Terrarientiere

Unsere Terraristikabteilung

In unserer Terraristikabteilung kannst du an einem einzigen Nachmittag einmal um den Globus reisen. Von kargen Sandwüsten bis hin zu tropischen Regenwaldpanoramen bieten dir unsere Schauterrarien einzigartige Einblicke in die Welt der Reptilien. Unsere große Auswahl an Skorpionen, Spinnen und Schlangen präsentieren wir in naturnahen Terrarien, die du mit unserem reichhaltigen Zubehör zu Hause nachgestalten kannst. Wenn es dir besonders gut gefällt, kannst du auch ein fix und fertig eingerichtetes Schauterrarium mitnehmen. Unsere Fachleute beraten dich gerne.

Anfassen erlaubt

Du kannst unsere Tiere auch hautnah erleben und das nicht nur an Aktionstagen. Frage einfach unser freundliches Fachpersonal – es hilft dir gerne, um Berührungsängste zu überwinden.

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Futtertiere zu besten Preisen

Für unsere eigenen Tiere kaufen wir Futtertiere wie Heimchen, Grillen und Mehlwürmer in riesigen Mengen. Profitiere davon - die Preisvorteile, die wir genießen, geben wir gerne an unsere Kunden weiter!

Unsere Tiere

Schlangen

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Eva war wohl der erste Mensch mit einer engen Beziehung zu Schlangen. Wenn sie heutzutage auch keine Äpfel mehr verteilen, so finden die ungewöhnlichen Haustiere doch immer mehr Freunde. Wer sich als gruseligen Gag mal eben eine Schlange zulegen möchte, sollte es lieber lassen. Schlangen sind Lebewesen, die an ihren Halter allerhand Ansprüche stellen. Der Handel und die Haltung von Schlangen sind im Washingtoner Artenschutzabkommen nach strengen Vorschriften geregelt. Innerhalb der EU ist die Einfuhr der Arten genau reglementiert.

Beliebt unter Terrarienfreunden sind Boas und Pythons. Die gängigsten Arten dieser Würgeschlangen sind der Königspython, der Tigerpython und der Netzpython, die sich in Körperlänge und Verhalten voneinander unterscheiden.

Der Netzpython (lat. Python reticulatus) gehört zu den größten Schlangen. Im Süden Sumatras erreichen die weiblichen Schlangen eine Länge von bis zu sechs Metern und ein Gewicht bis zu 75 kg. Die Männchen sind etwas kleiner. Der Netzpython ernährt sich von großen Echsen, Vögeln und Säugetieren. Sein Halter sollte nie den Respekt vor dem Tier verlieren, denn der Python schreckt auch vor Angriffen auf Menschen nicht zurück. Durch schnelle Körperbewegungen schafft er Sprünge über die Ein-Meter-Marke. Dennoch ist er wegen seiner aparten, braun bis rötlichen Gitterzeichnung eine Schönheit unter den Terrarienbewohnern.

Der aus Südostasien stammende Tigerpython (lat. Python molurus) wird in zwei Unterarten unterteilt. Der helle Tigerpython und der dunkle Tigerpython. Die helle Varianten der Schlange bringt es auf eine Länge von etwa drei Metern. Der dunkle Tigerpython erreicht in etwa eine Länge von 3-4 Metern. Er ernährt sich von Vögeln, Echsen und Amphibien. Ein Hühnchen oder eine fette Ratte sind eine willkommene Mahlzeit für die Schlange.

Einer der kleinsten und beliebtesten unter den Pythons hat den beeindruckendsten Namen. Der Königspython (lat. Python regius) wird gerade mal eineinhalb bis zwei Meter lang. Der Schlange reichen kleine Nagetiere zum Sattwerden. Bei Gefahr macht er sich selbst zur Schnecke. Die Schlange rollt sich kugelförmig zusammen.

Die Abgottschlange oder Boa Constrictor ist sicherlich die am häufigsten gepflegte Boa-Art. Es gibt von ihr viele verschiedene Standortformen. Diese unterscheiden sich sowohl in Färbung als auch in der Größe. Sie werden bis zu dreieinhalb Meter lang.

Aber auch andere Boa-Arten wie z.B. die Regenbogenboa und die Gartenboa erfreuen sich großer Beliebtheit in der Terraristik. Diese Schlangen bleiben meistens unter 2,50 Metern Länge und sind daher für die private Schlangenhaltung gut geeignet. Die meisten Boa-Arten nehmen im Terrarium Nagetiere in passender Größe problemlos als Futtertiere an. Viele lassen sich auch an totes Futter gewöhnen, was die Fütterung und Bereitstellung der Futtertiere erheblich erleichtert.

Bartagamen

Bartagamen stellen keine großen Ansprüche an ihren Halter und sind darum recht beliebt und verbreitet. Sie können bis 45 cm lang werden. Die Wüstenbewohner ernähren sich von Insekten, kleinen Vögeln, Fröschen und wirbellosen Tieren. Bartagamen bevorzuge Lebensräume mit extrem starker Sonneneinstrahlung.

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Leguane

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Leguane sind die Lieblingsdrachen der Terrarien-Fans. Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen, Arten, Farben und Charakteren. Die Skala reicht von wenigen Zentimetern bis zum zwei Meter langen Grünen Leguan. Auch der Speisezettel ist so unterschiedlich wie nur möglich. Unter den Leguanen gibt es Fleisch- bzw. Insektenfresser und auch reine Pflanzenfresser. Den grünen Leguan möchten wir dir hier etwas ausführlicher vorstellen.

