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Unsere Kleintierwelt

Ob Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen oder Degu – unsere Kleintiere stammen aus ausgewählten Zuchten. Unsere stressfreie Haltung lässt sie schnell zutraulich und zahm werden. Gerne helfen wir Ihnen und Ihren Kindern beim ausführlichen Kennenlernen. Wir zeigen, wie man Mümmel und Co. richtig streichelt sowie sicher und artgerecht hält.

Wir haben das Know-how und natürlich das passende Equipment
Nager brauchen Körner- und Knabberfutter, Degus eine spezielle ausgewogene Grünfutter-Kombination, Frettchen ihr spezielles Fertigfutter und sie alle benötigen hin und wieder ein passendes Vitaminpräparat – all das bietet Ihnen unsere große Kleintier-Futterabteilung. Darüber hinaus finden Sie ein vielfältiges Angebot an Heu, Stroh und weiterem Wohlfühlbedarf für Ihre Kleintiere.

Wir haben nicht nur einen sondern mehrere Vögel: Bunte Vogelvielfalt bei ZOO & Co. Aquatop

Auch unsere Vogelabteilung hat es in sich: Ob Wellensittiche, Zebrafinken, Nymphensittiche oder Kleinpapageien. Unsere namenhaften Züchter sind der Garant für gesunde und robuste Tiere, die sich rundum wohlfühlen. Also: Beste Voraussetzung für ein gutes Vertrauensverhältnis zu ihrem zukünftigen Besitzer. Zudem bieten wir auch extrem zutrauliche Handaufzuchten an.

Wir lieben Tiere: Fächmännische Betreuung und eine artgerechte Ausstattung liegen uns am Herzen

Alle Kleintiere werden zudem fachmännisch von unserer Haustierärztin Dr. Silke Kebel betreut.Auch in Sachen Futter bieten wir eine riesige Auswahl und Vielfalt. Von Korn bis Knabberstange: Unsere Auswahl hält Ihren gefiederten Hausgenossen gesund und farbenprächtig. Dazu gibt’s natürlich Käfige und Volieren für alle Vogelarten: in sämtlichen Größen und zum Sofort-Mitnehmen.

Toller Service für Kleintierfans

Profi-Tipps rund um Kaninchen, Meerschweinchen & Co.

Vier Beine, weiches Fell und richtig süß – mehr haben Meerschweinchen und Kaninchen allerdings auch nicht gemeinsam. Die beiden gehören unterschiedlichen Arten an, die einander zwar nichts tun, sich aber auch nicht verständigen können. Kein Wunder: Kaninchen sind ursprünglich Bewohner der Pyrenäenhalbinsel und Nordafrikas, Meerschweinchen stammen aus den Anden.

kaninchen-meerschweinchen

Andere Länder, andere Sitten!
Kaninchen unterhalten sich hauptsächlich über Körpersprache und Geruch, weniger durch Laute. Meerschweinchen setzen dagegen komplett auf die Akustik. Diese zum Teil durchdringenden Laute sind ein Stressfaktor für Kaninchen. Eine Rückzugsmöglichkeit bietet den Langohren nur zum Teil Erleichterung. Ungesund für die deutlich kleineren Meerschweinchen kann es dagegen werden, wenn sie in das territoriale Gerangel der Kaninchen geraten. Das passiert womöglich nicht ganz so oft, denn der zweite große Unterschied liegt neben der Sprache in der Lebensweise: Meerschweinchen haben über den Tag verteilte Aktiv- und Ruhephasen, Kaninchen haben ihren Aktivitätsschwerpunkt eher in der Dämmerung oder nachts.

Lebensweise und Ernährung unterscheiden sich bei Meerschweinchen und Kaninchen extrem!
Nicht nur die Sprache und die Lebensweise bieten Konfliktstoff, auch die Ernährung zeigt die Unterschiedlichkeit der beiden possierlichen Hausgenossen. Das große Thema ist Vitamin C: Meerschweinchen müssen es täglich über die Nahrung aufnehmen, Kaninchen können es selbst bilden. Ein großes Problem für eine etwaige gemeinsame Haltung, denn eine deutlich erhöhte Gabe von Vitamin C kann bei den Langohren zu Durchfall, Blasenschlamm und Nierensteinen führen.

