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Unsere Terrarienwelt

Einmal um den Globus an einem einzigen Nachmittag: von kargen Sandwüsten bis hin zu tropischen Regenwaldpanoramen bieten unsere Schauterrarien Ihnen einzigartige Einblicke in die Welt der Reptilien.

Große Auswahl und überraschende Vielfalt. Jeder Besuch wird bei uns zum Erlebnis!

Unsere große Auswahl an Skorpionen, Spinnen und Schlangen präsentieren wir in naturnahen Terrarien, die Sie mit unserem reichhaltigen Zubehör zu Hause nachgestalten können. Wenn es Ihnen besonders gut gefällt, können Sie auch ein fix und fertig eingerichtetes Schauterrarium mitnehmen.

Tiere hautnah erleben – nur bei ZOO & Co. Aquatop
Hautnah erleben können Sie unsere Tiere nicht nur an Aktionstagen. Fragen Sie unser freundliches Fachpersonal – es hilft Ihnen gerne, Berührungsängste zu überwinden. Auch Schulklassen und Kindergärten bieten wir zu jeder Zeit kostenlose Führungen. Für Terrarienfans haben wir auch jederzeit nützliche Profi-Adressen und Tipps parat.

Toller Service für Terrarienfreunde

Profi-Tipps rund um Spinnen, Schlangen & Co.

Als Terrarien-Einsteiger sollten Sie sich gut beraten lassen, welche Tiere am besten zu Ihnen passen. In unserer Terraristikabteilung helfen wir Ihnen gern beim Aussuchen der neuen Mitbewohner und zeigen Ihnen, wie das Terrarium beschaffen sein sollte.

Augen auf bei der Auswahl des Terrariums!
Die Auswahl des richtigen Terrariums richtet sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Tierart. Entscheidend sind die Größe, der Platzbedarf und die Lebensweise des Tieres, z.B. ob es gern klettert, gräbt oder sogar schwimmt.
Angeboten wird eine Fülle verschiedenster Modelle aus Glas oder Kunststoff. Glas hat den Vorteil, das es robuster ist, keine Verfärbungen zeigt und nicht so leicht durch Krallen beschädigt wird.

Die Beleuchtung richtet sich nach dem Bedarf der Bewohner!
Sie richtet sich in Art und Stärke nach Herkunft und Verhalten der Tiere. Zum Einrichten von Sonnenplätzchen eignen sich Strahler. Leuchtstoffröhren mit entsprechendem Farbspektrum simulieren Tageslicht. Für größere Terrarien sind UV-, HQI- oder HQL-Lampen ideal.

Viele Tiere brauchen es warm!
Auch die Heizung richtet sich nach der Größe des Terrariums beziehungsweise nach den Bedürfnissen der Tiere. Ob Bodenheizung, Heizstrahler, beheizbare Steine und Höhlen, auf jeden Fall sollten sie feuchtigkeitsresistent sein. Größere Terrarien beheizt man am besten mit einem oder mehreren Heizstrahlern sowie Heizmatten.
„Auch eine geeignete Rückwand sollte nicht fehlen!“

Beliebt ist Kork, ob in Gestalt von preiswertem Presskork oder Zierkork. Besonders in Kombination mit rankenden Pflanzen gibt Kork ein schönes, naturnahes Bild. In unserer Terraristikabteilung finden Sie ein große Auswahl an schönen Rückwänden. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne!

Jedes Tier hat einen anderen Anspruch an den Boden im Terrarium!
So vielfältig wie die möglichen Bewohner eines Terrarium sind, so vielfältig ist auch deren Anspruch an den richtigen Bodengrund.
Wüstenbewohner bevorzugen natürlich Sand. Allzu feinkörnig sollte er nicht sein, denn er setzt sich sonst unter die Schuppen von Reptilien und ruft dort Entzündungen hervor. Allzu grober Sand kann zu Verletzungen führen. In jedem Fall sollte spezieller Terrariensand verwendet werden. Bausand ist völlig ungeeignet.
Für feuchte Terrarien eignen sich Kleintierstreu, Terrarienhumus oder Moos. Streu ist bei Tieren, die sich eingraben besonders beliebt. Es empfiehlt sich, unter diese Arten von Bodengrund eine Drainage-Schicht in Form von Kies zu legen, damit überschüssige Feuchtigkeit abfließen kann.

