärken die biologische Selbstreinigungskraft des Gartenteiches. Allen herkömmlichen Systemen gemeinsam ist aber, dass die Abfallstoffe nicht sofort aus dem System entfernt werden, sondern im Filter zurückgehalten werden. Der Genesis-Papierfilter nimmt alle Verunreinigungen wie Fischkot, Futterreste und sonstige Schwebstoffe permanent heraus. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort "heraus", denn nur organische Belastungen, die aus dem System Teich entnommen werden, werden auch nicht zu Schadstoffen wie z.B. Nitrat und Phosphat umgewandelt. Diese Umwandlung geschieht an allen festen Oberflächen des Gartenteiches durch einen Bakterienfilm. Wenn Filter "biologisch" arbeiten, wandelt genau dieser Bakterienfilm die Stickstoffverbindungen um und Phosphat sowie Nitrat reichern sich im Gartenteich an. Damit kannst du mit Papier den Gartenteich filtern. Das Funktionsprinzip des Genesis-Papierfilters ist einfach und logisch:

1. Mechanische Filterung

Durch eine im Teich installierte Pumpe wird verunreinigtes Wasser in den Filter gepumpt. Das Teichwasser durchströmt zunächst das Filterpapier, wo sämtliche Schmutzpartikel haften bleiben. Durch diese mechanische Vorreinigung gelangt nun partikelfreies Wasser in den Bioreaktor, so dass dieser nicht zusätzlich durch grobe Schwebeteilchen belastet wird.

2. Biologische Filterung

Das mechanisch gereinigte Wasser strömt nun in die Bioreaktor-Filtertrommel, wo sich die Bioreaktorelemente (Combi-Bac) befinden. Sie bestehen innen aus Keramik-Filterringen mit einer hohen Porenzahl, die optimal geeignet sind, um durch eine anaerobe Filtration (ohne Sauerstoff) Nitrate abzubauen. Außen bestehen die Bioreaktorelemente aus offenporigem blauen Filterschaum. Die Oberfläche dieses Materials wird durch aerob (mit Sauerstoff) arbeitende Bakterien besiedelt, die aus den anfallenden Stickstoffverbindungen Nitrat herstellen. Ammonium, Ammoniak und Nitrit werden abgebaut bzw. unterliegen einem Umwandlungsprozess. Die Filteranlage läuft ohne Strom, d.h. der Betrieb der Filteranlage erfolgt nur durch die Energie des einströmenden Wassers und der Vortrieb des Papiers wird durch den Verschmutzungsgrad des Wassers bestimmt. Dieses sich selbst regulierende System passt sich immer optimal an den Verschmutzungsgrad deines Teiches an, der sich je nach Fischbesatz, Futtermenge, Temperatur und Jahreszeit anders entwickelt. Dadurch wird auch der Geldbeutel entlastet, denn es wird immer nur so viel Papier verbraucht wie gerade benötigt wird. Der Genesis-Papierfilter ist für große bis sehr große Teiche erhältlich (Koiteiche ab 12.000 Liter/Naturteiche ab 24.000 Lier).

In unserem großen Teichaußenbereich kannst du in unterschiedlich großen Schauteichen den Genesis Papierfilter in Betrieb sehen. Wir beraten dich gerne.

Überbevölkerung im Gartenteich

Im Gartenteich kann es schnell zur Überbevölkerung kommen. Denn im Gegensatz zu einem natürlichen Gewässer, in dem es zwischen Räubern und Beutefischen eine Wechselbeziehung gibt und in dem die Raubfische die Gesundheitspolizei bilden, können sich in Gartenteichen Goldfische, Biotopfische oder Kois vermehren. Das Fehlen der Raubfischkomponente sorgt dafür, dass viele der im Schnitt 5.000 Liter fassenden Gartenteiche stark überbesetzt sind.