In Österreich ist die gemeinsame Haltung bereits verboten!
Kommunikation und sozialer Austausch sind letztendlich nur unter Artgenossen möglich. In Österreich ist daher die gemeinsame Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen per Tierschutzgesetz verboten. Ebenso wie die Einzelhaltung von Meerschweinchen. Deshalb achten wir bei der Vermittlung von Kleintieren auf die artgerechte Haltung und perfekte Bedingungen.

Trotzdem kann eine gemischte Gruppe funktionieren. Wenn die Haltung artgerecht im großen Außengehege stattfindet und die Tiere ausreichend Rückzugsmöglichkeiten haben, ist eine gemeinsame Haltung möglich.

Kaninchen genießen den täglichen Auslauf in der Wohnung. Dabei kann es schon mal passieren, dass sie ihr Territorium mit duftenden Hinterlassenschaften im Zimmer kennzeichnen. Mit etwas Geduld und ein paar Tricks kann man jedoch Teppiche und Böden schonen.

kaninchen-stubenrein

Viele Kaninchen können zur Stubenreinheit erzogen werden!
Wichtig ist es, eine Toilette dort aufzustellen, wo sich das Tier besonders gerne erleichtert. Hierfür eignen sich Katzentoiletten und entsprechende Kisten, die mit Kleintierstreu oder Strohpellets gefüllt sind.
Damit das Kaninchen besser versteht, wozu das Kistchen dient, kann etwas benutzte Streu in die Toilette gegeben werden. Kaninchenhalter sollten ihr Tier außerdem beobachten: Sobald es sein Hinterteil hebt, sollte es mit einem deutlichen „Nein“ sofort in den Käfig oder in seine Toilette gesetzt werden. Viele Kaninchen begreifen auf diese Weise, wo sie hinmachen dürfen.

Meerschweinchen stubenrein bekommen ist verdammt schwierig bis unmöglich!
Im Gegensatz zu Kaninchen können Meerschweinchen nicht verlässlich dazu erzogen werden, ihr Geschäft nur an bestimmten Orten zu verrichten. Der Grund: Die Tiere sind sich ihrer Ausscheidungsvorgänge kaum bewusst.
Die Nager erleichtern sich in der Regel dort, wo sie sich entspannen – zum Beispiel beim Fressen oder Schlafen. Um die Wohnung zu schützen, können Meerschweinchenhalter beim Auslauf an bevorzugten Kuschelecken Decken auslegen oder mit Streu gefüllte Kisten aufstellen. Und manche Plätze – etwa unter der Heizung oder der Couch – sind für die Tiere am besten von vornherein tabu.

Kaninchen, die immer nur im Käfig sitzen und vor sich hin mümmeln, werden dick, träge und krank. Abhilfe schafft Agility. Die Sportart Agility ist bei Hunden sehr bekannt, gibt es aber auch für flotte Häschen: Das „Kaninhop“ als Sportart kommt aus Skandinavien. Auch Zwergkaninchen können also sportlich aktiv werden.

So wird Ihr Kaninchen zum Hüpf-Weltmeister!
Wer behutsam vorgeht, kann sein Kaninchen zu Hause mit viel Geduld, ohne Stress und Leine, an kleine Aufgaben heranführen und durch Belohnungen motivieren. Nur besonders ruhige, zutrauliche und wenig schreckhafte Tiere eignen sich für ein sanftes Training, das die angeborene Neugier nutzt und sie mit viel Lob, Streicheleinheiten und Leckerchen animiert. Das Springen beim Kaninchen-Agility selbst kommt bei geeigneten Kaninchen ihrer Bewegungsfreude entgegen – eine schöne Abwechslung zum Käfigalltag. Doch kein Tier sollte zu irgendetwas gezwungen werden, allein schon wegen des empfindlichen Herz-Kreislauf-Systems der Tiere.

