Katzenpflege leicht gemacht

Experten verraten: Das A und O der Katzenpflege

Katzenpflege ist ein Thema, bei dem sich so mancher fragt „Muss das eigentlich sein?“ Immerhin gelten Katzen allgemein als der Inbegriff von Sauberkeit. Jeder, der eine Katze über einen längeren Zeitraum beobachtet hat, sieht sie immer wieder beim Putzen ihres Fells mithilfe von Zunge und Pfoten. Dennoch braucht auch die sauberste Katze in einigen Punkten Unterstützung. Deswegen sollte die regelmäßige Katzenpflege mit zum Alltag gehören. Die Katzenpflege ergänzt die natürliche Pflege der Katze und übernimmt bzw. erleichtert die Aspekte, die die Katze nicht leisten kann.

Das gehört zum 1 x 1 der Pflege:

Zur Katzenpflege gehören mehrere Komponenten: Fell, Zähne, der Ungezieferschutz und die Beruhigung der Katze. Wenn alle Bereiche bei der Katzenpflege abgedeckt werden, wird das Wohlbefinden der Samtpfote gesteigert.

Wer seine Mietze im Zuge der Katzenpflege regelmäßig bürstet, der schafft einen Großteil haariger Probleme aus der Welt. Vor allem zu den Zeiten des Fellwechsels (im Frühjahr und im Herbst) fängt die Katzenbürste oder der Katzenkamm manches Haar auf, das Du ansonsten auf Sofa und Teppich wiederfindest. Darüber hinaus tut eine Bürstenmassage der Katze gut und fördert die Durchblutung der Haut. Somit ist die Katzenpflege im Bereich Fell doppelt gut.

Haut- und Fellpflege sollte bereits vom Welpenalter an geübt werden. So gewöhnen sich Kitten schnell an die regelmäßige Katzenpflege. Bei Kurzhaarkatzen reicht es, wenn sie 1-2 Mal in der Woche gekämmt werden.

Das 1x1 der Katzenpflege | Aquatop - Zoofachmarkt für die Katze (das-1-x-1-der-katzenpflege-aquatop-zoofachmarkt-katze.jpg)

Fellpflege bei Langhaarkatzen

Katzenpflege ist besonders bei Langhaarkatzen ein Thema. Sie sind wegen ihres anspruchsvollen Haarkleides auf die Fellpflege durch ihren Halter angewiesen. Langhaarige Katzen sollten möglichst täglich gebürstet werden. Dabei sind besonders die Haare am Unterbauch, Achseln und Innenschenkel zu beachten, da diese Stellen häufig zum Verfilzen neigen. Mit einem Katzenkamm das Fell zu entfilzen und das Filz auszubürsten ist keinesfalls eine gute Idee. Abschneiden ist für das Tier schmerzlos und die Haare können nachwachsen. Überhaupt solltest Du bei der Katzenpflege darauf achten, die Katze nicht zu lange mit der Bürste zu traktieren.

Bürsten zur Katzenpflege

Das elektrische Aufladen des Fells lässt sich durch die richtige Bürstenwahl vermeiden. Katzenbürsten mit Mischborsten aus Perlon- und Naturborsten verhindern das „Fliegen“ elektrisch aufgeladener Katzenhaare. Für die Katzenpflege sind auch grobzinkige Metallkämme gut. Hier ist der FURminator der Beste seiner Art und vermeidet das Haaren um bis zu 90%. Er ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und für jeden Felltyp gibt es das richtige Werkzeug. Sollte Deine Katze einmal mit einem Flohbefall zu kämpfen haben, gibt es auch hier gezielte Katzenbürsten und Flohkämme zur Katzenpflege, um die Parasiten zu entfernen.

Katzenzahnpflege

Bei der Katzenpflege dürfen die Zähne der Mietze nicht vergessen werden. Sie sind wichtig und geben der Katze eine gewisse Lebensqualität. Denn mit ihren Zähnen frisst sie, erlegt Beute und knabbert an Katzengras. Daher braucht auch das Raubtiergebiss Katzenpflege. Dazu gibt es spezielle Zahnbürsten und Zahncremes. Es sollte keinesfalls menschliche Zahnpasta verwendet werden. Sowohl das darin enthaltene Fluor, als auch die ätherischen Öle sind unverträglich oder sogar gesundheitsschädlich für die Katze.

Nicht alle Katzen lassen sich problemlos die Zähne putzen und bevor Du während der Katzenpflege unliebsame Bekanntschaft mit den Krallen Deines geliebten Mitbewohners machst, gibt es andere Tricks, um die Zähne zu reinigen. Durch spezielle Katzensnacks, die ein langes Kauen erfordern, wird der Reinigungsprozess unterstützt. Dass alles ersetzt jedoch nicht die regelmäßige Kontrolle der Zähne durch den Tierarzt.

Augen und Ohrenpflege bei Katzen

Wenn sich bei Deiner Katze Verkrustungen in den Augenwinkeln bilden, können diese mit einem Wattebausch und spezieller Augenlotion während der Katzenpflege entfernt werden. Durch vorsichtiges Auswischen von außen nach innen zur Nase hin, werden Dreck und Verkrustungen sicher beseitigt.

Rötungen in Katzenohren sowie häufiges Kratzen und schnelle Kopfbewegungen können darauf hindeuten, dass deine Katze von Ohrmilben befallen ist. Daher sollte die äußere Ohrmuschel im Laufe der Katzenpflege regelmäßig mit einem feuchten Wattebausch gereinigt und kontrolliert werden. Um eine folgenschwere Ohrenentzündung zu verhindern, sollte hier ein Tierarzt eingreifen.