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So eine Überbevölkerung ist gravierend für das System Gartenteich. Immerhin bedeuten viele Fische auch eine große Menge an Futter sowie ein höheres Volumen an Ausscheidungen. Durch diese höheren Mengen an Futter und Kot, steigen auch die Stickstoffverbindungen sowie Phosphate im Wasser. Diese wiederum begünstigen den Algenwuchs und können den Gartenteich schnell in ein grünes Algenmeer verwandeln. Dieser Befall ist dann nur schwer zu reduzieren. Damit ist gar nicht erst so weit kommt, muss eine Überbevölkerung im Gartenteich verhindert werden. Zwar gibt es keine Anti-Babypille für Teichfische, die die Überbevölkerung verhindern können. Doch es ist eine natürliche Bestandskontrolle möglich. Diese wird von den fischigen Bewohnern selbst übernommen und reduziert die Überbevölkerung. Dafür eignen sich besonders gut folgende drei Fischarten:

Ein nützlicher Teichbewohner ist der Sonnenbarsch. Er wird maximal 12 cm lang und ernährt sich am liebsten von Jungfischen. Der Sonnenbarsch selber ist nicht sehr vermehrungsfreudig und steuert nicht zur Überbevölkerung bei. Zudem überzeugt der klein bleibende Fisch durch seine ansprechende Färbung. Sein Bauch erstrahlt in einem schönen Orangeton und verläuft zum Rücken hin in ein silbriges Grau. Ein weiterer Helfer ist der Stichling. Die Fischart ist ein Laich- und Jungbruträuber. Damit hilft er dir, die Überbevölkerung in deinem Gartenteich in den Griff zu bekommen. Wenn deine gepflegten Goldfische schon etwas größer sind, kannst du dir auch Katzenwelse zur Hilfe holen. Die Welsart stammt aus Nordamerika und kann bis zu 50 cm groß werden. Durch diese Größe hat er auch mehr Appetit und kann große Beutefische verspeisen. Durch diese Eigenschaften eignen sie sich gut für größere Teiche ab 10.000 Liter.

Schnell und bunt - Libellen am Gartenteich

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Zum Gartenteich gehören nicht nur Fische und Pflanzen, sondern auch Libellen. Sobald die Gartenteichsaison beginnt und das warme Wetter einsetzt, sind sie da. Libellen sind faszinierende Geschöpfe: Sie sind bunt, groß, brillieren durch ihre Flugtechnik und ähneln äußerlich Wesen aus anderen Galaxien. Durch diese Eigenschaften heben sie sich deutlich von anderen Insekten ab.

Leider existiert immer noch der Irrglaube, dass Libellen gefährlich wären und stechen können. Das können sie nicht! Du brauchst keine Angst vor diesen außergewöhnlichen Insekten zu haben. Das gilt nicht für kleinere Fluginsekten. Diese sollten sich in Acht nehmen, denn Libellen sind gefürchtete Jäger und erbreuten andere Insekten in der Luft. Mit ihren zwei Flügelpaaren kann die Libelle fast schon unglaubliche Flugmanöver durchführen. Die Flügelpaare können sie nämlich getrNicht nur die Flugfähigkeit der Libellen ist beeindruckend, sondern auch ihre Augen. Bei der Jagd werden sie von ihren leistungsfähigen Facettenaugen unterstützt. Diese Augen erlauben es den Insekten auch schnelle Bewegungen in ihre Einzelbilder zu zerlegen. Jeder, der schon einmal versucht hat, eine Fliege mit der Hand zu fangen, kennt die Leistungsfähigkeit von Facettenaugen. Die wohl leistungsfähigsten Augen im Insektenreich sitzen auf einem beweglichen Kopf, was das gezielte Anfliegen von Beutetieren noch unterstützt. Die Auswahl der Beute erfolgt bei Libellen wahllos. Alles, was sich bewältigen lässt, wird auch angegriffen. Dabei ist sogar Kannibalismus möglich. ennt voneinander bewegen, was manche Arten sogar befähigt, rückwärts zu fliegen.