Beim Hindernisbau ist Kreativität gerne gesehen!
Beim Hindernisbau kannst man seine Kreativität walten lassen: Ein Buch wird zur Hürde, Plastikflaschen zu Slalomstangen. Das richtige Zubehör fürs Kaninhop gibt es natürlich auch im ZOO & Co. Aquatop. Mit einem Leckerchen oder Blättchen Löwenzahn kann man mutige Kaninchen oder Zwergkaninchen auch super durch Heu- oder Rascheltunnel locken.

Sicherheit steht beim Kaninhop immer im Vordergrund!
Wichtig: Immer auf die Sicherheit achten. Bauen Sie keine Hürden fürs Kaninchen-Agility, die wackelig sind. Ein Tier, das beim Training eine schlechte Erfahrung macht, verliert möglicherweise die Lust an der spaßigen gemeinsamen Beschäftigung, weil es Angst hat. Die Hindernisse sollten außerdem so leicht sein, dass sich das Tier nicht verletzen kann. Wenn Sie mit dem Kaninchen-Agility beginnen wollen, klappt das am besten mit einem lernfähigen und gesunden Jungtier. Wir wünschen viel Spass und Erfolg.

Der Wellensittich gehört ganz klar zu den beliebtesten Heimtieren in deutschen Haushalten. Und das nicht ohne Grund: Die intelligenten Vögel werden dank menschlicher Zuwendung schnell zahm und bei all dem Unsinn, den sie jeden Tag aushecken, kommt niemals Langeweile auf. Wellensittiche gehören außerdem zu den pflegeleichteren Haustieren. Sie riechen nicht und der Schmutz, der von ihnen verursacht wird, lässt sich leicht mit dem Staubsauger entfernen. Bei aller Pflegeleichtigkeit sollte allerdings auch an die richtige Käfigausstattung gedacht werden, damit sich die geselligen Vögel auch wirklich wohl und zu Hause fühlen.

Ausreichend Platz ist immer wichtig!
Die meisten handelsüblichen Vogelbauer sind selbst für einen einzelnen Sittich zu klein. Die Schwarmvögel sollten allerdings niemals einzeln gehalten werden, so dass auf einen Käfig in ausreichender Größe geachtet werden sollte. Die Vögel sollten in der Lage sein, auch innerhalb des Käfigs ein paar kleinere Flugübungen zu machen, also sollten Mindestmaße von ca. 90 x 60 x 50 cm möglichst nicht unterschritten werden. Ein großer Wellensittichkäfig ersetzt natürlich nicht den regelmäßigen Freiflug.

Ein Muss: Querverlaufende Gitterstäbe!
Wellensittiche klettern unglaublich gern. Aus diesem Grund sollten die Gitterstäbe an mindestens zwei Seiten des Käfigs quer verlaufen. An längst verlaufenden Stäben rutschen die Vögel zu leicht ab, weil sie sich nicht daran festhalten können. Damit der Vogel nicht ausbrechen oder sich beim Versuch einklemmen kann, sollte der Abstand zwischen den Gitterstäben ungefähr 1,2 bis 1,5 cm betragen.

Sitzstangen sollten niemals aus Plastik sondern aus Holz sein!
Bei vielen Käfigen sind Sitzstangen aus Plastik bereits inklusive. Doch diese sollten so schnell wie möglich ausgewechselt werden, da sie zum einen meistens zu dünn für die Vogelfüße sind und zum anderen dem Nagebedürfnis des Sittichs nicht entgegenkommen. Es sollten auf jeden Fall Holzstangen gewählt werden, wobei Naturzweige Sitzstangen aus gedrechseltem Holz klar vorzuziehen sind. Am besten sind Zweige in unterschiedlichen Stärken von Bäumen wie Erle, Linde, Pappel, Weide, Kirschbaum, Apfelbaum oder Hasel geeignet.

