Fischfutter

Super: So werden Deine Fische satt
Hier erfährst Du, wie Du Deine Fische optimal fütterst

Fischfutter ist unerlässlich bei der Haltung von Fischen. Denn Fische sind im Aquarium auf eine Fütterung durch den Menschen angewiesen. Dabei ist es am besten, wenn Du hochwertiges Fischfutter wählst. Auf diese Weise bekommen die Tiere trotz der Aquarienhaltung abwechslungsreiches und nährstoffreiches Fischfutter. Damit wird die Gesundheit sowie das Wohlbefinden gefördert.

Fischfutter für Aquarienfische | Aquatop - Zoofachmarkt für die Aquaristik (fischfutter-aquarienfische-aquatop-zoofachmarkt-aquaristik.jpg)
Frostfutter Hausmarke Aquatop | Aquatop - Zoofachmarkt für die Aquaristik (frostfutter-hausmarke-von-aquatop-zoofachmarkt-aquaristik.jpg)
Was essen Fische | Aquatop - Zoofachmarkt für die Aquaristik (was-essen-fische-aquatop-zoofachmarkt-aquaristik.jpg)

Experten erklären: "In der Natur ist Futter alles!"

In der Natur nimmt Fischfutter einen großen Stellenwert ein. Fische verbringen nämlich einen Großteil des Tages mit der Nahrungssuche. Daher nehmen Fische eigentlich erst einmal jedes ihnen angebotene Futter auf. Deshalb ist es wichtig, den Tieren im Aquarium nicht zu häufig Fischfutter anzubieten. Dem natürlichen Fressverhalten kommt folgender Fütterungsrhythmus am nächsten: Mengen, die in 2-3 Minuten weggefressen sind, 2-3 Mal täglich. Auf diese Weise werden das Wasser und die Tiere am wenigsten durch das Fischfutter belastet.

In der Natur haben sich bei den Fischen allerdings unterschiedliche Futterbedürfnisse entwickelt. So gibt es unter den Aquarienfischen einige Arten, die rein pflanzliches Fischfutter aufnehmen können. Bei Pflanzenfressern kann eine Ernährung mit zu proteinhaltigem tierischem Fischfutter zu Darmkrankheiten führen. Dazu gehören z.B. einige Barscharten des Malawi- und Tanganjikasees. Bei der Aquarienhaltung sollte die Fütterung an den natürlichen „Beuteerwerb“ beziehungsweise an die Ernährungsweise der Fische weitestgehend angepasst werden. Den Bodenbewohnern, meist Schmerlen und Welsen, sollten spezielle Tabletten als Fischfutter angeboten werden. Hier ist wieder auf die natürliche Hauptnahrung der Fische zu achten. Bei algenfressenden Welsen etwa muss ein hoher Anteil an pflanzlichen, rohfaserhaltigen Inhaltsstoffen im Fischfutter vorhanden sein.

Was essen Fische?

Omnivore - Allesfresser

Zu dieser Gruppe gehören die meisten unserer Aquarienfische. Sie bevorzugen keine spezielle Nahrung und fressen in der Natur alles, was sie finden, also Algen, Pflanzen, Insekten usw. Ein Fischfutter, dass die unterschiedlichen Bereiche abdeckt ist ideal.

Karnivore - Fleischfresser

Die Fische sind auf Nahrung tierischer Art angewiesen. Daher solltest du tierisches Fischfutter wählen. In der Natur nehmen sie je nach Wachstumsstadium Futtertiere unterschiedlichster Art und Größe.

Algivore - Algenfresser

Unter diesen Nahrungstyp fallen insbesondere die Mbuna-Cichliden des Malawisee. Diese Tiere nehmen in der Natur auch einen Teil tierische Kost auf, die in den Algen enthalten ist.

Herbivore - Pflanzenfresser

Zu den herbivoren Fischen gehören z.B. Mollys, Schwertträger und Co., die wie alle herbivoren Tiere, einen längeren Darm besitzen. Im Darm befinden sich spezielle Enzyme, um die pflanzliche Nahrung aufzuschließen. Für sie gibt es bei Aquatop spezielles Fischfutter.

Meerwasserfische füttern | Aquatop - Zoofachmarkt für die Aquaristik (meerwasserfische-fuettern-aquatop-zoofachmarkt-aquaristik.jpg)

Meerwasserfische richtig füttern

Meerwasserfische haben großen Appetit in kleinen Mägen. Daher brauchen Meerwasserfische mehrere kleine Portionen Fischfutter pro Tag. Fischfutter ist kein großes Thema im Bereich der Riffaquaristik, denn die meisten Bewohner haben ihr eigenes Ernährungssystem geschaffen. Doch können einige von ihnen nicht auf eine zusätzliche Zugabe von Fischfutter verzichten.