Dekoration ja, aber nicht zu viel!
Sie ist mehr als nur etwas für’s Auge. Je nach Tier sollte sie Versteck- und Klettermöglichkeiten bieten. An ein Plätzchen für die Häutung und zum Sonnebaden sollte gedacht werden. Dennoch wäre es nicht gut, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Das Terrarium muss pflegeleicht bleiben. Deko-Stücke sollten nicht zu Verletzungen führen. Äste sind das richtige für kletternde Arten und ein Kokoshäuschen ist ein ideales Refugium für ruhesuchende Tiere.

Pflanzen sind nicht nur eine tolle Dekoration, sondern auch wichtig!
Im Terrarium sind Pflanzen nicht nur dekorativ. Als Versteck-, Kletter- und Ruhezonen sind sie bei den Bewohnern sehr beliebt. Sie dürfen jedoch weder Stacheln aufweisen noch Giftstoffe enthalten. Ebenso können scharfkantige Blätter Verletzungen verursachen. Echte Pflanzen sorgen für ein gesundes Mikroklima, stellen Ansprüche in puncto Düngung, Licht und Bewässerung. Beliebte Terrarienpflanzen sind Ficus, Bromelien, Efeututen und Philodendren. Wüstenterrarien können mit Sukkulenten und Aloepflanzen bestückt werden. Eine echte Alternative sind Kunststoffpflanzen, zumal sie gut sauber zu halten sind und beim Auftreten von Krankheiten desinfiziert werden können.

Amphibien und Reptilien lassen sich von der Ernährung her in drei Gruppen aufteilen:
Die erste Gruppe sind die Herbivoren, dazu gehören vor allem alle europäischen Landschildkröten, Dornschwanzagamen und der Grüne Leguan. Die Hauptnahrung sollte bestehen aus: Wiesenkräutern, faserreichem Salat, Gemüse, Keimlingen und Obst, wobei hier artspezifische Unterschiede in der prozentualen Zusammensetzung zu beachten sind wie etwa bei den Dornschwanzagamen, die zusätzlich Körnerfutter wie etwa Mais, Hirse und Weizen benötigen.
Omnivoren, also allesfressenden Reptilien wie den Tejus, Schmetterlingsagamen und Bartagamen, sollte sowohl pflanzliche als auch tierische Kost angeboten werden. Ihnen sollten Sie zu den Futterinsekten stets auch vegetarische Kost wie Löwenzahn, Klee, Kresse usw. anbieten. Ein Leckerbissen sind auch zerkleinerte Tomaten, Karotten und Zucchini.

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Die Hauptgruppe der in Terrarien gehaltenen Amphibien und Reptilien ernährt sich allerdings karnivor. Bis auf die große Gruppe der Schlangen, die als Beute in der Regel Kleinsäugern ernährt wird, werden die meisten mit Insekten gefüttert. Diese Futterinsekten sollten dem natürlichen Beutespektrum und Fressverhalten entsprechen.
Die Futterinsekten sollten immer mit calciumreichem, hochwertigem Futter ernährt werden und vor dem Verfüttern mit einem entsprechenden Calciumpräparat bestäubt werden, damit unsere Reptilien nicht nur „leere“ Chitinpanzer zu fressen bekommen. Zur Haltung von Futtertieren eignen sich hervorragend die Faunarien-Boxen. Hier können die Futtertiere über einen längeren Zeitraum ernährt und gehalten werden. Dem natürlichen Verhalten von Heimchen und Grillen entspricht die Cricket Box von Lucky Reptile. Die Insekten können sich in die Röhren zurückziehen und ggf. zum Fressen herauskommen. Als Futter eignet sich hervorragend das JBL TerraCrick; zusätzlich immer ausreichend Frischfutter wie Äpfel, Orangen, Löwenzahn, Karotten usw. anbieten.

Lebendfutter
Der Klassiker und das noch vor wenigen Jahren fast alleinig zur Verfügung stehende Futter ist das Lebendfutter. Es erfüllt nicht nur alle Ansprüche an die Ernährung der Tiere, sondern regt sie auch noch zu Bewegung und artgerechtem Verhalten an.

Konservierte Futtertiere
Hiermit hat man immer gutes Futter hygienisch einwandfrei zur Verfügung. In praktischen Dosen verpackt und schonend konserviert bleiben Aroma, Nährwert und Geschmack erhalten.

Pelletfutter
Je nach den Ernährungsansprüchen der einzelnen Arten und Tiergruppen werden spezielle Kunstfutter hergestellt, die sich sogar in ihrer Zusammensetzung an den unterschiedlichen Lebensphasen der Tiere orientieren. Da viele Echsen auf „jagdbares“ Futter besonders gut reagieren, können Pellets mit dem „Vivicator“ in Bewegung gebracht werden.