Wellensitttiche lieben es zu spielen!
Wellensittiche lieben es, zu spielen. Der Käfig sollte zwar nicht überladen werden, aber jeder Sittich ist dankbar für das eine oder andere Spielgerät in seinem trauten Heim. Schaukeln gehören einfach in jeden Käfig. Bei zwei Sittichen ist es ratsam, auch zwei Schaukeln anzubringen. Spaß bringen auch Seile, Taue und Leitern zum Klettern sowie Messingglocken und mit Glöckchen versehene Gitterbälle, denn Wellensittiche lieben es, Lärm zu machen.

Reichlich Futter aber das richtige!
Für das übliche Körnerfutter sollten je nach Anzahl der Vögel genügend Näpfe vorhanden sein. Manche Vogelkäfige sind sind mit Näpfen ausgestattet, die von außen eingehängt werden, so dass der Vogel seinen Kopf durch eine Öffnung stecken muss. Grundsätzlich sind diese Näpfe sehr praktisch, da das Futter nicht verschmutzt wird und man zudem beim Füttern nicht ständig die Hand in den Käfig stecken muss, doch manche Vögel nehmen diese Näpfe nicht an. In diesem Fall sollten die Näpfe innen eingehängt werden. Gute Dienste tut außerdem ein separater Napf für Frischfutter wie Obst oder Gemüse, welches dem Vogel täglich zur Verfügung stehen sollte.

Eine gute Wasserversorgung ist das A und O!
Am besten für die Wasserversorgung geeignet sind Wasserspender, welche von außen eingehängt werden, da sie das Wasser stets sauber und frisch halten. Hier gilt jedoch das gleiche wie bei den Futternäpfen: Manche Vögel bevorzugen von innen eingehängte Näpfe.

Ein Badehaus gehört einfach zur Grundausstattung!
Viele Wellensittiche baden gern, deshalb gehört ein Badehäuschen, welches von außen in die Käfigtür gehängt wird, zur Grundausstattung. Sollte sich herausstellen, dass der Wellensittich nicht gern durch Wasser watet, lässt sich er sich vielleicht lieber sanft mit einer Sprühflasche besprühen.

Wichtig: Decken Sie den Kalkbedarf Ihres Vogels!
Um den Kalkbedarf der Sittiche zu decken und ihnen außerdem eine weitere Möglichkeit zum Wetzen ihrer Schnäbel zu geben, gehört in jeden Vogelkäfig eine Sepiaschale oder ein anderer Kalkstein. Selbst gesammelte und nicht im Handel erstandene Schalen sollten jedoch vor der Anbringung einige Tage gewässert werden, da ihr hoher Salzgehalt dem Vogel schaden kann.

Der richtige Untergrund für Wellensittichfüße ist wichtig!
Bei dem Sand im Vogelkäfig sollte es sich unbedingt um speziellen Vogelsand handeln und keinesfalls um Bausand oder Blumenerde, da beide Materialien Stoffe enthalten können, die dem Vogel nicht bekommen. Vogelsand hingegen ist in der Regel mit Gritsteinchen versetzt, die der Vogel gern aufpickt, wenn er zum Spaß im Sand herumscharrt.

Viele Kleintierbesitzer halten ihre Lieblinge am liebsten im Freien. Wenn es draußen kalt wird, stellen sie sich häufig die Frage: „Muss ich meine Lieblinge im Winter ins Haus holen?“ Wir haben die Antworten für Sie!

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Ein winterfestes Gehege ist kein Hexenwerk und mit einigen Vorbereitungen kein Problem!
Damit Kleintiere sich auch im Winter richtig wohl fühlen, sollte man einige Vorbereitungen am Außengehege vornehmen und das Plätzchen winterfest machen. Auf keinen Fall sollte man den Auslauf verkleinern, denn durch viel Platz zum Laufen und Toben wärmen sich die Tiere an kalten Wintertagen sehr gerne auf. Stellen Sie viele verschiedene Häuschen, Tunnel und andere Versteckmöglichkeiten an geschützte Orte, in denen ausgiebig gekuschelt und geschlafen werden kann. Diese füllt man am besten immer großzügig mit frischem Stroh und Heu aus, das gibt zusätzlich kuschelige Wärme und die Tiere können sich kleine Nester bauen. Außerdem muss gewährleistet sein, dass alle Verstecke wind- und wetterfest platziert werden, damit die Tiere auch bei Schneefall und Kälte optimal geschützt sind. Sind diese Vorbereitungen getroffen, steht einer Überwinterung im Garten nichts mehr im Wege, denn Kaninchen und Meerschweinchen haben ein dichtes Winterfell.

