Fabelhafte Anemonen

Extrem: Die Welt der Anemonen

Anemonen sind interessante Wirbellose. Meerwasser-Anemonen gehören zu den Korallen des Stamms der Seerosen (Actiniaria). Aufgrund ihres Aussehens werden echte Anemonen oftmals mit anderen Korallen (Coelenterata) verwechselt. Anemonen werden häufig als Blumentier oder Tierpflanze bezeichnet. Denn ihr Aussehen und ihr Verhalten führen dazu, dass Anemonen nicht immer eindeutig zugeordnet werden können. Die wogenden Arme wirken blütengleich, dazu die Farben und Formen. Gerade diese faszinierende Optik führt dazu, dass Anemonen in der Meerwasseraquaristik sehr beliebt sind. Deswegen findest Du bei uns im Markt verschiedene Anemonen und bekommst (wenn Du es wünschst) eine umfassende Beratung durch unsere Salzwasser-Experten. Anemonen sind sowohl für Neulinge, als auch Profis im Bereich Meerwasseraquaristik geeignet. Sie eignen sich für gut eingefahrene Aquarien, die mindestens 6 Monate eingelaufen sind.

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Wie sieht so eine Anemone aus?

Anemonen sind nicht zum Anfassen geeignet. Denn sie besitzen Nesselzellen, welche mitunter ein stark wirkendes Nesselgift erzeugen. Anemonen verfügen über eine flache Fußscheibe. Diese verwenden die Wirbellosen, um sich selber auf Substraten sowie Gegenständen zu befestigen. Dieses Fußscheibe nutzen Anemonen auch, um ihren Standort zu wechseln. Die Tiere bilden keine Kolonien, sondern bewegen sich nach Bedarf fort.

Anemonen haben eine spiralförmige Mundöffnung. Diese befindet sich mittig auf der Mundscheibe des Blumentieres. Die Mundöffnung ist von vielen Tentakel umgeben. Anemonen sind skelettlos und sind innen hohl. Zudem haben die Wirbellosen kein Gehirn. Allerdings können sich Anemonen dennoch unterschiedlich verhalten. Sie wählen einen eigenen Standort aus und die Tentakel reagieren verschieden. Das alles, ohne ein Gehirn.

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Schönheit im Meer: Seeanemonen

Seeanemonen (Actiniaria) sind walzenförmige, sechsstrahlige Blumentiere ohne Skelett. Sie bilden im Gegensatz zu Korallen keine Kolonien. Sie können sich durch langsames Kriechen fortbewegen. Ihre Tentakel sind meistens nicht weiterverzweigt. Es gibt sie in vielen Farbvarianten. Sie sind oft leicht durchscheinend. Die Seeanemone ernährt sich von Fischen, Krebsen, Schnecken oder Plankton, je nach Art. Sie geben allerdings auch machen Tierarten Schutz vor Fressfeinden, z.B. Anemonenfischen, Anemonengrundeln und Partnergarnelen.

Scheibenanemonen sind easy

Scheibenanemonen gehören zu den anspruchsloseren Bewohnern eines Riffaquariums. Ihre ansprechenden Farben machen sie beliebt bei Aquarianern.

Scheibenanemonen bestehen, wie in der Bezeichnung bereits anklingt, aus einer Scheibe mit der Mundöffnung in der Mitte. Die Scheibe sitzt auf einer stämmchenähnlichen Körpersäule. Scheibenanemonen sind ebenso wie Korallen sesshafte Tiere. Sie siedeln im Substrat. In puncto Wasserqualität sind sie vergleichsweise anspruchslos. Sie ernähren sich eigenständig mithilfe von Symbiose-Algen. Einige Arten fangen Schwebstoffe aus dem Wasser auf. Sie können zusätzlich gefüttert werden. Ihre Nahrungsaufnahme bietet ein interessantes kleines Schauspiel, denn sie umschließen die aufgefangene Nahrung, indem sie sich zu einem schüsselähnlichen oder kugelartigen Behälter formen.

Scheibenanemonen sind sehr fortpflanzungsfreudig. Dabei schnürt die Anemone am unteren Ende ihrer Körpersäule oder an den Rändern der Mundscheibe ein kleines Gewebestück ab, aus dem sich ein neues Tier entwickelt. Manchmal bewegen sich die Scheibenanemonen auf ihrem Untergrund zur Seite und lassen dabei Gewebereste zurück, aus denen kleine Anemonen heranwachsen. Sie können sich im Lauf der Zeit zu einem attraktiven Anemonen-Teppich entwickeln. Bei vielfarbigen Anemonen entsteht so eine dekorative Unterwasserlandschaft.