Nicht nur die Flugfähigkeit der Libellen ist beeindruckend, sondern auch ihre Augen. Bei der Jagd werden sie von ihren leistungsfähigen Facettenaugen unterstützt. Diese Augen erlauben es den Insekten auch schnelle Bewegungen in ihre Einzelbilder zu zerlegen. Jeder, der schon einmal versucht hat, eine Fliege mit der Hand zu fangen, kennt die Leistungsfähigkeit von Facettenaugen. Die wohl leistungsfähigsten Augen im Insektenreich sitzen auf einem beweglichen Kopf, was das gezielte Anfliegen von Beutetieren noch unterstützt. Die Auswahl der Beute erfolgt bei Libellen wahllos. Alles, was sich bewältigen lässt, wird auch angegriffen. Dabei ist sogar Kannibalismus möglich.

Die erwachsenen Tiere haben eine Lebensdauer von ca. 6-8 Wochen und der Höhepunkt ist die Paarung. Hierbei fassen die Greifzangen am Hinterleib des Männchens die Weibchen hinter dem Kopfsegment. Im Flug berührt dann das Weibchen mit seiner Geschlechtsöffnung die Samentasche des Männchens, wodurch das für Libellen typische Paarungsrad entsteht.

Nach der Eiablage im Wasser beginnt für die aus den Eiern schlüpfenden Libellenlarven eine wesentlich längere Phase als die des Erwachsenenlebens. Die Larvenphase der Libelle kann bis zu 5 Jahre andauern. Als räuberisch lebende Larve ist sie unter Wasser mit einer an Alien-Filme erinnernde Fangmaske ein ebenso gefürchteter Räuber wie ihre Eltern über Wasser. Wasserinsekten, Kaulquappen aber auch kleinere Fische können von den Larven der größeren Arten bewältigt werden. Nach mehreren Häutungen kriechen die Larven an senkrechten Strukturen (z. B. Pflanzenstängel) hoch, verpuppen sich und schlüpfen als fertige Libellen aus. Die Exuvie, die leere Hülle in Form der Libellenlarve, bleibt zurück.

Oase Pondovac 4 – Teichschlammsauger

Der Teichschlammsauger Pondovac 4 - der Starke mit den drei Funktionen. Der neue, noch leistungsintensivere Pondovac 4 löst seinen Vorgänger ab und übertrifft diesen in punkto Leistung um bis zu 20%! Er bringt genügend Power und das erforderliche Zubehör mit, um neben Gartenteichen auch Pools und Schwimmteiche von jeglichem Schmutz zu befreien. Selbst im Haushalt kann der Pondovac 4 als Nasssauger zum Einsatz kommen. Damit ist er ein äußerst vielseitiger Multifunktionssauger und zeigt sich zudem im schicken neuen Design.

Eigenschaften:

  • Saugen ohne Unterbrechung durch das patentierte Zwei-Kammer-System – gleichzeitiges Saugen und Leeren des Behälters.
  • Maximale Saughöhe von 2,4 m dank leistungsstarkem 1800 W Motor mit optimierter Schaufelgeometrie.
  • Einsetzbar zur Reinigung von Gartenteichen, Pools und Schwimmteichen sowie als Nasssauger im Haushalt
  • 4 robuste, biegungsfeste Aluminiumrohre.
  • Transparentes Saugrohr zur Durchflusskontrolle
  • Leicht zu bewegen mittels Transportrollen und verstellbarem Griff.
  • Lieferung mit spezieller Fadenalgendüse, verbreiterter Universaldüse, Flächendüse mit Rollen und integrierter Bürste, Nasssaugbürste, Bürstendüse für Ecken und hartnäckige Verschmutzungen, Schmutzfangbeutel für den Rückhalt von groben Partikeln, 5 m langem Saugschlauch und 2,5 m langem Ablaufschlauch.
  • Wichtige Details:

    Abmessungen (Ø x H): 380 x 685 mm
    Nennspannung: 30V / 50Hz
    Leistungsaufnahme: 1800 Watt
    Saughöhe: 2,4 m
    Länge des Saugschlauchs: 5 m
    Länge des Ablaufschlauchs: 2,5 m
    Kabellänge: 4 m
    Garantie (+ Anforderungsgarantie): 2 + 1 = 3 Jahre

    Gartenteich-Trend: Fischvielfalt wie im Aquarium

    Damit der Gartenteich nicht zu eintönig wird, setzen viele auf eine abwechslungsreiche Fischvielfalt, wie sie in vielen Aquarien längst üblich ist. Neben Klassikern wie Goldfischen oder auch Kois gibt es eine ganze Reihe Fische, die sich gut miteinander vertragen. Häufig sind sie in ganz unterschiedlichen Höhen beziehungsweise Tiefen des Teiches zuhause und behindern sich auf diese Weise nicht in ihren Lebensräumen. Auf diese Weise kannst du ein in deinem Gartenteich unterschiedliche Fischarten halten.

