Meeresbewohner: Barsche

Das It-Piece im Meerwasseraquarium: Barsche

Der Barsch ist ein beliebter Fisch für das Aquarium. Dabei gibt es viele verschiedene Barsche, die sich für die Aquarienhaltung eignen. Zu den meist gehaltenen Barschen im Meerwasseraquarium gehören der Riffbarsch, der Banggai-Kardinalbarsch und der Fahnenbarsch.

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Der Banggai Kardinalbarsch | aquatop - Zoofachmarkt für die Meerwasseraquaristik (der-banggai-kardinalbarsch-aquatop-zoofachmarkt-meerwasseraquaristik.jpg)
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Exotisch: Der Banggai-Kardinalbarsch

Der Banggai-Kardinalbarsch (lat. Pterapogon kauderni) stammt aus der Familie der Kardinalbarsche und wird auch als Kardinalbarsch oder Kauderni abgekürzt. Er wird maximal 8 cm lang. Der Barsch verfügt über einen seitlich abgeflachten und hochrückigen Körper. Seine Körperflanken sind weiß-grau-silbrig und werden durch zwei schwarze Querbänder durchkreuzt. Die breiten Streifen verlaufen von der Spitze der Rückenflosse bis runter zur Spitze der Bauchflosse. Das zweite Querband endet an der Spitze der Afterflosse. Zu dem auffälligen Muster verfügt der Barsch über große Augen. Sie werden ebenfalls von schwarzen Querbändern durchzogen. Sein Maul ist groß, oberständig und auch mit Querbändern versehen. Zusätzlich zu den Streifen, ist der Barsch mit Punkten übersät. Diese weißen Punkte befinden sich auf allen Flossen des Kaudernis. Das Muster aus Streifen und Punkten ist bei jedem Barsch einzigartig. Daran können die einzelnen Fische gut unterschieden werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Weibchen oder Männchen, denn die Geschlechter lassen sich äußerlich nicht voneinander unterscheiden. Einzig und alleine das Muster ist von Barsch zu Barsch unterschiedlich.

Der Banggai-Kardinalbarsch kommt nur in einem kleinen Gebiet östlich von der indonesischen Insel Sulawesi vor. Dort lebt der Barsch um die verschiedenen Banggai-Inseln herum. Dazu gehören Kembongan, Banggai, South Peleng, Bandang und andere kleinere Inseln. Dort bevorzugt er Gewässer wie Lagunen, Seegraswiesen, Korallenriffe, Mangroven und andere Bereiche mit einer Wassertiefe zwischen 0,5 und maximal 4,5 Meter Tiefe. Zwar ist der Banggai ein Salzwasserfisch, doch ihn findet man sogar in Süßwasserbereichen, Bachmündungen und Hafenbecken. Dabei liegt die Wassertemperatur bei 28 °C bis 31 °C. Der Barsch ist ein sozialer Fisch und lebt als Heranwachsender in Gruppen von bis zu 500 Tieren. Als erwachsener Fisch lebt der Barsch in Gruppen mit bis zu 20 Artgenossen.

Für den Banggai-Kardinalbarsch braucht man ein Aquarium von mindestens 300 Liter Volumen.

Der Banggai Kardinalbarsch | aquatop - Zoofachmarkt für die Meerwasseraquaristik (der-banggai-kardinalbarsch-aquatop-zoofachmarkt-meerwasseraquaristik.jpg)

Mit einer naturnahen Einrichtung, passenden Wasserwerten und einigen Artgenossen fühlt sich der Barsch auch im Aquarium wohl. Der Barsch ist ein sogenannter Maulbrüter. Das heißt, der Barsch nimmt die befruchteten Eier bzw. die Jungtiere bei Gefahr in seinem Maul auf. Der Kardinalbarsch wird mit Artemia, Frostfutter, Mückenlarven, Krill und anderer kleinerer Nahrung gefüttert. Insgesamt wird die Haltung des Kaudernis mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad bewertet.