Nahrungsergänzung
Damit Terrarientiere gesund bleiben, benötigen sie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Nahrungsergänzungsmittel können über das Trinkwasser oder über das Futter – das Bestäuben von Lebendfutter ist eine klassische Verabreichungsform – gegeben werden.

Heimchen
Das Heimchen ist das „Brot und Butter“-Futterinsekt, welches von fast allen Terrarientieren angenommen wird. Der Chitinpanzer ist nicht allzu hart und die robusten Heimchen können gut bis zur nächsten Verfütterung gehältert werden. Vom nur wenigen Millimeter großen Micro-Heimchen bis zum ausgewachsenen 30 mm Tier reicht die Palette.

Steppengrille
Nicht allzu flinke und mit 35 mm beachtlich große Tiere, die sich sehr gut als Futterinsekten eignen. Steppengrillen kommen aus dem subtropischen Klima Südamerikas und verfügen über eine nicht allzu große Sprungkraft. Steppengrillen werden gerne als Ersatz für Heimchen verfüttert, da die Tiere bei gleicher Größe noch nicht ausgewachsen sind und somit nicht zirpen.

Argentinische Waldschabe
Die sehr robusten Schaben sind eine gute Alternative zu Heimchen und Grillen, da sie von fast allen Terrarientieren und besonders Großechsen gerne genommen werden. Ein großer Vorteil ist, dass Männchen nicht rufen und es so zu keiner Geräuschbelästigung kommt. Entflohene Tiere können sich in einer normalen Wohnung nicht vermehren.

Rosenkäferlarve
Die bis zu 40 mm langen und fingerdicken Rosenkäferlarven entsprechen den einheimischen Engerlingen und kommen aus den tropischen Regionen Afrikas. Die nur mit einer weichen Haut überzogenen Rosenkäferlarven können kräftig mit ihren Beißwerkzeugen zwicken.

Wachsraupe
Eigentlich sind Wachsraupen Schädlinge in Bienenstöcken, aber gleichzeitig auch ein sehr gutes Futtertier. Die Raupen schmecken süßlich, was sie bei den Tieren sehr beliebt macht. Sehr gut ist die Lagerung im Kühlschrank, weil man so die Aktivitäten und Nahrungsaufnahme der Raupe steuern kann und so relativ lange aus einem Ansatz füttern kann.

Wüstenheuschrecke
Erwachsene Tiere erreichen bis zu 75 mm Länge Gesamtlänge und gehören so zu den größten Insekten, die man als Futtertiere kaufen kann. Die Färbung der subadulten Tiere weckt bei vielen Terrarientieren den Beutetrieb, was diese Insekten als Futtertier zusätzlich beliebt macht. Besonders Großechsen wie Bartagamen, Wasseragamen, Basilisken, Warane, Kragenechsen etc. fressen sehr gerne Heuschrecken.

Zophobas
Die Larven der Schwarzkäfer können bis zu 50 mm lang werden und werden von den meisten Reptilien gerne gefressen. Zophobas sind sehr eiweißreich, sodass man diese Tiere nicht als alleiniges Futter reichen sollte.

Mittelmeergrille
Diese Tiere werden auch Zweifleckgrillen genannt und stammen aus dem Mittelmeerraum. Die im Gegensatz zu Steppengrillen dunklen Tiere können wie diese auch im halbadulten und nicht zirpenden Alter verfüttert werden.

Drachenkopfschrecke und Wandelndes Blatt – die Namen klingen exotisch und nicht gerade nach einem anspruchslosen Haustier. Doch diese Tiere aus der Gruppe der Wirbellosen eignen sich sogar für Terrariums-Einsteiger.

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Klein aber oho – mit vielen Vorteilen!
Da sie relativ klein bleiben, brauchen sie auch kein allzu großes Terrarium. Außerdem reiche eine Standardbeleuchtung, und es brauche keine teure Technik.

Wirbellose sind unfassbar spannend und wandelbar!
Trotzdem sind solche Wirbellose spannend: Wandelndes Blatt, Drachenkopfschrecke, Wandelnder Ast oder Stabschrecke tarnen sich bis zur Unkenntlichkeit und passen sich ihrer Umgebung an. Was die einzelnen Tiere genau brauchen, verrät euch gerne unser Terraristik-Experte im ZOO & Co. Aquatop.

Bei den meisten Tieren wird das Geschlecht durch die Chromosomen bestimmt. Menschen mit einem X- und einem Y-Chromosom sind männlich, wer zwei X-Chromosomen trägt, ist eine Frau. Doch bei manchen Tieren wird das Geschlecht nicht ausschließlich vom Erbgut bestimmt, sondern von äußeren Faktoren.

