Den kranken Meerwasserfisch erkennen

Den kranken Meerwasserfisch erkennen

Meerwasseraquarien beeindrucken mit bunten Farben und urigen Formen. Gesunde Fische und Korallen bringen Farbe ins Aquarium. Aber auch der beste Aquarianer wird irgendwann mit Fischkrankheiten im Meerwasseraquarium konfrontiert.

Meerwasserfische werden zumeist aus ihrer natürlichen Umgebung gefischt und sind dadurch hohem Stress ausgesetzt, wenn sie in ein Aquarium einziehen. Das erhöht ihre Anfälligkeit für Infektionen. Aber es gibt noch viele andere Gründe, die zu einer Schwächung des Immunsystems führen können. Fischkrankheiten im Meerwasseraquarium sind keine Seltenheit, können aber zum Glück bekämpft werden.

Kranke Aquarienfische erkennen

Fische können sich nicht artikulieren. Wenn es ihnen schlecht geht, leiden sie still vor sich hin. Dennoch kann man an ihrem Verhalten oder an Veränderungen ihres Körpers den Gesundheitszustand ablesen.

Bei Folgenden Symptomen sollten deine Alarmglocken läuten:
  • Ein eigentlich munterer und quirliger Fisch treibt regungslos dahin
  • Das Tier schwimmt seitlich und wirkt apathisch
  • Der Fisch hält sich vermehrt im Kies auf
  • Flecken oder offene Wunden auf den Schuppen
  • Trübe Augen und grau belegte Schleimhäute
  • Würgen oder ein vorgestülptes Maul

Mögliche Krankheiten

Kratzt sich der Fisch im Kies, kann dies auf die Weißpünktchenkrankheit hindeuten. Entspannend empfindet das Meerestier in diesem Fall frische Luft und treibt sich wahrscheinlich vermehrt vor der Strömungspumpe herum. Die Strömung soll die Parasiten von der Haut lösen. Für das bloße Auge ist die Krankheit allerdings erst sichtbar, wenn es fast zu spät ist und Flecken oder offene Wunden auf den Schuppen entstehen.
Auch Würgen oder ein vorgestülptes Maul lassen sich gut erkennen. Dann leidet der Fisch womöglich unter Kiemenwürmern. Treiben weiße, schleimige Ausscheidungen im Wasser, sind Darmparasiten zu befürchten.

Eine gute Wasserqualität ist das A und O

Trübes oder verfärbtes Wasser ist grundsätzlich ein Indikator dafür, dass sich unerwünschte Stoffe angesiedelt haben. Nimmt es dann auch noch unangenehme Gerüche an, sollte nicht nur das Wasser, sondern auch der Sand gewechselt werden. Spätestens wenn sich Algen bilden, sollte grundgereinigt werden, denn Meerwasserfische können sich Infektionen durch Bakterien, Würmer, Pilze, Parasiten und Viren einfangen.
Schlechte Haltungsbedingungen oder negative Umwelteinflüsse wirken auf die Gesundheit ihrer Meerwasserfische ein. Falsche Ernährung, ein zu hoher Fischbesatz oder mangelnde Wasserhygiene schaden dem Immunsystem der Fische. Wie beim Menschen kann aber auch die Psyche Auslöser für Erkrankungen sein, wenn das Tier beispielsweise unter einer übereilten Eingewöhnung leidet.
Die Relevanz der richtigen Wassertemperatur ist nicht zu unterschätzen. Die ideale Temperatur liegt zwischen 24 – 26 °C. Liegt die Temperatur im heimischen Aquarium darunter, kann das der Grund für den Ausbruch von Fischkrankheiten sein. Übrigens ist nicht nur die Wassertemperatur im Becken wichtig: Schon beim Transport sind mithilfe von Kühltaschen oder Kälteschutz die richtigen Haltungsbedingungen zu erzeugen. Wer beim Transport alles richtig gemacht hat, sollte beim Eingewöhnen nicht ungeduldig werden. Der Übergang ins neue Quartier sollte den Fischen so leicht wie möglich gemacht werden.

Mit dem richtigen Futter vorsorgen

Zu den wichtigsten Aufgaben in der Aquaristik zählt die Fütterung. Mit einer abwechslungsreichen und vitaminreichen Nahrung hält man die Meerwasserfische gesund. Eintöniges Futter und minderwertige Qualität der Nahrung bekommt den Tieren dagegen gar nicht gut. Bei manchen Arten sollte man Vorsicht bei der Menge walten lassen: Goldfische zum Beispiel haben kein Sättigungsgefühl und können sich überfressen. Auch Abwechslung bei der Futterart ist eine gute Idee. So kann man zum Beispiel Frostfutter mit Flockenfutter ergänzen.
Werden die Fische gut ernährt, bleiben sie fit und aktiv. Dann brauchen sie aber auch Platz zum Schwimmen – und zwar von klein auf bis ins hohe Alter. Gerade die Meerwasserfische sind die Weiten des Ozeans gewohnt. Man muss also darauf achten, dass die Meerwasserfische selbst im ausgewachsenen Zustand nicht zu dicht aufeinander hocken. Ein zu hoher Besatz sorgt für andauernden Stress. Und der Stress fördert natürlich etwaige Fischkrankheiten. Hat man seine Fische immer gut im Blick, kann man den meisten Fischkrankheiten allerdings gut Einhalt gebieten.



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