Aromatherapie bei Hund und Katze

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Manche Menschen lieben den Duft von frisch gemähtem Rasen, andere den Geruch von selbstgebackenen Plätzchen. Gerüche können ein wohliges Gefühl verbreiten. Und das funktioniert auch bei Tieren. Zum Beispiel mit Lavendel.

Eine Aromatherapie kann panischen und traumatisierten Tieren zu mehr Gelassenheit verhelfen. Vor allem zu Anlässen wie Silvester kann der Einsatz von Gerüchen stimulierend auf die Tiere wirken.

Die beruhigende Wirkung von Lavendel

Sowohl seelisches als auch körperliches Unwohlsein lindern Menschen seit vielen Jahrhunderten mit ätherischen Ölen oder Düften. Für Tiere ist besonders eine Aromatherapie mit Lavendel geeignet, da der Duft der Pflanze nicht nur beruhigt, sondern auch gegen Ungeziefer wie Flöhe und Zecken wirkt. Außerdem gilt der Geruch von Lavendel als besonders angstlösend und entspannend. Lavendelöl kann übrigens auch bei kleineren Verbrennungen und Schnittwunden die Schmerzen lindern.

Aromatherapie bei Hund und Katze

Die Düfte ätherischer Öle wirken zwar heilend, man darf es allerdings nicht übertreiben. Oft genügen im Rahmen einer Aromatherapie schon 1 bis 2 Tropfen, um eine Wirkung zu erzielen. Nutzen kann man die Düfte in Form von Steinen, Duftkissen, Auflagen oder Duftkerzen. In der Aromatherapie von Hunden eignet sich ein sanftes Öl sehr gut. Um den Geruchssinn des Vierbeiners nicht zu überstrapazieren, sollte man das Lavendelöl mit einem normalen Sonnenblumenöl im Verhältnis 1:10 verdünnen. Sobald sich der Vierbeiner wohlig auf seinem Lieblingsplatz eingekuschelt hat, streichelt man ihn und lässt einen Tropfen des verdünnten Öls auf ein kleines Kissen oder eine Kuscheldecke tropfen und legt es zu dem Hund ins Körbchen. Sobald der Vierbeiner seinen Schlafplatz wieder verlässt, sollte das Kissen oder die Decke mit dem Lavendelöl in einer Plastiktüte von dem Hund unzugänglich aufbewahrt werden. Er sollte den Duft nur wahrnehmen können, wenn er entspannt ist. Wiederholt man diesen Prozess immer wieder in entspannten Situationen des Hundes, wird das Tier die Entspannung mit dem Lavendelduft in Verbindung bringen. So kann man zum Beispiel dafür sorgen, dass der Vierbeiner einigermaßen entspannt durch die Silvesternacht kommt oder ruhig bleibt, wenn er für einige Stunden allein zuhause ist. Diese Vorgehensweise eignet sich übrigens auch bei sehr angespannten und aggressiven Katzen.

Die Vielfalt der Aromatherapie

Die Aromen ätherischer Öle sind vielfältig einsetzbar. Neben Lavendel können zum Beispiel auch die Öle von Rosen (Belebend), Eukalyptus (unterstützend bei Atemwegsbeschwerden), Fenchel (entzündungshemmend) in der Therapie von Haustieren eingesetzt werden. Bei sehr eifersüchtigen Katzen eignet sich zum Beispiel die Anwendung von Melisse, Muskatellersalbei hilft bei Katzenschnupfen. Da viele Öle allerdings auch sehr giftig für Katzen sind, sollte die Therapie in jedem Fall in Absprache mit einem Aromatherapeuten oder Tierarzt begonnen werden. Im Tierfachhandel gibt es außerdem viele Umgebungssprays oder Duft-Zerstäuber, wie FELIWAY, die sich positiv auf das Wohlbefinden des Stubentigers auswirken. Und sobald die Mieze glücklich ist, ist auch der Mensch glücklich.



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