Der Grüne Leguan

Mit seinen bis zu zwei Metern Größe ist der Grüne Leguan sicher nicht das richtige Haustier für eine durchschnittliche Mietwohnung. Er benötiget ein sehr großes Terrarium mit Klettermöglichkeiten, da er es sich sehr gerne auf dicken Ästen bequem macht. Die Tiere können sehr zahm werden, trotzdem sollten die scharfen Krallen nicht unterschätzt werden. Wird es dem Leguan mal ungemütlich, reagiert er mit Zähnen und Krallen. Bisweilen gibt’s auch eins mit dem Schwanz.

Geckos

Im Laufe ihrer 50 Millionen Jahre langen Entwicklung haben die Geckos eine ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit an die verschiedensten Lebensräume entwickelt. Sie kommen sowohl in klimatisch gemäßigten Zonen wie dem Mittelmeerraum vor, als auch in Wüstengebieten. Geckos haben eine ungeheure Artenvielfalt entwickelt. All das macht sie zu vergleichsweise pflegeleichten Terrarienbewohnern, die ideal zu Anfängern passen.

Abhängig von Gestalt und Abstammung sind sie in vier Unterfamilien unterteilt: Lidgeckos, Doppelfingergeckos, Eigentliche Geckos und Kugelfingergeckos.

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Die eher scheuen und sehr flinken Geckos können zwischen 4 cm und knapp 40 cm groß werden. Die meisten unter ihnen sind dämmerungs- oder nachtaktive Tiere. Sie sind unauffällig gefärbt. Ihre Augen haben wie die aller nachtaktiven Echsen eine Spaltpupille.

Die so genannten Taggeckos sind auffälliger gezeichnet und blinzeln mit runden Pupillen in die Sonne, in deren Wärme sie sich am liebsten aufhalten.

Die meisten Taggeckoarten bestechen durch ihre leuchtenden Farben, hauptsächlich grüne, aber auch rote und blaue Farbvarianten.

Chamäleons

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Das Chamäleon hat die Gabe, seine Hautfarbe zu verändern. Das funktioniert indem die bunten Farbzellen unter der Haut sich vergrößern oder verkleinern. Je nach Größe reflektieren die Zellen das Licht anders. So entsteht das Farbenspiel, das dem Chamäleon eine gute Tarnung und Kommunikation erlaubt und es vor Feinden schützt. Das Ganze ist also nichts als eine Überlebensstrategie. Dabei rollt das Chamäleon auf abenteuerliche Weise mit den Augen, um die Umgebung sowohl nach Beute als auch nach Feinden abzusuchen.

Um Beute auszumachen ist das Chamäleon in der Lage, die Augen unabhängig voneinander zu bewegen. Sein Insektenfutter fängt es ein, indem es seine Zunge blitzschnell aus dem Maul schießen lässt. Das Beutetier bleibt an der klebrigen Zungenspitze haften. Mit Flüssigkeit versorgt sich das Chamäleon, indem es Tropfen von Blättern ableckt. Deshalb sollten die Terrarienpflanzen täglich mit frischem Wasser übersprüht werden.

Das Chamäleon ist alles andere als ein Temperamentsbündel und mag Störungen überhaupt nicht. Als Ruhe- und Schlafplätzchen braucht es waagerecht verlaufende Äste oder Pflanzen mit stabilen Blättern wie z.B. der Gummibaum. Ein Chamäleon sollte stets sehr vorsichtig von seinem Sitzplatz genommen werden, um die festgeklammerten Körperteile wie Füße oder Greifschwanz nicht zu verletzen.

Der hohe Vitamin- und Mineralstoffbedarf der Chamäleons sollte auf jeden Fall beachtet werden. Jedes Futterinsekt sollte mit einem hochwertigen Vitamin- und Mineralstoffpräparat vor dem Verfüttern eingestäubt werden.

Vogelspinne

Für eine Vogelspinne gilt das gleiche wie für nahezu alle Terrarientiere. Es empfiehlt sich, dass du dich anhand entsprechender Fachliteratur ausreichend kundig machst, ehe du dir ein solches Tier zulegst.

Wer sich für eine Vogelspinne entscheidet, der gewinnt einen langlebigen Hausgenossen. Weibchen können 10-20 Jahre alt werden. Die meisten der haarigen Krabbeltiere lieben es recht warm. Sie fühlen sich bei Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad richtig wohl. Dazu kommt die benötigte Luftfeuchtigkeit je nach Art von bis zu 70 %.

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Insekten bilden die Hauptnahrung der Vogelspinne, größere Exemplare machen sich auch gern über eine Maus her. Am Eingang der Wohnhöhle oder im Netz lauert die Vogelspinne auf Beute. Die Meisten machen sich in der Dämmerung auf Futtersuche. Ihr Opfer macht Bekanntschaft mit ihren Mundwerkzeugen, die ihm Gift injizieren. Für den Menschen ist die Wirkung des Giftes relativ ungefährlich und nicht stärker als ein Bienenstich. Allergiker könnten jedoch in Gefahr geraten. Mithilfe von Enzymen verflüssigt die Spinne ihre Nahrung außerhalb ihres Körpers und saugt sie auf.