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Hohe Temperatur für Männchen, niedrigere Temperatur für Weibchen!
Bei vielen Echsenarten aber wird das Geschlecht durch die Umgebungstemperatur bestimmt. Es gibt dann Tiere, die genetische Weibchen sind, aber anatomische Männchen – und umgekehrt. Beispielsweise Gecko-Züchter machen sich dies zunutze, indem sie die befruchteten Eier bei unterschiedlichen Temperaturen in einem Brutkasten bebrüten. Bei 25 bis 28 Grad Celsius schlüpfen vor allem anatomische Weibchen, bei 26 bis 32 schlüpfen Männchen.

Australien könnte demnächst deswegen Probleme bekommen!
Bei den in Australien lebenden Streifenköpfigen Bartagamen könnte diese Art der Geschlechtsdefinition künftig zu einem Problem führen. Das berichten Wissenschaftler im Magazin „Nature“. Etwa ein Fünftel aller wild gefangenen weiblichen Streifenköpfigen Bartagamen hatte zwei Z-Chromosomen. ZZ steht normalerweise bei Bartagamen aber für männlich, ZW steht für weiblich. Die genetisch männlichen, aber anatomisch weiblichen Agamen konnten sich fortpflanzen. Das Geschlecht des Nachwuchses wurde von der Temperatur bestimmt, bei der die Eier sich entwickelten.

Die Natur ist in der Lage das Geschlecht umzuwandeln!
Die Wissenschaftler um Clare Holleley von der University of Canberra berichten im Magazin „Nature“, dass sie nun das erste Mal in der Natur beobachtet haben, wie eine Tierart von der genetischen zur umweltbedingten Geschlechtsdetermination wechselt. „Erstmals haben wir in der Natur eine Geschlechtsumwandlung feststellen können“, erklärt Holleley. Damit sei nachgewiesen, dass Klimaextreme sehr schnell und fundamental die Biologie von Organismen verändern könnten.

Zum Thema „Kinderfreundlichkeit“ gibt es eigentlich recht wenig zu sagen, außer: Reptilien gehören nur unter Aufsicht Erwachsener in Kinderhände. Reptilien sind aufregende Tiere, die Kinder stets faszinieren, benötigen aber – wie auch jedes andere Haustier – einen besonderen und vor allem vorsichtigen Umgang.

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Klein aber oho – Reptilien haben es in sich!
Auch eine einigermaßen kleine Würgeschlange kann verheerende Folgen für ein Kind haben, wenn es nicht aufpasst. Jedes Herumtragen bedeutet für ein Reptil Stress. Und darauf reagieren solche Lebewesen oft sehr empfindlich – das sollte man sich immer vor Augen halten. Allerdings heißt es nicht, dass Sie von einem Reptil die Finger lassen sollten!

Klare Regeln sind das A und O!
Klare Regeln beim Umgang mit Reptilien fördern durchaus das Verantwortungsbewusstsein und nehmen die Angst vor den Tieren. Bei kleineren Kindern empfehlen wir außerdem ein Schloss am Terrarium anzubringen, so dass die Tiere bei einer kleinen Fahrlässigkeit nicht entwischen können. So ist es möglich, dass Kinder und auch Erwachsene Spaß an Reptilien haben.

Das Wüstenterrarium ist wirklich spannend – besser wäre es, es Trockenterrarium zu nennen, da die Tiere vorwiegend aus Trockensavannen oder Wüstengebieten stammen. Doch viele Menschen verbinden dieses Terrarium eben mit dieser Klimazone. Bei diesem Terrarientyp sollte das Terrarium in der Regel mehr Grundfläche als Höhe besitzen. Die Tagestemperaturen in diesen Gebieten sind hoch: 26-30 °C aufwärts und auf durch Strahler angeleuchteten „Wärmeinseln“ sogar bis zu 50 °C. Wichtig ist, dass sich die Tiere durch Graben oder Verstecken bei Bedarf auch abkühlen können und dann zum „Aufwärmen“ wieder rauskommen. Nachts kann und sollte die Temperatur bis auf Zimmertemperatur absinken. Tagsüber herrscht eine geringe Luftfeuchtigkeit, die nachts aber deutlich ansteigen sollte. Sprühen ist je nach gepflegter Art täglich bis einmal wöchentlich erforderlich. Besonders wichtig ist die Beleuchtung. Die meisten Arten für Wüstenterrarien benötigen eine hohe Lichtintensität und UV-Strahlung. Damit die Tiere sich auf ihre Vorzugstemperatur bringen können, sind Wärmeinseln nötig, die man mit Spotstrahlen schaffen kann.

