Hochwertiges Fischfutter

Wie ernähren sich Fische?

In der Natur verbringen die Fische einen Großteil des Tages mit der Nahrungssuche. Daher nehmen Fische eigentlich erst einmal jedes ihnen angebotene Futter auf. Deshalb ist es wichtig, die Tiere nicht zu häufig zu füttern. Dem natürlichen Fressverhalten kommt folgender Fütterungsrhythmus am nächsten: Mengen, die in 2-3 Minuten weggefressen sind, 2-3 Mal täglich. Auf diese Weise werden das Wasser und die Tiere am wenigsten belastet. In der Natur haben sich bei den Fischen allerdings unterschiedliche Futterbedürfnisse entwickelt. So gibt es unter den Aquarienfischen einige Arten, die reine Pflanzenfresser sind bei denen eine Ernährung mit zu proteinhaltigem tierischem Futter zu Darmkrankheiten führen kann, z.B. einige Barscharten des Malawi- und Tanganjikasees. Dem natürlichen „Beuteerwerb“ beziehungsweise der Ernährungsweise der Fische sollte das Futter weitestgehend entsprechen. Den Bodenbewohnern, meist Schmerlen und Welsen, sollten spezielle Tabletten angeboten werden. Hier ist wieder auf die natürliche Hauptnahrung der Fische zu achten. Bei algenfressenden Welsen etwa muss ein hoher Anteil an pflanzlichen, rohfaserhaltigen Inhaltsstoffen vorhanden sein.

Die Fische werden in verschiedene Typen der Nahrungsaufnahme unterschieden:

Omnivore – Allesfresser
Zu dieser Gruppe gehören die meisten unserer Aquarienfische. Sie bevorzugen keine spezielle Nahrung und fressen in der Natur alles, was sie finden, also Algen, Pflanzen, Insekten usw.

Karnivore – Fleischfresser
Die Fische sind auf Nahrung tierischer Art angewiesen. In der Natur nehmen sie je nach Wachstumsstadium Futtertiere unterschiedlichster Art und Größe.

Algivore – Algenfresser
Unter diesen Nahrungstyp fallen insbesondere die Mbuna-Cichliden des Malawisee. Diese Tiere nehmen in der Natur auch einen Teil tierische Kost auf, die in den Algen enthalten ist.

Herbivore-Pflanzenfresser
Zu den herbivoren Fischen gehören z.B. Mollys, Schwertträger und Co., die wie alle herbivoren Tiere, einen längeren Darm besitzen. Im Darm befinden sich spezielle Enzyme, um die pflanzliche Nahrung aufzuschließen.

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Meerwasserfische füttern

Großer Appetit in kleinen Mägen. Meerwasserfische brauchen mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag. Futter ist kein großes Thema im Bereich der Riffaquaristik, denn die meisten Bewohner haben ihr eigenes Ernährungssystem geschaffen. Doch können einige von ihnen nicht auf zusätzliche Fütterung verzichten.

Zu wenig Futter kann Kämpfe im Aquarium verursachen!
Vor allem die Fische müssen sorgfältig gefüttert werden. Dabei ist nicht nur entscheidend, was gefüttert wird, sondern auch wie. Generell kannst du davon ausgehen, dass die gewissenhafte Fütterung den Aggressionspegel im Aquarium entscheidend senken kann. In der Natur prägt bei den Riffbewohnern die grausame Maxime „Fressen und Gefressen werden“ den Alltag. Wer zu sparsam füttert, provoziert Kämpfe um die Nahrung unter den Fischen.
Nun sollte mit Rücksicht auf die Wasserqualität auch nicht in großen Mengen gefüttert werden. Deshalb macht es Sinn, mehrmals täglich kleinere Mengen Nahrung anzubieten. Hinzu kommt, dass Meerwasser-Fische winzige Mägen haben, die nur geringe Futtermengen aufnehmen können. Auch dieser Umstand legt häufigeres Füttern nahe. Technik, wie zum Beispiel ein Skimmer oder eine Strömung kann ebenfalls dafür genutzt werden, dass sich überschüssiges Futter nicht negativ auf die Wasserqualität auswirkt.

Das kulinarische Spektrum ist durchaus überschaubar!
Die Speisekarte muss nicht allzu reichhaltig sein. Frostfutter, Trockenfutter und für einige Arten Algen und lebende Kleinkrebse, die ohnehin zur natürlichen Population in einem Riffaquarium gehören, bilden das kulinarische Spektrum.
Einige Seeanemonen-Arten, z. B. Krustenanemonen, verschmähen zusätzliches Futter nicht und bedienen sich gerne bei der Fütterung der Mitbewohner. Sie danken es mit verstärktem Wachstum.

Kleine Futterkunde


Flockenfutter
Flockenfutter ist ein flaches, plättchenartiges Futter, welches es in verschiedenen Größen und Futtermischungen gibt. Flockenfutter quillt unter Wassereinfluss bis zum 4-fachen seines Ursprungsvolumens auf, sinkt dann langsam nach unten und wird von Fischen aller Wasserschichten gefressen.

Crisps
Eine ganz neue Form des Flockenfutters sind die „Crisps“, welche bei niedrigen Temperaturen hergestellt werden und deshalb einen größeren Gehalt an Vitaminen vorweisen können.

Granulat
Gerade bei den professionellen Fischzüchtern und Aquafarmen sind Granulate das bevorzugte Futter. Das Granulat wird komplett von den Fischen aufgenommen, ohne dass Futterreste das Wasser belasten.

Tabletten
Tabletten sind das optimale Futter für Bodenfische, ob Schmerle oder Wels. Sie haben einen hohen Anteil an pflanzlichen oder tierischen Inhaltsstoffen. Die Hafttabletten eigenen sich sehr gut zur Beobachtung und Beschäftigung der Fische, da das Abknabbern der gepressten Futterflocken längere Zeit dauert.

Naturfutter
Dieses Futter besteht zu 100 % aus natürlichen Futtertieren, die gefriergetrocknet angeboten werden. Gefriergetrocknet bedeutet, dass dem Futter lediglich das Wasser entzogen wurde. Es ist eines der ältesten Futtermittel in der Aquaristik.

Spezialfutter
Spezialfischfutter ist ein Futter, das auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Arten eingeht. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Futtersorten ist schon erhältlich, wie etwa für Guppy, Kampffisch oder spezielle Barsche.

Lebendfutter
Darauf stehen die meisten Fische besonders, denn Lebendfutter ist das natürlichste, das du deinen Fischen geben kannst. Die Jagd nach Mückenlarven und Wasserflöhen ist außerdem spannend anzuschauen. Früher wurde das Lebendfutter einfach im nächsten Tümpel gefangen. Davon ist allerdings dringend abzuraten, da du durch das Wasser und die eventuell verunreinigten Tiere Krankheiten einschleppen kannst. Bei uns bekommst du Lebendfutter, das keimfrei ist und deinem Aquarium nicht schaden kann.

Frostfutter
Tiefkühl- oder Frostfutter enthält gefrorene Mückenlarven, Wasserflöhe, Miesmuschelstücke oder Plankton. Es ist meistens gut portionierbar in Würfel gepresst und kann schnell sowie unkompliziert aufgetaut werden.

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