Pfeilgiftfrösche

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Pfeilgiftfrösche sind farbenfrohe Exoten. Die hübschen Amphibien leben in den Regenwälder Südamerikas. Der Dschungel mit seinem feuchten Treibhausklima ist die optimale Umgebung für die kletterfreudigen Frösche. Die Haltung im Terrarium ist anspruchsvoll, da die Pfeilgiftfrösche eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit benötigen. Die wasserdurchlässige Haut trocknet sehr schnell aus, was zum Tod der Tiere führt.

Pfeilgiftfrösche oder auch Baum- bzw. Blattsteigerfrösche leben teilweise ganzjährig in den Baumwipfeln der Urwaldbäume. Sie haben speziell entwickelte Extremitäten. Einige Arten legen ihre Eier in mit Wasser gefüllte Baumlöcher oder Bromeliengewächsen ab.

Die Haut der Pfeilgiftfrösche enthält ein Gift, das sie vor den meisten Fressfeinden schützt. Allerdings verlieren die Nachzuchten im Terrarium ab ca. der 3. Generation ihre Toxizität.

Technik: So fühlen sich die Tiere wohl

Mit qualitativ hochwertigem und artgerechtem Zubehör entsteht ein Stück Wüste oder Regenwald in den eigenen vier Wänden.

Heizung und Zubehör

Wärme ist für das Wohlergehen der wechselwarmen Tiere von zentraler Bedeutung. Für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Tiere werden verschiedenartige Heizquellen angeboten.

Mit Heizstrahlern, HQI- und HQL-Lampen lässt sich Sonnenlicht und -wärme gut simulieren. Auch lassen sie sich gut im Terrarium verteilen. Denn manche Tiere bevorzugen unterschiedliche Wärmezonen in ihrem Lebensumfeld. In kleinen Terrarien ist der Einsatz der Strahler aus räumlichen Gründen oft problematisch. Strahler können Hitzestau verursachen, deshalb sollte auf ausreichende Belüftung geachtet werden.

Die Heizmatte eignet sich auch für kleine Terrarien und ist in unterschiedlichen Leistungsstärken erhältlich. Ideal ist sie für Bodenbewohner, die sich nicht sonnen. Sie kann sogar außerhalb des Terrariums eingesetzt werden, was bei grabenden Tieren von Vorteil ist. Die Heizmatte sollte nie die gesamte Bodenfläche bedecken, da es ansonsten auf der gesamten Fläche warm wird und die Tiere auch kühlere Stellen benötigen. Tagaktive Bewohner brauchen in jedem Fall zusätzliches Licht.

Sehr flexibel sind auch Heizkabel. Auch hier besteht die Möglichkeit, sie außerhalb des Terrariums anzubringen. Besonders geeignet sind sie für dämmerungs- oder nachtaktive Bodenbewohner. Wie für alle Heizmöglichkeiten, die am Boden angebracht werden, gilt, dass sie nicht den gesamten Boden bedecken sollten und unempfindlich gegen Feuchtigkeit sind.

Heizlüfter eignen sich besonders für große Terrarien. Sie sorgen durch Umwälzung der Luft für Frischluftzufuhr. Sie sind in vielen Leistungsstärken erhältlich. Du solltest für zusätzliche Luftbefeuchtung sorgen, da sonst die Luft stark austrocknet.

Heizsteine oder -höhlen eignen sich vor allem für kleine Terrarien. Auch hierbei sollten zusätzliche Sonnenplätze für tagaktive Tiere nicht vergessen werden.

Die Beleuchtung

In puncto Beleuchtung richten sich die Bedürfnisse der Tiere nach ihrer Herkunft. Wüstenbewohner brauchen z. B. eine besonders intensive Beleuchtung. Auch der Tag/Nachtrhythmus sollte berücksichtigt werden. Allzu intensives Licht kann die Haut der Tiere verbrennen. Auch in diesem Bereich bieten sich verschiedene Lösungen

Für Terrarien werden spezielle Leuchtstoffröhren mit tageslichtähnlichem Farbspektrum angeboten. Die Anzahl der Röhren hängt von der Größe des Terrariums, den Pflanzen und den Bewohnern ab. Die Röhren sollten immer zusammen mit einem Reflektor eingesetzt werden. Auch wenn sie allem Anschein nach noch funktionieren, müssen sie je nach Fabrikat nach einigen Monaten ausgetauscht werden, weil sie ihr Farbspektrum verändern.

Spotstrahler strahlen das Licht kegelförmig ab und können so auf einen bestimmten Punkt konzentriert werden. Deshalb eignen sie sich besonders gut zum Simulieren von Sonnenplätzen, denn sie geben sehr viel Wärme ab. Du kannst unter vielen Intensitäten, Streuwinkeln und Gradzahlen wählen.

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Wegen ihrer hohen Wärme- und Lichtleistung und dem optimalen Farbspektrum sind Hochdruckentladungslampen (HQI, HQL) ausgezeichnete Licht- und Wärmequellen vor allem für größere Terrarien. Sie müssen zusammen mit Zündgeräten und Filtern gegen die gefährliche UV-C-Strahlung betrieben werden.