Zu wenig Fischfutter kann Ärger geben!

Vor allem die Fische müssen sorgfältig mit Fischfutter versorgt werden. Dabei ist nicht nur entscheidend, welches Fischfutter angeboten wird, sondern auch wie. Generell kannst Du davon ausgehen, dass die gewissenhafte Fütterung den Aggressionspegel im Aquarium entscheidend senken kann. In der Natur prägt bei den Riffbewohnern die grausame Maxime „Fressen und Gefressen werden“ den Alltag. Wer mit dem Fischfutter zu sparsam ist, provoziert Kämpfe um die Nahrung unter den Fischen. Nun sollte mit Rücksicht auf die Wasserqualität auch nicht in großen Mengen gefüttert werden. Deshalb macht es Sinn, mehrmals täglich kleinere Mengen Fischfutter anzubieten. Hinzu kommt, dass Meerwasser-Fische winzige Mägen haben, die nur geringe Futtermengen aufnehmen können. Auch dieser Umstand legt häufigeres Füttern nahe. Technik, wie zum Beispiel ein Skimmer oder eine Strömung kann ebenfalls dafür genutzt werden, dass sich überschüssiges Futter nicht negativ auf die Wasserqualität auswirkt.

Wir servieren: Das Lieblingsfutter

Die Speisekarte muss nicht allzu reichhaltig sein. Frostfutter, Trockenfutter und für einige Arten Algen und lebende Kleinkrebse, die ohnehin zur natürlichen Population in einem Riffaquarium gehören, bilden das kulinarische Spektrum. Einige Seeanemonen-Arten, z. B. Krustenanemonen, verschmähen zusätzliches Futter nicht und bedienen sich gerne bei der Fütterung der Mitbewohner. Sie danken es mit verstärktem Wachstum.

Kleine Fischfutterkunde

Flockenfutter

Flockenfutter ist ein flaches, plättchenartiges Fischfutter, welches es in verschiedenen Größen und Futtermischungen gibt. Flockenfutter quillt unter Wassereinfluss bis zum 4-fachen seines Ursprungsvolumens auf, sinkt dann langsam nach unten und wird von Fischen aller Wasserschichten gefressen.

Crisps

Eine ganz neue Form des Flockenfutters sind die „Crisps“, welche bei niedrigen Temperaturen hergestellt werden und deshalb einen größeren Gehalt an Vitaminen vorweisen können.

Granulat

Gerade bei den professionellen Fischzüchtern und Aquafarmen sind Granulate das bevorzugte Fischfutter. Das Granulat wird komplett von den Fischen aufgenommen, ohne dass Futterreste das Wasser belasten.

Tabletten

Tabletten sind das optimale Fischfutter für Bodenfische, ob Schmerle oder Wels. Sie haben einen hohen Anteil an pflanzlichen oder tierischen Inhaltsstoffen. Die Hafttabletten eigenen sich sehr gut zur Beobachtung und Beschäftigung der Fische, da das Abknabbern der gepressten Futterflocken längere Zeit dauert.

Naturfutter

Dieses Fischfutter besteht zu 100 % aus natürlichen Futtertieren, die gefriergetrocknet angeboten werden. Gefriergetrocknet bedeutet, dass dem Futter lediglich das Wasser entzogen wurde. Es ist eines der ältesten Futtermittel in der Aquaristik.

Spezialfutter

Spezialfischfutter ist ein Futter, das auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Arten eingeht. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Futtersorten ist schon erhältlich, wie etwa für Guppy, Kampffisch oder spezielle Barsche.

Lebendfutter

Darauf stehen die meisten Fische besonders, denn Lebendfutter ist das natürlichste, das Du Deinen Fischen geben kannst. Die Jagd nach Mückenlarven und Wasserflöhen ist außerdem spannend anzuschauen. Bei uns bekommst Du Lebendfutter, das keimfrei ist und Deinem Aquarium nicht schaden kann.

Frostfutter

Tiefkühl- oder Frostfutter enthält gefrorene Mückenlarven, Wasserflöhe, Miesmuschelstücke oder Plankton. Es ist meistens gut portionierbar in Würfel gepresst und kann schnell sowie unkompliziert aufgetaut werden. Ein Fischfutter mit vielen Vorteile!

Natürlich kannst Du alle Fischfutter-Sorten auch in unserem Markt einsehen. Lass Dich kostenlos von unserem Experten-Team für die Aquaristik beraten und nimm das beste Futter für Deine Fische gleich mit.


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