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Der Fahnenbarsch liebt Freunde

Der Fahnenbarsch gehört zur Familie der Sägebarsche (lat. Serranidae). Insgesamt gehören an die 170 verschiedene Arten von Fahnenbarschen zu dieser Familie. Der Barsch kommt in tropischen und subtropischen Gewässern vor. Allerdings liegt sein Schwerpunkt im Indopazifischen Gebiet. Zwar gibt es zahlreiche Arten der Fahnenbarsche, doch für ihre Haltung gibt es grundsätzliche Rahmenbedingungen, die für alle Arten gelten.

Ein Aspekt, der für alle Fahnenbarsch-Arten gilt, ist ihre Geselligkeit. Der Barsch ist ein Schwarmfisch und braucht Gesellschaft. Daher sollte der Barsch mindestens vier Artgenossen um sich herumhaben. Dafür eignen sich ein Männchen und mehrere Weibchen sehr gut. In so einem Harem fühlt sich der Fahnenbarsch wohl. Allerdings sollte das Aquarium auch groß genug sein. Dadurch, dass der Barsch bis zu 15 cm lang wird und eine Gruppe braucht, liegt das Mindestvolumen des Aquariums bei 500 Litern. Für einen noch größeren Schwarm sind Aquarien ab 1.500 Liter geeignet.

Zu den Besonderheiten des Fahnenbarsches gehört, dass er ein Geschlechtswandler ist. Das bedeutet: Wenn das Männchen stirbt, beginnt die Transformation für das ranghöchste Weibchen. Dieses entwickelt sich in einigen Monaten zum Männchen um. Ein weiteres Merkmal des Fisches ist, dass er ein Dauerfresser ist. In freier Wildbahn frisst der Barsch permanent Plankton. Damit sich die Barsche schnell an ihr neues Heim gewöhnen, sollte in der Eingewöhnungszeit mindestens drei Mal am Tag gefüttert werden. Gut ist, wenn die Barsche auch im Aquarium mit Zooplankton gefüttert werden. Dieses kann durch Phytoplankton oder Staubfutter zum Wachstum angeregt werden. Wenn das Zooplankton auf die Zugabe reagiert und sich im Aquarium vermehrt, haben die Fahnenbarsche eine naturnahe Futterversorgung.

Überraschend bunt: Der Riffbarsch

Der Riffbarsch (lat. Stegastes variabilis) hat eine typische Barschform. Sein Rücken ist mäßig hoch und sein Körper ist seitlich abgeflacht. Dabei ist der Rücken blau oder dunkelbraun gefärbt. Seine Körpermitte ist mit Schatten versehen und die untere Körperhälfte gelblich. Diese Färbungen werden seitlich von dunklen Linien durchquert. Auf der Stirn und an seinem Maul sind hellblaue Linien gezeichnet. Diese Färbung zeigt sich erst im ausgewachsenen Stadium. Im juvenilem Alter sind die Barsche noch mit blauen Flecken und verschiedenen Streifen durchzogen. Der Barsch wird 15 bis 18 cm lang. Daher braucht der Riffbarsch ein Aquarium von mindestens 500 Litern Volumen. Die Wassertemperatur sollte im Aquarium zwischen 23 °C und 25 °C liegen.

Der Riffbarsch | aquatop - Zoofachmarkt für die Meerwasseraquaristik (der-riffbarsch-aquatop-zoofachmarkt-meerwasseraquaristik.jpg)

Der Riffbarsch ist sehr territorial. Daher kann der Barsch nicht mit Artgenossen gehalten werden. Vor allem juvenile Riffbarsche vertragen sich sehr schlecht und bekämpfen sich. Daher sollte ein Korallenriffaquarium nur mit einem Riffbarsch besetzt werden. Dieses Riffbecken gilt als artgerecht, da der Riffbarsch in freier Wildbahn Korallenriffe im westlichen Atlantik bewohnt. Dort lebt er in einer Wassertiefe von bis zu 30 Metern.

Als Nahrung für adulte Barsche eignen sich Algen, Anemonen, Seescheiden und Schwämme. Jungtiere bevorzugen Wirbellose, die sie gut in ihren Mund bekommen. Insgesamt wird die Haltung eines Riffbarsches als einfach eingestuft und ist somit auch für Anfänger gut geeignet.




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