Während die UV-C-Strahlung den Tieren gefährlich werden kann, brauchen manche Arten die gesündere UV-A und UV-B Strahlung. UV-A-Strahlung fördert die Pigmentierung der Tiere. UV-B ist wichtig für die Bildung des Vitamin D3, das wichtig für den Erhalt des Knochenaufbaus ist. Somit ist UV-B wichtig für das Wohlbefinden der Tiere. Der Strahler muss innerhalb des Terrariums installiert werden, weil die UV-B-Strahlung Glas nicht durchdringt.

Profi-Tipps

Profi-Tipp: Die Planung ist das A und O

Als Terrarien-Einsteiger solltest du dich gut beraten lassen, welche Tiere am besten zu dir passen. In unserer Terraristikabteilung helfen wir dir gerne beim Aussuchen der neuen Mitbewohner und zeigen dir, wie das Terrarium beschaffen sein sollte.

Terrarium

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Die Auswahl des richtigen Terrariums richtet sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Tierart. Entscheidend sind die Größe, der Platzbedarf und die Lebensweise des Tieres, z.B. ob es gern klettert, gräbt oder sogar schwimmt.

Angeboten wird eine Fülle verschiedenster Modelle aus Glas oder Kunststoff. Glas hat den Vorzug, dass es robuster ist, keine Verfärbungen zeigt und nicht so leicht durch Krallen beschädigt wird.

Beleuchtung

Die Beleuchtung richtet sich in Art und Stärke nach Herkunft und Verhalten der Tiere. Zum Einrichten von Sonnenplätzchen eignen sich Strahler. Leuchtstoffröhren mit entsprechendem Farbspektrum simulieren Tageslicht. Für größere Terrarien sind UV-, HQI- oder HQL-Lampen ideal.

Heizung

Auch die Heizung richtet sich nach der Größe des Terrariums bzw. nach den Bedürfnissen der Tiere. Ob Bodenheizung, Heizstrahler, beheizbare Steine und Höhlen, auf jeden Fall sollten sie feuchtigkeitsresistent sein. Größere Terrarien beheizt du am besten mit einem oder mehreren Heizstrahlern sowie Heizmatten.

Rückwand

Für die Rückwand gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beliebt ist Kork, ob in Gestalt von preiswertem Presskork oder Zierkork. Besonders in Kombination mit rankenden Pflanzen gibt Kork ein naturnahes Bild. In unserer Terraristikabteilung findest du eine große Auswahl an schönen Rückwänden.

Bodengrund

So vielfältig wie die möglichen Bewohner eines Terrariums sind, so vielfältig ist auch deren Anspruch an den richtigen Bodengrund.

Wüstenbewohner bevorzugen natürlich Sand. Allzu feinkörnig sollte er nicht sein, denn er setzt sich sonst unter die Schuppen von Reptilien und ruft dort Entzündungen hervor. Allzu grober Sand kann zu Verletzungen führen. In jedem Fall sollte spezieller Terrariensand verwendet werden. Bausand ist völlig ungeeignet.

Für feuchte Terrarien eignen sich Kleintierstreu, Terrarienhumus oder Moos. Streu ist bei Tieren, die sich eingraben besonders beliebt. Es empfiehlt sich, unter diese Arten von Bodengrund eine Drainage-Schicht in Form von Kies zu legen, damit überschüssige Feuchtigkeit abfließen kann.

Dekoration

Die Dekoration im Terrarium ist mehr als nur etwas fürs Auge. Je nach Tier sollte sie Versteck- und Klettermöglichkeiten bieten. An ein Plätzchen für die Häutung und zum Sonnenbaden sollte gedacht werden. Dennoch wäre es nicht gut, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Das Terrarium muss pflegeleicht bleiben. Deko-Stücke sollten nicht zu Verletzungen führen. Äste sind das richtige für kletternde Arten und ein Kokoshäuschen ist ein ideales Refugium für ruhesuchende Tiere.

Pflanzen

Im Terrarium sind Pflanzen nicht nur dekorativ. Als Versteck-, Kletter- und Ruhezonen sind sie bei den Bewohnern sehr beliebt. Sie dürfen jedoch weder Stacheln aufweisen noch Giftstoffe enthalten. Ebenso können scharfkantige Blätter Verletzungen verursachen. Echte Pflanzen sorgen für ein gesundes Mikroklima, stellen aber Ansprüche in puncto Düngung, Licht und Bewässerung. Beliebte Terrarienpflanzen sind Ficus, Bromelien, Efeututen und Philodendren. Wüstenterrarien können mit Sukkulenten und Aloepflanzen bestückt werden. Eine echte Alternative sind Kunststoffpflanzen, zumal sie gut sauber zu halten sind und beim Auftreten von Krankheiten desinfiziert werden können.

