Das erste Terrarium

Als Terrarien-Einsteiger sollten Sie sich gut beraten lassen, welche Tiere am besten zu Ihnen passen. In unserer Terraristikabteilung helfen wir Ihnen gern beim Aussuchen der neuen Mitbewohner und zeigen Ihnen, wie das Terrarium beschaffen sein sollte.

Augen auf bei der Auswahl des Terrariums!

Die Auswahl des richtigen Terrariums richtet sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Tierart. Entscheidend sind die Größe, der Platzbedarf und die Lebensweise des Tieres, z.B. ob es gern klettert, gräbt oder sogar schwimmt.
Angeboten wird eine Fülle verschiedenster Modelle aus Glas oder Kunststoff. Glas hat den Vorteil, das es robuster ist, keine Verfärbungen zeigt und nicht so leicht durch Krallen beschädigt wird.

Die Beleuchtung richtet sich nach dem Bedarf der Bewohner!

Sie richtet sich in Art und Stärke nach Herkunft und Verhalten der Tiere. Zum Einrichten von Sonnenplätzchen eignen sich Strahler. Leuchtstoffröhren mit entsprechendem Farbspektrum simulieren Tageslicht. Für größere Terrarien sind UV-, HQI- oder HQL-Lampen ideal.

Viele Tiere brauchen es warm!

Auch die Heizung richtet sich nach der Größe des Terrariums beziehungsweise nach den Bedürfnissen der Tiere. Ob Bodenheizung, Heizstrahler, beheizbare Steine und Höhlen, auf jeden Fall sollten sie feuchtigkeitsresistent sein. Größere Terrarien beheizt man am besten mit einem oder mehreren Heizstrahlern sowie Heizmatten.

„Auch eine geeignete Rückwand sollte nicht fehlen!“

Beliebt ist Kork, ob in Gestalt von preiswertem Presskork oder Zierkork. Besonders in Kombination mit rankenden Pflanzen gibt Kork ein schönes, naturnahes Bild. In unserer Terraristikabteilung finden Sie ein große Auswahl an schönen Rückwänden. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne!

Jedes Tier hat einen anderen Anspruch an den Boden im Terrarium!

So vielfältig wie die möglichen Bewohner eines Terrarium sind, so vielfältig ist auch deren Anspruch an den richtigen Bodengrund.
Wüstenbewohner bevorzugen natürlich Sand. Allzu feinkörnig sollte er nicht sein, denn er setzt sich sonst unter die Schuppen von Reptilien und ruft dort Entzündungen hervor. Allzu grober Sand kann zu Verletzungen führen. In jedem Fall sollte spezieller Terrariensand verwendet werden. Bausand ist völlig ungeeignet.
Für feuchte Terrarien eignen sich Kleintierstreu, Terrarienhumus oder Moos. Streu ist bei Tieren, die sich eingraben besonders beliebt. Es empfiehlt sich, unter diese Arten von Bodengrund eine Drainage-Schicht in Form von Kies zu legen, damit überschüssige Feuchtigkeit abfließen kann.

Dekoration ja, aber nicht zu viel!

Sie ist mehr als nur etwas für’s Auge. Je nach Tier sollte sie Versteck- und Klettermöglichkeiten bieten. An ein Plätzchen für die Häutung und zum Sonnebaden sollte gedacht werden. Dennoch wäre es nicht gut, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Das Terrarium muss pflegeleicht bleiben. Deko-Stücke sollten nicht zu Verletzungen führen. Äste sind das richtige für kletternde Arten und ein Kokoshäuschen ist ein ideales Refugium für ruhesuchende Tiere.

Pflanzen sind nicht nur eine tolle Dekoration, sondern auch wichtig!

Im Terrarium sind Pflanzen nicht nur dekorativ. Als Versteck-, Kletter- und Ruhezonen sind sie bei den Bewohnern sehr beliebt. Sie dürfen jedoch weder Stacheln aufweisen noch Giftstoffe enthalten. Ebenso können scharfkantige Blätter Verletzungen verursachen. Echte Pflanzen sorgen für ein gesundes Mikroklima, stellen Ansprüche in puncto Düngung, Licht und Bewässerung. Beliebte Terrarienpflanzen sind Ficus, Bromelien, Efeututen und Philodendren. Wüstenterrarien können mit Sukkulenten und Aloepflanzen bestückt werden. Eine echte Alternative sind Kunststoffpflanzen, zumal sie gut sauber zu halten sind und beim Auftreten von Krankheiten desinfiziert werden können.