Das kleine Ökosystem in einem Aquarium stabil zu halten ist einfach, wenn es regelmäßig kontrolliert und gepflegt wird. Das sorgt für dauerhafte Freude an der bunten Unterwasserwelt!

Die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Aquarium sind die Fütterung der Fische, die Überprüfung der Wasserqualität und die Düngung der Pflanzen. In frischen und sauberen Aquarien fühlen sich Fische und Pflanzen am wohlsten.

Wasserwerte und Wasserwechsel: Das A und O der Aquarienpflege

Eine schlechte Wasserqualität im Aquarium lässt sich schnell erkennen, wenn die Fische und Pflanzen erkranken oder sterben. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte einmal wöchentlich die Wasserqualität getestet werden. Dafür gibt es spezielle Teststreifen im Fachhandel. Zu prüfen sind der Nitrat- und Nitritwert, der pH-Wert sowie die Wasserhärte. Besonders wichtig ist, dass kein Nitrit nachzuweisen ist, weil dieses Abfallprodukt für die Aquarienbewohner schnell lebensbedrohlich werden kann. Schon bei Werten über 0,1 mg/l liegt eine Belastung vor, die behoben werden muss. Idealerweise durch einen kompletten Wasserwechsel. Teilwasserwechsel von etwa 30 % des Gesamtvolumens sollten ohnehin regelmäßig, etwa alle 14 Tage, durchgeführt werden.

Das Aquarium säubern

Den Wasserwechsel kann man hervorragend mit einer Säuberung des Aquariums verbinden. Zu Beginn der Aquarienreinigung befreit man zunächst die Glasscheiben von Schmutz. Während die äußerliche Reinigung schnell von der Hand geht, sollte man innen besonders vorsichtig vorgehen, um die Fische nicht unnötigem Stress auszusetzen. Deshalb ist ein gelegentlicher Großputz häufigen kleineren Reinigungsarbeiten vorzuziehen. Für die innere Reinigung können spezielle Tücher ohne Chemikalien, Algenmagneten oder Klingen genutzt werden.

Wichtig für die Aquarienreinigung ist außerdem den Filter zu prüfen und den Bodengrund aufzuräumen. Auch das Algenwachstum sollte man im Auge behalten. Algen gehören in jedes Aquarium und Fadenalgen sind sogar ein Zeichen für eine gute Wasserqualität. Vermehren sich die Algen, insbesondere Kieselalgen, allerdings erheblich, muss der Aquarianer das Wasser tauschen. Mit ausreichendem Pflanzenbewuchs, regelmäßigen Teilwasserwechseln und einer angepassten Fütterung kann das Algenwachstum eingedämmt werden.

Fischkrankheiten bekämpfen!

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Erkrankung der Fische kommen, darf man das nicht einfach aussitzen. Viele Krankheiten können tödlich enden. So zum Beispiel die Pünktchenkrankheit, auch bekannt als „Ichty“. Der Befall der Fische durch den Parasiten Ichthyophthirius multifiliis führt hierbei zu einer Erkrankung der Haut, die daraufhin vermehrt Schleim bildet und sich bald löst. Bei Aufkommen der Pünktchenkrankheit muss das gesamte Aquarium medikamentös behandelt werden, weil der Parasit nicht nur die Fische befällt, sondern sich auch im Boden einnistet. Es gilt nun, den Mulm abzusaugen, das Wasser zu wechseln und natürlich die Fische zu behandeln. Andere schwerwiegende Krankheiten, die nicht übersehen werden dürfen, sind Verpilzung, Bauchwassersucht und Flossenfäule. Wasserwechsel beugen den meisten der genannten Krankheiten vor oder sie lassen sich damit wenigstens bekämpfen. Dabei darf allerdings nicht auf den zusätzlichen Einsatz von Medikamenten verzichtet werden.

Vorsorge ist aber die beste Medizin, daher sollte man sein Aquarium gut im Blick haben. Mit der richtigen Aquarienpflege steht einem langfristigen Vergnügen nichts im Wege!



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