Das Wüstenterrarium

Das Wüstenterrarium kann besser als Trockenterrarium bezeichnet werden. Denn die Tiere, die darin leben, stammen vorwiegend aus Trockensavannen oder Wüstengebieten. Viele Menschen verbinden mit einem Wüstenterrarium diese Klimazone. Bei diesem Terrarientyp sollte das Terrarium in der Regel mehr Grundfläche als Höhe besitzen. Die Tagestemperaturen in diesen Gebieten sind hoch: 26-30 °C aufwärts und auf durch Strahler angeleuchteten „Wärmeinseln“ sogar bis zu 50 °C. Wichtig ist, dass sich die Tiere durch Graben oder Verstecken bei Bedarf auch abkühlen können und dann zum „Aufwärmen“ wieder rauskommen. Nachts kann und sollte die Temperatur bis auf Zimmertemperatur absinken. Tagsüber herrscht eine geringe Luftfeuchtigkeit, die nachts aber deutlich ansteigen sollte. Sprühen ist je nach gepflegter Art täglich bis einmal wöchentlich erforderlich. Besonders wichtig ist die Beleuchtung. Die meisten Arten für Wüstenterrarien benötigen eine hohe Lichtintensität und UV-Strahlung. Damit die Tiere sich auf ihre Vorzugstemperatur bringen können, sind Wärmeinseln nötig, die du mit Spotstrahlen schaffen kannst.

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Typische Bewohner für Wüstenterrarien

Gut auch für Anfänger geeignet sind Bartagamen. Diese geselligen Echsen werden innerhalb kürzester Zeit handzahm und beobachten sehr interessiert alles, was sich im und am Terrarium tut. An zweiter Stelle der Bekanntheit liegt wohl der Halsbandleguan. Dieser wird bis zu 35 cm groß und mit Leckerbissen, wie etwa süßem Futterbrei, werden die Tiere auch schnell zutraulich.

Die bis zu 60 cm groß werdenden Bartagamen kommen ursprünglich aus Australien. Da seit Jahren aber keine Tiere mehr das Land verlassen dürfen, handelt es sich bei den von uns angebotenen Tieren ausschließlich um Nachzuchten. Der natürliche Lebensraum besteht aus busch- und baumbestandenen trockenen Arealen, die auch im Terrarium gut nachgebildet werden können. Mittlerweile gibt es verschiedene Farbzuchten, welche die ohnehin schon attraktiven Tiere noch interessanter machen. Die nötige Bodentemperatur von 26-28 °C sollte ausschließlich über die Beleuchtung erreicht werden. Die Verwendung von Heizmatten ist nicht möglich, da die Tiere instinktiv bei zu hohen Temperaturen Löcher in den möglichst lehmhaltigen Wüstensand graben, um sich abzukühlen. Lokale Wärmestellen, bei denen gewisse Stellen im Terrarium auf bis zu 40 °C erwärmt werden, sind nötig. Da die Tiere ohnehin einen hohen Lichtbedarf haben, empfiehlt sich die Verwendung von Flutlichtstrahlern. Eine Nachtabsenkung auf etwa 20-23 °C sollte gewährleistet sein.

Für ausreichend Tageslicht sollte eine Kombination aus Tageslichtröhren und UV-Strahlern gewählt werden. Die selbst für diese Wüstentiere tagsüber benötigte Luftfeuchtigkeit von 50-60 % kann durch mehrmaliges tägliches Sprühen erreicht werden. Als Futter nehmen die Agamen tierische Kost wie Insekten, z.B. Grillen, Heuschrecken und Zophobas zu sich. Diese sind mittlerweile auch als „Dosenfutter“ erhältlich. Vegetarische Kost sollte immer zur Verfügung stehen. Es eignen sich: Löwenzahn, Klee, Luzerne, Kresse, aber auch Karotten, Zucchini und Tomaten. Nach der Eingewöhnung akzeptieren die meisten Tiere fertiges, extrudiertes Futter. Die Zucht gelingt meist problemlos. Die Agamen legen mehrmals jährlich bis zu 40 Eier, die bei 30 °C über etwa 60-70 Tage ausgebrütet werden können.

Das Regenwaldterrarium

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Ein tropisches Regenwaldterrarium ist ein faszinierender Raumschmuck und gleichzeitig ein tolles Naturerlebnis. Eine Tagestemperatur von meist 25-32°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 60-100 % sorgen für das notwendige tropische Klima. Nachts liegen die Temperaturen oft zwischen 20-25°C und die Luftfeuchtigkeit steigt auf 100 % an. Die notwendigen Temperaturen werden in der Regel über die Beleuchtung erreicht. Je nach zu pflegender Art kann die Anforderung an die Beleuchtung stark variieren. Während Arten, die in den Baumkronen wohnen, eine hohe Lichtintensität und auch Wärmeinseln brauchen, sollte das Terrarium für Bodenbewohner auch schattige Plätze aufweisen. Um die nötige Luftfeuchtigkeit zu erreichen, muss das Terrarium mehrmals am Tag besprüht werden. Als Hilfsmittel gibt es Ultraschall-Vernebler, Beregnungsanlagen und den Hochleistungsluftbefeuchter Super Fog.

Typische Bewohner für Regenwaldterrarien

Für ein tropisches Regenwaldterrarium sind viele Terrarientiere geeignet. Der Klassiker sind die Pfeilgiftfrösche, die es auch zulassen, lebende Pflanzen im Terrarium zu pflegen. Aber auch viele Geckoarten wie z.B. der Jungferngecko oder die beliebten Taggeckos fühlen sich in einem Regenwaldterrarium wohl.