Wie bekommst Du Ungeziefer weg?

Flöhe, Zecken, Haarlinge und Ohrmilben heißen die Plagegeister, die eine Katze mit Vorliebe heimsuchen. Deshalb macht es Sinn, das Fell bei der Katzenpflege regelmäßig nach Zecken und Flöhen durchzusuchen. Mit Spezial-Shampoos, Puder und der Einnahme diverser Medikamente lassen sie sich vertreiben. Dabei sollten auch die Lieblingsplätze und Spielzeuge der Tiere mit Zecken- oder Flohschutz behandelt werden. Durch Flohhalsbänder und die Verabreichung von Flohmitteln kann der Halter hier vorbeugen und die Katzenpflege erleichtern. Am besten lässt Du Dich vom Tierarzt beraten.

Katzen und Hunde sind häufig mit verschiedenen Band- und Fadenwürmern befallen. Hierbei ist es ratsam, die Tiere schon kurz nach der Geburt zu entwurmen. Eine Entwurmung bei einer Katze kann daher wie folgt aussehen: Alle 3 Wochen nach der Geburt bis 3 Wochen nach dem Absetzen entwurmen. Sprich mit Deinem Tierarzt, um Dich hierzu beraten zu lassen.

Beruhigung für Katzen | Aquatop - Zoofachmarkt für die Katze (beruhigung-fuer-katzen-aquatop-zoofachmarkt-katze.jpg)

Geheimtipp: So beruhigst Du Deine Katze

Ein weiterer Punkt, der zur Katzenpflege gehört, ist die Beruhigung der Katze. An lauten Tagen, wie Silvester oder bei starken Unwettern, stehen Katzen durch den Lärm unter Stress. Freigänger sollten auf jeden Fall an diesen Tagen im Haus gehalten werden, da Katzen durch laute Knaller oder Donnerschlägen schnell in Panik geraten können und weglaufen.

Ein Rückzugsort mit dem Katzenkörbchen oder der Katzendecke, Futter, Wasser und einem Katzenleckerli hilft oft schon sehr viel. Idealerweise in einem eigenen Raum, der abgedunkelt ist. Um die Katzen von dem Lärm abzulenken, eignet sich gut ruhige Musik.

Im Notfall gibt es auch Bachblüten für Katzen, die in Form von Tropfen im Trinkwasser den Katzen helfen, sich zu beruhigen. Bachblüten fallen unter natürliche Beruhigungsmittel für Katzen. Die Einnahme von unnatürlichen Medikamenten und Beruhigungsmittel sollte vorher unbedingt mit dem Tierarzt abgesprochen werden und nicht einfach verabreicht werden, da die Einnahme der Beruhigungsmittel Nebenwirkungen hervorrufen können.

Katzen kennzeichnen ihr Wohlbefinden mit bestimmten Geruchsstoffen, die in Drüsen im unteren Gesichtsbereich produziert werden – sogenannte Pheromone. Sie hinterlassen Pheromone durch das Reiben des Kinns an Oberflächen oder an uns Menschen. Die Katzen orientieren sich an diesen Pheromonen und fühlen sich bei der Wiedererkennung sofort wohl. Fehlt diese Markierung, fühlen sich Katzen unwohl, wie bspw. bei dem Transport mit einer Transportbox oder einem Umzug in eine neue Umgebung.

FELIWAY bietet aus diesem Grund Produkte an, die eine Nachbildung des natürlichen Katzenpheromons darstellen und den gleichen Effekt auf Katzen haben, wie ihr eigens produziertes. FELIWAY Classic wird von Tierärzten empfohlen und ist die Nr. 1 Verhaltens-Marke in Tierarztpraxen weltweit. In unserer Katzenabteilung bieten wir die Classic Produkte an, die die Katzenpflege in puncto Beruhigung leichter machen können. Komme uns in unserem Markt besuchen und lasse Dich beraten, welches Produkt für Deine Katze geeignet ist.

Aufgepasst! Kein Stress mehr beim Tierarzt

Nicht nur bei Lärm, sondern auch vor dem Tierarztbesuch geraten Katzen oft unter Stress, Angst und Panik – ein Fall für die Katzenpflege. Beruhigungsmittel sollten bei Katzen aber nur dann angewendet werden, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, den Stress zu vermeiden. Im Fall einer längeren Reise oder Transport sollte gründlich überlegt werden, ob sich diese Stresssituation nicht vermeiden lässt. Der Gang zum Tierarzt fällt jedoch nicht darunter und sollte auch in jedem Fall wahrgenommen werden.

Um den Besuch für Halter und Katze so angenehm wie möglich zu gestalten, haben wir ein paar Tipps.

Tipps:

  1. Als Halter solltest Du Ruhe vermitteln und nicht nervös werden, auch wenn die Fahrt zum Tierarzt oft mit viel Katzengejammer verbunden ist. Nervosität überträgt sich auf die Katze und verstärkt ihren Stresszustand.
  2. Die Katze an die Transportbox oder an das Körbchen gewöhnen: Kleine Spazierfahrten mit der Transportbox sowie häufigere Präsenz vermitteln der Katze eine positive Assoziation und nicht nur den negativen Besuch beim Tierarzt. Einfach die Box oder das Körbchen mit der Lieblingsdecke und Leckerli in den Raum stellen. So verbindet die Katze etwas Positives damit.
  3. Trockenübungen für Zuhause: Das unangenehme Abtasten der Ohren, Pfoten und Krallen kann schon zu Hause während der Katzenpflege geübt werden. So lernt die Katze diese ungewohnten Berührungen kennen.


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