Pflege & Wasseranalyse

Profis zeigen Dir, wie's geht

"So easy ist die Aquariumpflege"

Die Aquariumpflege und eine entsprechende Wasseranalyse gehören zur Aquaristik dazu. Die Aquariumpflege sorgt dafür, dass das Becken und seine Bewohner sauber sowie gesund bleiben. Mit der Wasseranalyse wird getestet, ob die Werte des Aquariumwassers stimmen. Die Bereiche Aquariumpflege und Wasseranalyse sind daher eng miteinander verbunden.

Um Dir die Aquariumpflege und die Wasseranalyse zu erleichtern, bieten wir Dir einen kostenlosen Wassertest an. Dazu bringst Du uns 1 Liter Wasser aus Deinem Aquarium in einem neutralen Behälter mit. Solch eine Wasseranalyse ist z.B. nötig, wenn Du eine verstärkte Algenentwicklung feststellst. Denn Algen sind ein Zeichen für ein Ungleichgewicht im Wasser. Die Wasseranalyse kann aufzeigen, welche Werte nicht stimmen. Anschließend können die unstimmigen Werte gezielt behandelt werden.

Für spezielle Tests nutzen wir modernste Technik, wie das Photometer und sorgen mit den passenden Pflegeprodukten für optimale Wasserwerte und gesunde Fische. Ebenso arbeiten wir auch mit der Mikroskopie, um die ideale Diagnose Deines Wassers aufzustellen. Solltest Du Probleme mit den Wasserwerten haben, sprich uns gerne an. Wir helfen dir bei der Aquariumpflege!

NEU: Mikroskopie für schnelle Lösung

Zur Aquariumpflege gehören auch die Bewohner. Sollten Deine Schützlinge einmal krank sein, können wir anhand eines Abstriches mit Hilfe unserer Mikroskopietechnik herausfinden, was nicht in Ordnung ist und dann die entsprechenden Maßnahmen einleiten. So wird Dein Fisch schnell wieder gesund. Bei besonders schwierigen Fällen, steht uns ein Fischdoktor jederzeit zur Verfügung.

Aquariumpflege und Mikroskopie | Aquatop - Zoofachmarkt für die Aquaristik (aquariumpflege-und-mikroskopie-aquatop-zoofachmarkt-aquaristik.jpg)

Welche Werte sind bei der Aquariumpflege wichtig?

Bei der Aquariumpflege und der Wasseranalyse spielen mehrere Wasserwerte eine Rolle. Zwar ist Wasser nicht gleich Wasser, doch es gibt einige Werte, die bei der Aquariumpflege immer im Blick gehalten werden sollten. Der wohl wichtigste Wert ist der Sauerstoff (O2). Denn ohne Sauerstoff können Fische, Pflanzen und Bakterien trotz der besten Aquariumpflege nicht im Becken überleben. Diese Lebewesen entfernen Schadstoffe und halten das Wasser zusätzlich zur Technik rein. Ohne Sauerstoff ist das nicht möglich.

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Zu den wichtigsten Werte bei der Aquariumpflege gehört u.a. Nitrat (NO3). Nitrat ist ein Abbauprodukt und entsteht bei der Verstoffwechslung von Ammoniak sowie Ammonium (Fischkot, Futterreste, etc.). Nitrat ist ungefährlich und kommt bis zu einer Konzentration von 35 mg/l in einem stabilen Aquarium vor. Diese Menge ist ungefährlich für die Fische und fördert den Wuchs der Aquarienpflanzen. Doch die Konzentration des Nitrats darf nicht zu hoch sein, da sie sonst den Bewohnern schaden kann. Deshalb sind eine Wasseranalyse und die stetige Aquariumpflege ratsam.

Ein weiterer wichtiger Wert bei der Aquariumpflege ist das Nitrit (NO2). Es ist ebenfalls ein Nebenprodukt bei der Verstoffwechslung von Ammonium und Ammoniak. Allerdings ist Nitrit im Gegensatz zu Nitrat giftig. Daher kann Nitrit bei falscher Konzentration für die Fische lebensbedrohlich werden. Zu hohe Nitritwerte können auf Faulstellen, tote Fische oder absterbende Pflanzen hinweisen. Falls die Werte nicht in Ordnung sind, kann ein großer Teilwasserwechsel (80%) helfen. Anschließend wird die nächsten 3 Tage auf das Füttern verzichtet. Zudem sollte an diesen 3 Tagen täglich ein 10%-iger Teilwasserwechsel durchgeführt werden. Lediglich in der Einlaufphase ist ein erhöhter Nitritwert erlaubt. Anfangs steigt der Wert rasch an und sinkt wieder. Daher sollen Fische auch erst nach der Einlaufphase in das Aquarium einziehen.