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    Wer verträgt sich mit wem?

    Die verschiedenen Fischarten sollen sich nicht gegenseitig stören. Daher solltest du Fische wählen, die nicht konkurrieren. Hierfür eignet sich zum Beispiel die Kombination von Bitterlingen, Moderlieschen und Erlitzen. Bitterlinge sind besonders interessant wegen ihres Laichverhaltens: Sie legen ihren Laich in Maler- oder Teichmuscheln ab, wo der Nachwuchs dann bis zum Ausschwärmen heranreift. Den größten Teil des Jahres ist der Rücken der Bitterlinge graugrün gefärbt. Moderlieschen halten es anders mit der Fortpflanzung: Das Weibchen legt seine Eier an senkrechten Pflanzenstängeln ab. Moderlieschen sind ca. 6 bis 8 cm groß, sehr gesellig und schillern goldblausilbern. Elritzen sind gelbbräunliche Fische mit sehr kleinen Schuppen. Sie werden zwischen 9 und 14 cm groß. Da Elritzen sich vorwiegend an der Wasseroberfläche orientieren, sind sie gut zu beobachten. Übrigens: Sowohl Moderlieschen als auch Elritzen fressen leidenschaftlich gern Stechmückenlarven.

    Bei Bitterlingen, Moderlieschen und Elritzen handelt es sich um Schwarmfische, die möglichst in einer Gruppe von mindestens sechs Exemplaren gehalten werden sollten. Weitere Informationen, zum Beispiel welche Fische gut zusammenpassen sowie wichtige Tipps zur Pflege, bekommst du in deinem Aquatop.

    Wasserschildkröten im Gartenteich

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    Ein Biotopteich ist eine hervorragende Lebensgrundlage für einheimische Amphibien. Doch auch für die beliebte Wasserschildkröte ist der Biotop-Gartenteich ein idealer Platz für den Sommer. Im Gartenteich profitiert die Wasserschildkröte von natürlicher Nahrung. Hierzu zählen Schnecken, Insektenlarven und Kleinkrebse. Neben der Naturnahrung ist auch die natürliche UV-Strahlung ideal für die Wasserschildkröte. Die UV-Strahlung fördert die Härte sowie Größe des Panzers und der Knochen.

    Damit die Naturnahrung in ausreichender Menge für die Wasserschildkröte vorhanden ist, sollten größere Fische im Teich nicht vorhanden sein. Diese würden nämlich ebenfalls die Krebse, Larven und Schnecken fressen. Wer seinen Wasserschildkröten also natürliche Nahrung anbieten möchte, sollte auf kleinere Fische setzen. Zwar werden kleinere Fische von Schildkröten als Nahrung betrachtet, doch gesunde Gold- oder Biotopfische sind schnell genug unterwegs, um der Schildkröte zu entwischen. Damit können Schildkröten gemeinsam mit Fischen gehalten werden. Einen Sonderfall stellen Kois dar. Denn sie sind langsamer sowie ruhiger und bemerken häufig erst die Schildkröte, wenn bereits ein Stück der Schwanzflosse fehlt.

    Ein Gartenteich für Wasserschildkröten sollte eine Insel oder eine Wurzel im Flachwasserbereich aufweisen, damit die Tiere ein Sonnenbad nehmen können. Eine Insel ist besser geeignet als ein Sonnenplatz am Rand, denn die Wasserschildkröte fühlt sich wohler, wenn sie ganz von Wasser umgeben ist. Auch Katzen haben es schwerer die Tiere zu erreichen. Als Umzäunung für den Teich reicht dabei kein einfacher, kleiner Zaun. Mitunter sind Schildkröten wahre Kletterkünstler. Am besten geeignet ist eine glatte, undurchsichtige Oberfläche, die eine Höhe von 50cm erreicht. Gute Beispiele sind Mäuerchen, Steine oder Palisaden.