Der große Madagaskar-Taggecko gehört mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 15 cm zu den größten, aber auch farbenprächtigsten Arten. Auf einer grünen Grundfarbe sind rote Zeichnungsmuster vorhanden, wobei diese von Tier zu Tier unterschiedlich sind, aber mindestens als V-Band auf dem Kopf zu sehen sind. Auf Madagaskar ist der große Taggecko ein Kulturfolger, der sowohl in natürlichen Habitaten als auch in Bananenplantagen oder Häusern vorkommt. Männchen untereinander sind unverträglich und können daher nicht miteinander gehalten werden. Ein 80 x 80 x 100 cm (L x B x H) großes Terrarium bietet einem Männchen und bis zu zwei Weibchen ausreichend Platz. Dekoriert werden kann das Terrarium mit Bambusstangen, langstieligen und festen Pflanzen (z.B. Sansivierien) und einem Sand-Borke-Erde-Gemisch. Bei Temperaturen von 28 °C (lokal unter einem Spot auch gerne 35 °C) und zweimal täglichem Besprühen (abends mehr als morgens, damit die Luftfeuchtigkeit nachts auf 80-100 % ansteigt) fühlen sich die farbenprächtigen Geckos wohl. Die Ernährung stellt überhaupt kein Problem dar. Insekten wie Heimchen, Grillen, Fliegen usw., aber auch Fruchtbrei oder Phelsumen-Fertignahrung werden gerne angenommen. Besonders schön am großen Madagascar-Taggecko ist die Tatsache, dass fast alle im Handel erhältlichen Tiere Nachzuchten sind und diese sehr zutraulich sind. Taggeckos, die vom Finger des Pflegers Bananenbrei abschlecken, sind die Regel und nicht die Ausnahme.

Haltung von Landschildkröten

Landschildkröten sind jedermanns Lieblinge. Während sich für europäische Arten eine dauerhafte Freilandhaltung anbietet, ist das deutsche Klima für die meisten tropischen und subtropischen Arten dauerhaft zu kalt. Neben Großraumterrarien empfehlen sich für diese Arten vor allem Gewächshäuser mit Zugang in ein Freigehege an warmen Tagen. Landschildkröten benötigen eine hohe Lichtintensität sowie UV- und Wärmestrahlung. Für die Terrarienhaltung gibt es geeignete Lampen, um diese Bedürfnisse zu befriedigen. Draußen stillt die Sonne diese Bedürfnisse, was den Landschildkröten sichtlich gut bekommt. Generell ist auch bei der Freilandhaltung von Landschildkröten wichtig, dass sonnige Plätze, aber auch Schatten und ein trockener Unterschlupf vorhanden sind.

Europäische Landschildkröten sicher überwintern

Landschildkröten als wechselwarme Lebewesen passen ihren Stoffwechsel der Umgebungstemperatur an. In den Herkunftsländern fallen in den kalten Jahreszeiten die Temperaturen weit unter die Werte, bei denen Landschildkröten sich bewegen und ernähren können. Sie werden dann inaktiver, nehmen weniger Nahrung auf und fallen schließlich – gut im lockeren Erdreich eingegraben – in eine Winterstarre (Hibernation). In dieser Zeit nimmt die Schildkröte keine Nahrung auf und trinkt auch nicht. Die Atem- und Pulsfrequenz ist auf ein Minimum herabgesetzt und der Stoffwechsel läuft förmlich auf „Sparflamme“, sodass kein Fettabbau stattfindet. In diesem Zustand können die Tiere ohne Gewichtsverlust für mehrere Monate problemlos verharren. Durch die wärmeren Temperaturen im nächsten Frühjahr wird der Stoffwechsel wieder angeregt und die Schildkröte wird wieder aktiv.

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Damit Landschildkröten in unseren Breiten problemlos überwintern können bieten sich zwei Methoden an. Für die Schildkrötenhalter, die ihre Tiere im Freiland und im Gewächshaus halten, ist der Aufwand einfacher. Sie graben ein Loch in der Tiefe von 50 cm und füllen es locker mit einem Erde-Sand-Gemisch. Die Landschildkröte überwintert sich dann selber. Pflegt man seine Tiere in der Wohnung, so ist ein Kühlschrank der beste Platz. Die Betonung liegt dabei auf „ein Kühlschrank“, denn es empfiehlt sich aus hygienischen Gründen einen separaten Kühlschrank zu verwenden. Die Temperaturen für eine Winterruhe sollten bei den Griechischen Landschildkröten und der Maurischen Landschildkröte 4-6 °C betragen. Zwischen 3 und 5 Monaten – Jungtiere 2 Monate weniger – verharren die Tiere dann in der Winterstarre. Östliche Griechische Landschildkröten halten eine Winterstarre von 4-5 Monaten. Das Einhalten der richtigen Temperatur ist für die Gesundheit der Landschildkröten sehr wichtig. Bereits ab 8 °C startet der Fettstoffwechsel der Tiere und durch eine bei dieser Temperatur noch unzureichende Enzymaktivität bilden sich viele giftige Stoffwechselzwischenprodukte.

Beliebte Schildkröten

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Am besten eignen sich die europäischen Arten wie die Griechische und Maurische Landschildkröte oder auch die Breitrandschildkröte, die auch im Freien gut gehalten werden können. Tropische Arten wie Panther- oder Spornschildkröten brauchen aber hohe Temperaturen und können nur an heißen Tagen ins Freie gelassen werden.