Typische Bewohner sind auch für Anfänger kein Problem!
Gut auch für Anfänger geeignet sind Bartagamen. Diese geselligen Echsen werden innerhalb kürzester Zeit handzahm und beobachten sehr interessiert alles, was sich im und am Terrarium tut. An zweiter Stelle der Bekanntheit liegt wohl der Halsbandleguan. Dieser wird bis zu 35 cm groß und mit Leckerbissen, wie etwa süßem Futterbrei, werden die Tiere auch schnell zutraulich.
Die bis zu 60 cm groß werdenden Bartagamen kommen ursprünglich aus Australien. Da seit Jahren aber keine Tiere mehr das Land verlassen dürfen, handelt es sich bei den von uns angebotenen Tieren ausschließlich um Nachzuchten. Der natürliche Lebensraum besteht aus busch- und baumbestandenen trockenen Arealen, die auch im Terrarium gut nachgebildet werden können. Mittlerweile gibt es verschiedene Farbzuchten, welche die ohnehin schon attraktiven Tiere noch interessanter machen. Die nötige Bodentemperatur von 26-28 °C sollte ausschließlich über die Beleuchtung erreicht werden. Die Verwendung von Heizmatten ist nicht möglich, da die Tiere instinktiv bei zu hohen Temperaturen Löcher in den möglichst lehmhaltigen Wüstensand graben, um sich abzukühlen. Lokale Wärmestellen, bei denen gewisse Stellen im Terrarium auf bis zu 40 °C erwärmt werden, sind nötig. Da die Tiere ohnehin einen hohen Lichtbedarf haben, empfiehlt sich die Verwendung von Flutlichtstrahlern. Eine Nachtabsenkung auf etwa 20-23 °C sollte gewährleistet sein. In diesem Ratgeber finden Sie nützliche Zubehörartikel zur Temperatursteuerung, um ein Überhitzen zu vermeiden.

Ausreichend Tageslicht ist wichtig!
Für ausreichend Tageslicht sollte eine Kombination aus Tageslichtröhren und UV-Strahlern gewählt werden. Die selbst für diese Wüstentiere tagsüber benötigte Luftfeuchtigkeit von 50-60 % kann durch mehrmaliges tägliches Sprühen erreicht werden. Als Futter nehmen die Agamen tierische Kost wie Insekten, z.B. Grillen, Heuschrecken und Zophobas zu sich. Diese sind mittlerweile auch als „Dosenfutter“ erhältlich. Vegetarische Kost sollte immer zur Verfügung stehen. Es eignen sich: Löwenzahn, Klee, Luzerne, Kresse, aber auch Karotten, Zucchini und Tomaten. Nach der Eingewöhnung akzeptieren die meisten Tiere fertiges, extrudiertes Futter. Die Zucht gelingt meist problemlos. Die Agamen legen mehrmals jährlich bis zu 40 Eier, die bei 30 °C über etwa 60-70 Tage ausgebrütet werden können.

Immer wieder wird er diskutiert: Der Winterschlaf von Landschildkröten. Fakt ist: In der Natur machen Landschildkröten ihn zwangsläufig. Das liegt daran, dass die Temperaturen im Winter so tief sinken, dass die Reptilien sonst nicht überleben könnten. Schaut man genau hin, handelt es sich dabei auch eher um eine Art „Winterstarre“, in die die Tiere fallen. Dabei graben sich die Schildkröten im Boden ein, um sich vor Frost und Kälte zu schützen.

schildkroete

In der Natur überleben bis zu 20 Prozent der einjährigen Tiere diese Winterstarre leider nicht. Das ist auch der Grund, warum Schildkröten in Terrarienhaltung aus Sicherheit meist erst ab dem dritten Lebensjahr überwintern, um Todesfällen vorzubeugen.

Die Tiere bei ZOO & Co. Aquatop sind in der Regel ebenfalls gerade mal ein oder zwei Jahre alt, weshalb auch wir uns dazu entschieden haben, die Tiere nicht in die Winterstarre fallen zu lassen.

Der Tierschutz ist uns sehr wichtig und wir bemühen uns stets um die artgerechte Haltung unserer Tiere. Unsere Hamster werden deshalb zum Beispiel aufgrund ihrer Nachtaktivität und den Ruhezeiten tagsüber bei uns erst ab 17 Uhr verkauft.

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