    Gerade in den wärmeren Monaten von Mai bis Oktober gibt es für die Wasserschildkröte nichts Schöneres als ein Urlaub im Gartenteich.

    So schützt du deinen Teich vor dem Reiher

    Reiher stehen unter Naturschutz. Sie dürfen weder verletzt noch getötet werden. Soweit muss es auch gar nicht kommen, wenn du deine Fische vor dem Reiher schützen magst. Zwar sind Fische die natürliche Lieblingsspeise des Reihers, aber du kannst Maßnahmen ergreifen, sodass sich die eleganten Vögel nicht an deinem Gartenteich bedienen. Wir möchten dir hier einige Möglichkeiten zeigen, den Fischreiher auf sanfte Weise loszuwerden.

    Der Reiherschreck

    Eine Möglichkeit deine Teichbewohner vor dem Reiher zu schützen ist der sogenannte Reiherschreck. Durch einen Bewegungsmelder wird ein Wasserstrahl aus einem angeschlossenen Wasserschlauch aktiviert. Mit der Kombination aus Wasserstrahl und dem verbundenen Geräusch bekommt der Reiher einen Schreck. Diese Funktionsweise sorgt nicht nur für die Verscheuchung von Reihern, sondern auch Katzen und andere Räuber nehmen Reißaus.

    Zusätzlich gibt es den Reiherschreck in einer Variante ohne Wasser. Hierbei wird ein lauter Ton aktiviert, wenn sich der Vogel nähert. Ob mit oder ohne Wasser, der Schreck sorgt dafür, dass sich der Reiher ein ungestörtes Plätzchen sucht.

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    Die Reiherschreck-Pyramide

    Neben dem Abwehrsystem aus Wasser und Geräuschen, gibt es auch die Reiherschreck-Pyramide. Sie ist eine funkelnde Pyramide, die auf dem Wasser schwimmt und durch reflektierende Sonnenstrahlen den Reiher abwehrt. Dieser wird beim Anflug geblendet und wagt somit nur ungerne eine Landung.

    Steine und Skulpturen als "Stolperfallen"

    Du kannst es dem Reiher auch generell schwer machen, deinen Teich zu erreichen. Dazu kannst du zum Beispiel rund um den Gartenteich Steine, Skulpturen, Blumentöpfe und andere Dekorationsgegenstände verteilen. So erschwerst du dem Reiher das Betreten deines Teiches. Auch eine geschickte Uferbepflanzung oder ein mindestens 60 cm hoher Zaun erschwert es dem Reiher, deinen Teich zu erreichen.

    Drähte und Netze

    Wenn du deinen Gartenteich noch wirkungsvoller schützen willst, gibt es die Möglichkeit, Netze und Drähte über den Teich zu spannen. Damit verhinderst du, dass der Reiher überhaupt an deinen Teich herankommt. Vor allem für Flachwasserzonen sind die Netze geeignet, da der Fischreiher in diesem Bereich bevorzugt landet und jagt.

    Eine aufwändige, aber effiziente Lösung des Reiherproblems ist das Spannen von Blumendrähten oder Angelsehnen. Diese werden kreuz und quer über den Teich gespannt. Sie machen es dem Reiher unmöglich, einen geeigneten Landeplatz zu finden, zudem glitzern sie in der Sonne.

    Die Reiher-Attrappe

    Eine weitere Methode, um Reiher vom Teich fern zu halten, ist die Reiher-Attrappe. Diese Variante ist weniger invasiv und verspricht eine schnelle Problemlösung. Denn Fischreiher jagen nicht dort, wo bereits ein anderer Reiher ist. Daher landen die fischfressenden Vögel gar nicht erst am Teich und suchen sich ein eigenes Jagdgebiet.

    Wir helfen dir gerne bei der Auswahl geeigneter Reiherabwehr-Mittel.

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