Rotfeuerfisch

Aufgedeckt: Das geheime Leben des Rotfeuerfischs

Der Rotfeuerfisch stammt aus den Tropen. Er wird in zwei Arten unterteilt: Der Pazifische Rotfeuerfisch (lat. Pterois volitans) und der Indische Rotfeuerfisch (lat. Pterois miles). Die Art volitans ist im Pazifik zu finden und die Art miles schwimmt im Indischen Ozean. Der Rotfeuerfisch gehört zur Familie der Scorpaenidea, den sogenannten Skorpionfischen. Sie sind aufgrund ihres faszinierenden Aussehens und ihrer Verhaltensweisen wirklich interessant. Der Körper des Rotfeuerfischs ist außergewöhnlich gefärbt. Die hellen Schuppen sind mit dunkelbraunen bis roten Streifen überzogen. Auf dem Rücken befinden sich seine imposanten Rückenflossenstacheln. Wenn diese aufgerichtet sind und seine Brustflossen gespreizt werden, sieht es beinahe so aus, als schwebe der Rotfeuerfisch durch das Wasser. Doch der Rotfeuerfisch ist mit Vorsicht zu genießen, da sich an seinen Rückenflossenstacheln Giftdrüsen befinden.

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So erkennst Du: Wer ist wer?

Die männlichen und weiblichen Rotfeuerfische sind äußerlich nicht voneinander zu unterscheiden. Ein ausgewachsener Rotfeuerfisch misst eine Körperlänge von 38 Zentimetern. Dabei bringt er ein Gewicht von 1,1 Kilogramm auf die Waage. Der Rotfeuerfisch ist bereits geschlechtsreif, wenn er sich noch im Wachstum befindet. Ab einer ungefähren Körperlänge von 19 Zentimetern und einem Gewicht von 150 Gramm können sich die tropischen Fische vermehren.

In seinen Heimatgewässern schwimmt der Rotfeuerfisch in 22 bis 28 °C warmen Wasser. Das genaue Verbreitungsgebiet der giftigen Fische ist umstritten. Manchmal wird der Rotfeuerfisch nur aufgrund seines geographischen Vorkommens eingeordnet und manchmal aufgrund seiner äußeren Merkmale. Denn der Indische und der Pazifische Rotfeuerfisch unterscheiden sich anhand einiger körperlicher Merkmale. Die Rotfeuerfische aus dem Indischen Ozean haben gewöhnlich zehn Rückenflossenstrahlen und Augenflecken auf den Flossen. Der Pazifische Rotfeuerfisch soll hingegen elf Rückenflossenstrahlen und keine Augenflecke auf den Flossen aufweisen. Jedoch gilt diese Einteilung als unsicher. Denn die Anzahl der Rückenflossenstrahlen ist individuell und auch die Augenflecke sind kein eindeutiges Kriterium, da viele junge Rotfeuerfische Augenflecken tragen. Da die äußeren Merkmale nicht klar artspezifisch sind und die Fische auch die Regionen kreuzen können, ist bis heute nicht klar, ob es sich tatsächlich um unterschiedliche Arten handelt.

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Erfahre jetzt, woher der Rotfeuerfisch kommt

Der Rotfeuerfisch bevorzugt Felsgebiete und Korallenriffe als Lebensraum. Er kommt in Tiefen bis zu 50 Metern vor. Es gibt sogar Aufzeichnungen, in denen der Rotfeuerfisch in einer Tiefe von 175 Metern gesichtet wurde. Für den Rotfeuerfisch muss es nicht immer das klare Meerwasser sein. Manchmal verschlägt es den Fisch auch in trübe Gewässer wie Flussmündungsbereiche und Mangrovengebiete. Zudem kommt er in sandigen Lagunen und auf Seegraswiesen vor.

Beim Rotfeuerfisch handelt es sich um ein nachtaktives Tier. Am Tag ruht der Fisch in Felsspalten, Riffüberhängen oder zwischen Korallenblöcken. Wenn es dunkel wird, wird der Rotfeuerfisch langsam aktiv und kommt aus seinem Versteck hervor.

In der Nacht geht der Rotfeuerfisch auf Jagd. Denn er ist ein sehr gefräßiger Fisch und ein tüchtiger Jäger. Auf seinem Beutezug jagt er Weichtiere, kleine Fische, Garnelen, Krabben, Kraken und Wirbellose. Damit greift der Rotfeuerfisch auf eine abwechslungsreiche Ernährung zurück. Diese ist von Region zu Region unterschiedlich, da nicht in jedem Gewässer die selben Beutetiere vorkommen. Trotz des ausgeprägten Fress- und Jagdverhaltens handelt es sich bei dem Rotfeuerfisch um einen friedlichen sowie robusten Fisch.

So giftig ist der Fisch wirklich

Die Nahrungsquellen des Rotfeuerfischs sind sehr breit gefächert. Allerdings bleibt der Rotfeuerfisch selber von Fressfeinden verschont. Das liegt an seinen Giftdrüsen. Diese befinden sich an den Hartstrahlen der Bauchflossen, der Afterflosse und der vorderen Rückenflossen. Das Gift wird in der äußeren Hautumhüllung der Strahlen gelagert. Kommt es zu einem Angriff durch andere Lebewesen, sticht der Rotfeuerfisch mit seinen Stacheln zu. Dabei reißt die äußere Hautschicht der Strahlen und das Gift entlädt sich.

Wenn der Rotfeuerfisch das Gift an einen Menschen abgibt, hat das mehrere Symptome zur Folge. Solch eine Vergiftung kann zu starken Schmerzen, Angstzuständen, Desorientiertheit, Bluthochdruck und manchmal sogar zum Tod führen. Doch das ist eher selten der Fall. Trotzdem ist es wichtig, nicht leichtsinnig mit dem Fisch umzugehen. Es ist wichtig, ihn im Auge zu behalten und sobald er die Flossen aufstellt, sich von ihm zu entfernen. Denn mit dem Aufstellen der Flossen und Stacheln signalisiert der Rotfeuerfisch, dass er sich bedroht fühlt und sich mit seinen Giftstacheln wehren wird.

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Tipps vom Profi: Rotfeuerfisch im Aquarium halten

Um ein Aquarium mit einem Rotfeuerfisch zu besetzen, sollten einige Dinge beachtet werden. Als erstes brauchst Du ein geeignetes Aquarium. Dieses sollte eine Größe von mindestens 1.000 Liter haben. Auch wenn dieses Volumen groß erscheinen mag, sollte in diesem Becken nur ein Rotfeuerfisch gehalten werden. Denn die giftige Schönheit ist ein Einzelgänger.

Im Aquarium sollte der natürliche Lebensraum des Fischs nachgebildet werden. Dabei kannst Du Deine eigene Meerwasserlandschaft erschaffen. Das kannst Du mit Korallen und Felsaufbauten erreichen. Hier kann sich der nachtaktive Fisch tagsüber gut verstecken. Zudem benötigt der Fisch sandige Flächen im Aquarium.

Da der Rotfeuerfisch gefräßig ist und sich gerne von kleinen Fischen ernährt, solltest Du auf abwechslungsreiches Futter achten. Im Aquarium nimmt der Fisch gerne Lebendfutter in Form von kleinen Fischen, Krustentieren und Garnelen an.

Aufgrund seiner Giftstachel ist der Rotfeuerfisch nur für sehr erfahrene Aquarianer geeignet. Daher sollte der friedliche Fisch nicht unterschätzt werden.




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