Fütterung in der kalten Jahreszeit ist ein wichtiger Aspekt!
Natürlich verändert sich mit dem Wintereinbruch auch die Ernährung deiner Lieblinge ein wenig. Viele Kräuter, Früchte und Gräser, die die Kaninchen und Meerschweinchen im Sommer gerne fressen, stehen im Winter unter einer dicken Schneedecke nicht mehr zur Verfügung. Allerdings ist das kein Grund, nicht dennoch regelmäßig zu frischem Futter zu greifen. Viele Gemüsesorten wachsen auch im Winter und Supermärkte versorgen deine Lieblinge zum Beispiel mit Karotten, Knollen, Äpfel, Paprika, Gurken, Tomaten und vielem mehr. Auch die Blätter von Kohlrabi oder anderem Gemüse sind eine willkommene Mahlzeit im Winter.. Um den Speiseplan besonders abwechslungsreich zu gestalten, kannst man auch Tannen-, Kiefern- oder Fichtenzweige zum Knabbern bereitlegen. Solche Zweige sollten aber nicht zur täglichen Mahlzeit gehören, da sie für den regelmäßigen Verzehr einen zu hohen Anteil an ätherischen Ölen enthalten. Besonders bei Kaninchen steigt der Energiebedarf bei sehr niedrigen Temperaturen stark an, weshalb man auch Kraftfutter zur Verfügung stellen kann.

Tränken im Außengehege sind unerlässlich!
Ein sehr wichtiger Faktor ist das tägliche Auswechseln des Wassers. Bei Temperaturen um 0°C oder noch niedriger gefriert das Wasser in Tränken und Schalen schnell ein, weshalb man am besten mehrmals täglich die Trinkstellen kontrollieren sollte. Um das Einfrieren ein wenig hinauszuzögern, haben wir ein paar kleine Tricks. So kann man zum Beispiel in die Wasserschale ein paar Tischtennisbälle legen. Durch die Bewegung der Bälle steht das Wasser nie komplett still, wodurch das Einfrieren verlangsamt oder sogar verhindert werden kann. Fälschlicherweise wird auch oft empfohlen, warmes Wasser in die Tränken und Schalen zu füllen. Allerdings ist es physikalisch so, dass warmes Wasser viel schneller gefriert als Kaltes, somit würde  man also genau das Gegenteil erzielen.

Außengehege sind artgerecht und die Tiere werden es zu danken wissen!
Mit einigen Tipps und Tricks kann man Kleintiere also auch im Winter ohne Bedenken im Außengehege wohnen lassen. Die Tiere werden es danken, denn draußen, in der freien Natur, fühlen sie sich einfach am wohlsten.

Hamster sind flink, agil und am liebsten viel in Bewegung. In der freien Natur müssen sie das auch sein, da es darum gilt, Futter zu beschaffen, ohne gleichzeitig die Beute der natürlichen Feinde zu werden. Die nachtaktiven Tiere sind deshalb nach Einbruch der Dunkelheit oft auf weiten Strecken unterwegs. Im Käfig gehalten, haben viel nicht die Möglichkeit, ihrem Bewegungsdrang nachzugehen.

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Langeweile aus der Welt schaffen ist ungemein wichtig!
Ja, es ist sogar nachgewiesen: Langeweile und Trägheit verkürzen das Leben der Tiere erheblich. Kontrollierter Freilauf ist bei der Haltung daher wichtig, mindestens genauso aber auch ein abwechslungsreich gestalteter Käfig mit artgerechtem Zubehör für Hamster. Hier sollte der Klassiker nicht fehlen: das Laufrad.