Alle Tiere sind buchführungs- und meldepflichtig. Sie stehen unter Artenschutz gemäß WA Anhang II und EU Anhang A und müssen bei dem zuständigen Landratsamt mit Bild geführt werden. Der natürliche Lebensraum besteht aus busch- und baumbestandenen trockenen Arealen, die auch im Terrarium/Freiland gut nachgebildet werden können. Unterschlupfmöglichkeiten aus Steinen und Hölzern sowie eine flache, große Wasserschale sollten nicht fehlen. Die Bodenfläche zur Haltung von zwei ausgewachsenen Landschildkröten sollte nicht unter 10 m² (z.B. 4,0 x 2,5 m) liegen. Durch die Vielzahl der Unterarten kommen sie in unterschiedlichen klimatischen Gebieten vor. Die Haltung ist wie bei allen europäischen Landschildkröten im Freiland nur mit Schutzhaus zu empfehlen. Hier ist auf Ausbruchssicherheit sowie auf Schutz vor möglichen Räubern zu achten.

Die nötige Bodentemperatur im Schutzhaus liegt bei 22-28 °C und kann über die Beleuchtung und/oder Bodenheizmatten erreicht werden. Lokale Wärmestellen, bei denen gewisse Stellen im Terrarium auf bis zu 35-40 °C erwärmt werden, sind nötig. Da die Landschildkröten ohnehin einen hohen Lichtbedarf haben, empfiehlt sich zusätzlich die Verwendung von Flutlichtstrahlern mit hohem UV-Anteil. Eine Nachtabsenkung auf etwa 20-22 °C sollte gewährleistet sein.
Für das Tageslicht sollten Neonröhren mit hohem UV-Anteil gewählt werden. Die selbst für diese Tiere aus Trockengebieten tagsüber benötigte Luftfeuchtigkeit von 50-70 % kann durch mehrmaliges tägliches Sprühen erreicht werden. Als Futter sollten Keimlinge und Sprossen sowie Karotten, Zucchini und Tomaten gegeben werden. Regelmäßig sollte das Futter mit Mineralien und Vitaminen aufgewertet werden. Die Landschildkröten legen mehrmals jährlich zwischen 3 und 7 Eier, die bei 30 °C über etwa 60-70 Tage ausgebrütet werden können.

Die richtige Fütterung: So klappt´s!

Reptilien und Amphibien benötigen das richtige Futter, um lange und artgerecht zu leben. Jedes Tier bevorzugt anderes Futter. Von der Ernährung her lassen sich Amphibien und Reptilien in drei Gruppen aufteilen:

1. Herbivoren

=> Zu den Herbivoren gehören vor allem alle europäischen Landschildkröten, Dornschwanzagamen und der Grüne Leguan. Die Hauptnahrung sollte aus Wiesenkräutern, faserreichem Salat, Gemüse, Keimlingen und Obst bestehen. Wobei hier artspezifische Unterschiede in der prozentualen Zusammensetzung zu beachten sind. Beispielsweise braucht die Dornschwanzagame als Futter zusätzlich Körnerfutter wie etwa Mais, Hirse und Weizen.

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2. Omnivoren

=> Die Omnivoren sind Allesfresser. Zu diesen allesfressenden Reptilien gehören zum Beispiel Tejus, Schmetterlingsagamen und Bartagamen. Den Omnivoren sollte sowohl pflanzliche als auch tierische Kost serviert werden. Ihnen solltest du zu den Futterinsekten stets auch vegetarische Kost in Form von Löwenzahn, Klee, Kresse usw. anbieten. Ein Leckerbissen sind auch zerkleinerte Tomaten, Karotten und Zucchini.

3. Karnivoren

=> Die Hauptgruppe der in Terrarien gehaltenen Amphibien und Reptilien ernährt sich allerdings karnivor. Das heißt, dass Futter ist tierischer Natur. Bis auf die große Gruppe der Schlangen, die als Beute in der Regel Kleinsäuger bevorzugen, werden die meisten mit Insekten gefüttert. Diese Futterinsekten sollten dem natürlichen Beutespektrum und Fressverhalten entsprechen. So ist das Futter artgerecht und stressfrei.

Die Futterinsekten sollten immer mit calciumreichem, hochwertigem Futter ernährt werden und vor dem Verfüttern mit einem entsprechenden Calciumpräparat bestäubt werden, damit unsere Reptilien nicht nur „leere“ Chitinpanzer zu fressen bekommen. Zur Haltung von Futtertieren eignen sich hervorragend die Faunarien-Boxen. Hier können die Futtertiere über einen längeren Zeitraum ernährt und gehalten werden. Dem natürlichen Verhalten von Heimchen und Grillen entspricht die Cricket Box von Lucky Reptile. Die Insekten können sich in die Röhren zurückziehen und gegebenenfalls zum Fressen herauskommen. Als Futter eignet sich hervorragend das JBL TerraCrick. Zusätzlich immer ausreichend Frischfutter wie Äpfel, Orangen, Löwenzahn, Karotten usw. anbieten.

Lebendfutter

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Der Klassiker und das noch vor wenigen Jahren fast alleinig zur Verfügung stehende Futter ist das Lebendfutter. Es erfüllt nicht nur alle Ansprüche an die Ernährung der Tiere, sondern regt sie auch noch zu Bewegung und artgerechten Verhalten an.

Konservierte Futtertiere

Hiermit hast du immer gutes Futter hygienisch einwandfrei zur Verfügung. In praktischen Dosen verpackt und schonend konserviert bleiben Aroma, Nährwert und Geschmack erhalten.

