Freigängerkatze im Winter

Freigängerkatze im Winter: drinnen oder draußen?

Draußen fällt gemächlich der erste Schnee. Auf der Fensterbank über der warmen Heizung, feinsäuberlich zusammengerollt: die Katze. Aber nicht alle Freigänger mutieren mit sinkenden Temperaturen zum Stubentiger.

Jede Katze hat ihren eigenen Kopf. Die einen wollen sich im Winter vor dem Kamin verkriechen und keine Pfote mehr hinaussetzen. Andere trotzen den Minusgraden und gehen wagemutig vor die Tür. In beiden Fällen können die Menschen die Katze unterstützen.

Der Freigänger als Stubenhocker

Katzen mögen es warm. Da verwundert es nicht, dass auch Freilaufkatzen im Winter lieber zu Hause bleiben. Wenn der Freigänger weniger oder gar nicht mehr nach draußen geht, braucht er Unterhaltung. Ein bisschen Animation und ein gemütlicher Platz am Fenster liefern die nötige Abwechslung.

Die Katze freut sich über einen gemütlichen Aussichtsplatz auf der freigeräumten Fensterbank. Auf einem weichen Kissen oder einer Decke kann sie das Geschehen draußen aus sicherer Entfernung beobachten.

Falls das aber doch zu langweilig wird, muss Frauchen oder Herrchen ran. Katzen kann man hervorragend mit Spielzeug wie Katzenangeln, Bällen oder Intelligenzspielzeug beschäftigen. Wer besonders aufmerksam ist, schenkt dem Stubentiger einen Kratzbaum, der die Abenteuerlust weckt. Futterverstecke im Haus laden zum Stöbern ein.

Freigänger im Winter-Wunderland

So wärmeliebend sie auch sein mögen: Andere Katzen lassen von ihren Streifzügen im Revier nicht ab. Kälte stellt dabei keine grundsätzliche Hürde dar. Katzen haben immerhin ein wärmendes Winterfell. Dennoch setzen ihnen Kälte und Nässe auf Dauer zu. Eine Katzenklappe ermöglicht dem Freigänger, ein- und auszugehen, wie es ihm beliebt. Allerdings will nicht jeder Katzenbesitzer eine Katzenklappe einbauen.

Dann bietet sich eine Wärmehütte als Unterschlupf an. Isoliert mit Styropor und eingerichtet mit Stroh und Decken bieten solche Hütten einen heimeligen Rückzugsort im Garten. Idealerweise steht die Hütte etwas erhöht, um der Bodenkälte zu entgehen. Ein schräges Dach verhindert, dass sich der Schnee festsetzt. Ein zusätzlicher Eingang im Innern, der mit einem Tuch verhängt ist, macht den Unterschlupf perfekt!

Wenn der Boden gefroren oder zu matschig ist, wird es für Freigänger übrigens schwierig, ihr Geschäft zu verrichten. Daher sollte einer Freilaufkatze im Haus ein ausreichend großes und offenes Katzenklo zur Verfügung gestellt werden.

Jung und Alt müssen drinnen bleiben

Wenn eine Katze friert, zeigt sie das deutlich. Sie kauert sich dann mit aufgeplustertem Fell und zusammengekniffenen Augen zusammen. Eine gesunde Katze kann Temperaturen bis -20 °C aushalten, solange ihr Fell trocken bleibt. Andernfalls drohen Erkältung, Unterkühlung und schlimmstenfalls der Tod. Alte und immunschwache Katzen hingegen, sollten im Winter gar nicht mehr nach draußen gehen.

Kitten gehören auch nicht in den Schnee. Die kleinen Katzen haben noch keine Unterwolle und ihr Fell durchnässt sehr schnell. Außerdem können sie ihren Temperaturhaushalt noch nicht gut genug regulieren. Sie beginnen schnell zu frieren und sollten deshalb nicht länger als ein paar Minuten unter Aufsicht auf Erkundungstour gehen.



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