Ein Laufrad ist wichtig – wir verraten dir welches!
Materialien gibt es verschiedene, Experten raten eher zur Variante aus Hartplastik anstatt eines Holzlaufrads, da dieses leise, einfach zu bedienen ist und nicht zu Überanstrengung führt. Es sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass das Rad groß genug ist. Der Durchmesser sollte für einen Goldhamster mindestens 25 bis 30 cm betragen, bei den Zwerghamstern empfiehlt sich ein Mindestdurchmesser von 20 cm. Ansonsten kann der Hamster Rückenprobleme bekommen. Wegen der Verletzungsgefahr ist es auch wichtig, dass die Lauffläche geschlossen ist – auch die Rückwand sollte geschlossen sein.

Laufrad-Junkies sollten gestoppt werden!
Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Hamster nicht ununterbrochen im Laufrad läuft. Denn: Entpuppt er sich als wahrer „Laufrad-Junkie“ und ist aus dem Spielgerät nicht mehr wegzubewegen, darf ihm diese Bewegungsmöglichkeit nicht rund um die Uhr angeboten werden.

Auch Ratten mögen Hamsterspielzeuge!
Übrigens schätzen auch Ratten das Laufrad. Für diesen Fall gibt es ein spezielles Rattenrad, da in zu kleinen Hamsterrädern leicht Beine und Schwanz eingeklemmt werden können. Ein geeignetes Modell besitzt eine glatte Lauffläche und hat keine Querstreben.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Lebensräume unserer Wildvögel stark verändert. Wildkräuter werden mit Unkrautvernichter ausgerottet, Insektenpopulationen sterben aus. Deshalb ist es wichtig, die Fütterung unserer gefiederten Freunde nicht nur auf den Winter zu reduzieren. Sinnvoll ist eine ganzjährige, gezielte Fütterung. Das hilft bedrohten Vogelarten und erhöht deren Bruterfolge.


Foto © www.fotolia.com | Ingo Bartussek


Das richtige Futterhaus

Futterhäuser sollten nicht zu klein sein, sonst kann es leicht zu Streitereien unter den verschiedenen Vogelarten kommen. Damit das Futter vor Regen und Schnee geschützt ist, sollte das Dach weit überstehen. Damit Katzen und Mäuse am hochklettern gehindert werden, sollte der Ständer hoch genug sein und möglichst aus einem Metallrohr bestehen.

Verwenden Sie immer nur kleine Futtermengen ein, die täglich nachgefüllt werden, so verhindern Sie, dass das Futter schimmelt. Das Futterhaus sollte mindestens einmal in der Woche gereigt werden.

Besonders gut eignen sich Futtersilos mit Sitzstangen, da kein Kot das Futter verunreinigen kann. Außerdem wird verhindert, dass große Vögel wie Tauben, Eichelhäher und Krähen mit größeren Futtermengen wegfliegen können. Sie können zusätzlich Nussnetze, Meisenknödel und Meisenringe anbringen. Auch ein Wasserspender und ein Vogelbad sind gerade im Hochsommer sinnvoll. Wenn es sehr heiß ist, freuen sich die Vögel über ein kühles Bad.

Geeignetes Futter: Fettfutter aus Rindertalg, Haferflocken, ungeröstete Erdnüsse, Wildsämereien, Futter mit Insektenanteil. Fettflocken kann man auch mit Haferflocken und hochwertigen Speiseölen (Öl erhitzen) selbst herstellen. Vogel-Grit hilft den Vögeln bei der Eierschalenbildung, gerade in kalkarmen Gebieten.

Viele Dinge, die wir essen, sind für Vögel ungeeignet – Salz und künstliche Aromen können bei einem Vogel Stoffwechselstörungen hervorrufen. Tabu sind alle Speisereste, Backwaren, Kartoffeln und Quark, Fleisch und Käse, Butter, Margarine, Back- und Bratfette, Pommes frites.

Wer genügend Platz hat, kann in seinem Garten Nistkästen anbieten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Beobachten Ihrer Wildvögel im Garten.

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