Bei uns im Markt bekommst Du wunderschöne Anemonen. Noch dazu gibt es eine umfassende Beratung unserer Meerwasser-Profis. Komm‘ vorbei und erkunde unsere faszinierende Salzwasserabteilung. Direkt vor der einzigartigen Meerwasser-Rundsäule findest Du mehrere Becken für die außergewöhnlichen Blumentiere.

Scheibenanemonen | Aquatop - Zoofachmarkt für die Meerwasseraquaristik (scheibenanemonen-aquatop-zoofachmarkt-meerwasseraquaristik.jpg)

Profis sagen: "Die Haltung gelingt Dir so"

Anemonen sind recht einfach zu halten, da sie keine besondere Pflege oder extreme Wasserwerte brauchen. Gerade diese Aspekte unterscheiden sie von Korallen der Gattung Acropora. Mit das Wichtigste bei der Haltung von Anemonen ist das Licht. Dieses sollte eine mittelhohe Intensität haben. Denn in den Zellen der Nesseltiere leben oftmals Algenzellen. Diese nutzen das einfallende Licht, um Photosynthese zu vollziehen. Dabei entstehen Abfallprodukte wie Eiweiß, Sauerstoff, Fette und Kohlenhydrate, die von den Anemonen wiederum aufgenommen werden. Zusätzlich erbeuten Anemonen in freier Wildbahn Lebewesen wie etwa kleinere Fische. Dafür leben sie teils in Symbiosen. Eine der bekanntesten Symbiosen ist das Zusammenspiel von Anemone und Clownfisch. Der bunte Fisch hat sich gegen das Nesselgift der Anemonen immunisiert und lockt mit seinen farbenfrohen Schuppen andere Fische an. Diese werden von den Nesseln der Anemonen berührt, betäubt und anschließend von den Wirbellosen verspeist. Daher gilt auch für die Haltung im heimischen Aquarium, dass Anemonen in der Regel keine aktive Fütterung benötigen. Die eingespeisten Algen versorgen sie mit den wichtigsten Nährstoffen. Dennoch nehmen Anemonen auch gerne kleines Frostfutter an. Zu den beliebtesten Futtertieren gehören Artemia, Calanus, Mysis und Plankton.

Anemonen vertragen eine leichte bis mittel starke Strömung. Allerdings sollte die Strömung erst nach einer Eingewöhnungszeit hochgefahren werden. Beim neuen Einsetzen in das Aquarium ist es ratsam, die Strömung auszuschalten oder auf ihr Minimum herunterzufahren. Denn die Tiere brauchen Zeit, um sich am Substrat zu befestigen. Wenn die Strömung beim Einsetzen mittelstark angeschaltet ist, haben die Anemonen keine Chance, sich mit ihren Scheiben zu fixieren. Die Fußscheibe könnte im schlimmsten Fall verletzt werden, was sogar zum Tod der Blumentiere führen kann. Daher immer langsam.

Die Wassertemperatur sollte für Anemonen zwischen 24 und 27 °C liegen. Die Wasserwerte sind ideal bei einer Karbonathärte von 8 – 10, einem Calciumgehalt von 420 – 450 mg/l sowie einem Magnesiumanteil von 1300 – 1400 mg/l. Wenn die Werte stimmen, kannst Du Dich an einem mittleren bis schnellen Wachstum der Anemonen erfreuen.

Enthüllt: Auf so viele Arten vermehren sich Anemonen

Anemonen können sich auf mehrere Arten vermehren. Im übrigen Tierreich normal, doch bei Anemonen eher selten: Die sexuelle Reproduktion. Hierbei entlässt eine Anemone Eier und eine weitere Anemone entlässt Spermien. Es kommt zur Befruchtung und es entstehen neue Anemonen. Diese Art der Vermehrung kommt im Meerwasseraquarium fast gar nicht vor. Eine weitere Möglichkeit sich zu vermehren ist für Anemonen das Teilen. Bei der Teilung zerreißt sich die Anemone in mehrere Stücke, die sich wiederum zu eigenständigen Anemonen entwickeln. Neben der Teilung gehört auch die Lazeration zu der häufigsten Methode von Anemonen, um sich zu vermehren. Bei der Lazeration hinterlässt die Anemone Gewebereste, wenn sie ihren Standort wechselt. Aus diesen Gewebestücke bilden sich neue Nesseltiere. Die vierte Art der Vermehrung von Anemonen ist das „Budding“. Dabei bilden sich Bläschen oder Partikel auf der Oberfläche der Anemone. Diese Unebenheiten werden durch die Wirbellosen abgestoßen und wachsen zu neuen Anemonen heran.




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