Bei der Wasseranalyse und der Aquariumpflege wird auch auf den pH-Wert geachtet. Er gibt an, welchen Säuregrad das Wasser hat. Bei pH 0 bis zu 7 spricht man von sauer und von 7 bis 14 ist der Säuregrad basisch. Die 7 ist die Mitte und meint einen Neutralwert. Die meisten Fische und Pflanzen benötigen einen pH-Wert im Bereich von 6,5 bis 8. Jedoch sollte der Wert nicht irgendwo zwischen diesen Säuregraden schwanken, sondern konstant einen pH-Wert haben. Ansonsten können die Fische und Pflanzen empfindlich reagieren. Der genau benötigte pH-Wert ist von den jeweiligen Aquarienbewohnern abhängig.

Die Gesamthärte oder kurz GH gibt an, welchen Wert das im Wasser gelöste Salz hat. Im Aquarienwasser befinden sich gelöstes Magnesium und Kalzium. Der Gehalt dieser Salze bestimmt die Gesamthärte. Ist der Anteil der Salze hoch, ist es hartes Wasser und bei niedrigen Werten handelt es sich um weiches Wasser. Die Gesamthärte sollte bei der Aquariumpflege und Wasseranalyse dringend beachtet werden. Denn dieser Wert ist für alle organischen Vorgänge im Becken wichtig. Die GH ist ähnlich wie der pH-Wert artenabhängig und sollte nach den jeweiligen Aquarienbewohnern ausgerichtet werden.

Neben der Gesamthärte kommt im Aquarium auch die Karbonathärte (KH) vor. Sie beschreibt den Wert von im Wasser gelösten Hydrogenkarbonat. Die Karbonathärte dient dem pH-Wert als Puffer und kann schnelle Veränderungen der Werte verhindern. Die Karbonathärte wird von biologischen Vorgängen im Aquarium beeinflusst und ist daher nicht statisch.

Im Aquarium findet sich auch Kohlenstoffdioxid (CO2). Fische verbrauchen bei ihrer Atmung Sauerstoff. Bei der Verstoffwechselung von Sauerstoff entsteht CO2, der direkt ins Aquarienwasser geht. Nicht nur die Fische lassen CO2 entstehen, sondern auch die Pflanzen. Während Pflanzen tagsüber den CO2 der Fische aufnehmen, dreht es sich nachts und die Pflanzen werden selber zu CO2-Produzenten. Damit der CO2-Gehalt nicht außer Kontrolle gerät, sollte er regelmäßig mittels Wasseranalyse überprüft und bei der Aquariumpflege beachtet werden. CO2 macht Pflanzen zwar kräftig und regt ihr Wachstum an, jedoch ist zu viel CO2 schädlich für die Fische.

Geheimtipp: Unterstützung durch Aquarientechnik

Bei der Aquariumpflege können verschiedene technische Geräte helfen, dass Wasser sauber zu halten. Dazu gehören als erstes Filter und Pumpen. Denn ohne sie ist ein Becken kaum betriebsfähig. Filter und Pumpen entfernen Fischkot, Futterreste, Pflanzenrückstände, Schwebstoffe und mehr. Die Kombination aus mechanischer sowie biologischer Filterung entfernt Fremdkörper und wandelt ihre Substanz in ungiftige Stoffe um.

Ein weiteres Helferlein bei der Aquariumpflege ist der Abschäumer. Ideal ist das Zusammenspiel von Abschäumer und Pumpe. Dabei werden Bläschen im Wasser erzeugt, die die Abfallprodukte aus dem Wasser einsammeln und an die Wasseroberfläche aufsteigen lassen. Dort wird aus den Bläschen Schaum, der vom Abschäumer eingefangen wird. So können Schadstoffe direkt herausgefiltert werden. Diese Methode ist vor allem in der Meerwasseraquaristik beliebt.

Aquariumtechnik unterstützt die Aquariumpflege | Aquatop - Zoofachmarkt für die Aquaristik (aquariumtechnik-unterstuetzt-die-aquariumpflege-aquatop-zoofachmarkt-aquaristik.jpg)

Damit Dir die Aquariumpflege leicht gelingt, solltest Du eine Osmoseanlage verwenden. Sie ist dafür zuständig, Leitungswasser in geeignetes Wasser für das Aquarium umzuwandeln. Dafür entfernt die Osmoseanlage Schadstoffe aus dem Leitungswasser. Das Gerät kann täglich bis zu 150 Liter Leitungswasser aufbereiten. Mit Feinfiltern und der Umkehrosmose ist die Anlage fähig, Schadstoffe durch kleinste Poren zu pressen und diese zu filtern. Damit hast Du die Karbonat- sowie Gesamthärte des Wassers unter Kontrolle.



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