Pelletfutter

Je nach den Ernährungsansprüchen der einzelnen Arten und Tiergruppen werden spezielle künstliche Futter hergestellt, die sich sogar in ihrer Zusammensetzung an den unterschiedlichen Lebensphasen der Tiere orientieren. Da viele Echsen auf „jagdbares“ Futter besonders gut reagieren, können Pellets mit dem „Vivicator“ in Bewegung gebracht werden.

Nahrungsergänzung

Damit Terrarientiere gesund bleiben, benötigen sie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Nahrungsergänzungsmittel können über das Trinkwasser oder über das Futter – das Bestäuben von Lebendfutter ist eine klassische Verabreichungsform – gegeben werden.

Heimchen

Das Heimchen ist das „Brot und Butter“-Futterinsekt, welches von fast allen Terrarientieren angenommen wird. Der Chitinpanzer ist nicht allzu hart und die robusten Heimchen können gut bis zur nächsten Verfütterung gehältert werden. Die Palette reicht vom nur wenigen Millimeter großen Micro-Heimchen bis zum ausgewachsenen 30 mm Tier.

Steppengrille

Nicht allzu flinke und mit 35 mm beachtlich große Tiere, die sich sehr gut als Futterinsekten eignen. Steppengrillen kommen aus dem subtropischen Klima Südamerikas und verfügen über eine nicht allzu große Sprungkraft. Steppengrillen werden gerne als Ersatz für Heimchen verfüttert, da die Tiere bei gleicher Größe noch nicht ausgewachsen sind und somit nicht zirpen.

Argentinische Waldschabe

Die sehr robusten Schaben sind eine gute Alternative zu Heimchen und Grillen, da sie von fast allen Terrarientieren und besonders Großechsen gerne genommen werden. Ein großer Vorteil ist, dass Männchen nicht rufen und es so zu keiner Geräuschbelästigung kommt. Entflohene Tiere können sich in einer normalen Wohnung nicht vermehren.

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Rosenkäferlarve

Die bis zu 40 mm langen und fingerdicken Rosenkäferlarven entsprechen den einheimischen Engerlingen und kommen aus den tropischen Regionen Afrikas. Die nur mit einer weichen Haut überzogenen Rosenkäferlarven können kräftig mit ihren Beißwerkzeugen zwicken. Sie sind ein gutes Futter für Insektenfresser.

Wachsraupe

Eigentlich sind Wachsraupen Schädlinge in Bienenstöcke, aber gleichzeitig auch ein sehr gutes Futter. Die Raupen schmecken süßlich, was sie bei den Tieren beliebt macht. Sehr gut ist die Lagerung im Kühlschrank, weil du so die Aktivitäten und Nahrungsaufnahme der Raupe steuern kannst und du so relativ lange aus einem Ansatz füttern kannst.

Wüstenheuschrecke

Erwachsene Tiere erreichen eine Gesamtlänge mit bis zu 75 mm und gehören so zu den größten Insekten, die du als Futtertiere kaufen kannst. Die Färbung der subadulten Tiere weckt bei vielen Terrarientiere den Beutetrieb, was diese Insekten als Futter zusätzlich beliebt macht. Besonders Großechsen wie etwa Bartagamen, Wasseragamen, Basilisken, Warane und Kragenechsen fressen sehr gerne Heuschrecken.

Zophobas

Die Larven der Schwarzkäfer können bis zu 50 mm lang werden und sind bei den meisten Reptilien sehr beliebt. Zophobas sind sehr eiweißreich, sodass du diese Tiere nicht als alleiniges Futter reichen solltest.

Mittelmeergrille

Diese Tiere werden auch Zweifleckgrillen genannt und stammen aus dem Mittelmeerraum. Die im Gegensatz zur Steppengrille dunklen Tiere können wie diese auch im halbadulten und nicht zirpenden Alter verfüttert werden. Damit sind sie ein beliebtes Futter.

Reptilien und Kinder: Keine gute Kombination

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Zum Thema „Kinderfreundlichkeit“ gibt es eigentlich recht wenig zu sagen, außer: Reptilien gehören nur unter Aufsicht eines Erwachsenen in Kinderhände. Reptilien sind aufregende Tiere, die Kinder stets faszinieren, benötigen aber – wie auch jedes andere Haustier – einen besonderen und vor allem vorsichtigen Umgang.

Klein aber oho – Reptilien haben es in sich!

Auch eine einigermaßen kleine Würgeschlange kann verheerende Folgen für ein Kind haben, wenn es nicht aufpasst. Jedes Herumtragen bedeutet für ein Reptil Stress. Darauf reagieren solche Lebewesen oft sehr empfindlich – das solltest du dir immer vor Augen halten. Allerdings heißt das nicht, dass du die Finger von einem Reptil lassen solltest!

Klare Regeln sind das A und O!

Klare Regeln beim Umgang mit Reptilien fördern durchaus das Verantwortungsbewusstsein und nehmen die Angst vor den Tieren. Bei kleineren Kindern empfehlen wir außerdem ein Schloss am Terrarium anzubringen, so dass die Tiere bei einer kleinen Fahrlässigkeit nicht entwischen können. Damit ist es möglich, dass Kinder und auch Erwachsene Spaß an Reptilien haben.