Das geeignete Terrarium kaufen

Beim Terrarium gilt: Die Planung ist das A und O! Als Terrarien-Einsteiger solltest Du Dich gut beraten lassen, um herauszufinden, welche Tiere am besten zu Dir passen. In unserer Terraristik - Abteilung helfen wir Dir gerne beim Aussuchen der neuen Mitbewohner und zeigen Dir, wie das Terrarium beschaffen sein sollte. Denn jedes Terrarientier hat andere Ansprüche. So kannst Du das perfekte Terrarium kaufen.

Wie Du das passende Terrarium findest

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Die Auswahl für das richtige Terrarium richtet sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Tierart. Entscheidend sind Größe, Platzbedarf und Lebensweise des Tieres. Klettert das Reptil gerne oder gräbt es lieber? Vielleicht liebt es sogar zu schwimmen?

Angeboten wird eine Fülle verschiedenster Modelle aus Glas oder Kunststoff. Glas hat den Vorzug, dass es robuster ist, keine Verfärbungen zeigt und nicht so leicht durch Krallen beschädigt wird. Bei Aquatop kannst Du jegliche Ausführungen für ein Terrarium kaufen.

Welche Leuchten muss man für das Terrarium kaufen? Die Beleuchtung richtet sich in Art und Stärke nach Herkunft und Verhalten der Tiere. Zum Einrichten von Sonnenplätzchen eignen sich verschiedene Strahler. Leuchtstoffröhren mit entsprechendem Farbspektrum simulieren zum Beispiel Tageslicht. Für größere Terrarien sind UV-, HQI- oder HQL-Lampen ideal.

Auch die Heizung richtet sich nach der Größe des Terrariums bzw. nach den Bedürfnissen der Tiere. Ob Bodenheizung, Heizstrahler, beheizbare Steine und Höhlen, auf jeden Fall sollten sie feuchtigkeitsresistent sein. Ein größeres Terrarium beheizt Du am besten mit einem oder mehreren Heizstrahlern und Heizmatten.

Unser Experten-Tipp: Eine Rückwand ist Versteck und Deko zugleich. Für die Rückwand im Terrarium gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beliebt ist Kork, ob in Gestalt von preiswertem Presskork oder Zierkork. Besonders in Kombination mit rankenden Pflanzen gibt Kork ein naturnahes Bild. In unserer Terraristik - Abteilung findest Du eine große Auswahl an schönen Rückwänden für Dein Terrarium.

So vielfältig wie die möglichen Bewohner eines Terrariums sind, so vielfältig ist auch deren Anspruch an den richtigen Bodengrund. Wüstenbewohner bevorzugen natürlich Sand. Allzu feinkörnig sollte er nicht sein, denn er setzt sich sonst unter die Schuppen von Reptilien und ruft dort Entzündungen hervor. Allzu grober Sand kann zu Verletzungen führen. In jedem Fall sollte spezieller Terrariensand verwendet werden. Bausand ist völlig ungeeignet.

Für feuchte Terrarien eignen sich Kleintierstreu, Terrarienhumus oder Moos. Streu ist bei Tieren, die sich eingraben besonders beliebt. Es empfiehlt sich, unter diese Arten von Bodengrund eine Drainage-Schicht in Form von Kies zu legen, damit überschüssige Feuchtigkeit abfließen kann.

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Die Dekoration im Terrarium ist mehr als nur etwas fürs Auge. Je nach Tier sollte sie Versteck- und Klettermöglichkeiten bieten. An ein Plätzchen für die Häutung und zum Sonnenbaden sollte gedacht werden. Dennoch wäre es nicht gut, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Das Terrarium muss pflegeleicht bleiben. Deko-Stücke sollten nicht zu Verletzungen führen. Äste sind das richtige für kletternde Arten und ein Kokoshäuschen ist ein ideales Refugium für ruhesuchende Tiere. Bei uns im Markt kannst Du verschiedene Dekoartikel für Dein Terrarium kaufen.

Im Terrarium sind Pflanzen nicht nur dekorativ. Als Versteck-, Kletter- und Ruhezonen sind sie bei den Bewohnern sehr beliebt. Sie dürfen jedoch weder Stacheln aufweisen noch Giftstoffe enthalten. Ebenso können scharfkantige Blätter Verletzungen verursachen. Echte Pflanzen sorgen für ein gesundes Mikroklima, stellen aber Ansprüche in puncto Düngung, Licht und Bewässerung. Beliebte Terrarienpflanzen sind Ficus, Bromelien, Efeututen und Philodendren.

Wüstenterrarien können mit Sukkulenten und Aloepflanzen bestückt werden. Eine echte Alternative sind Kunststoffpflanzen, zumal sie gut sauber zu halten sind und beim Auftreten von Krankheiten desinfiziert werden können. Egal welche Pflanzen Du für Dein Terrarium kaufen möchtest, bei uns gibt es für beide Varianten die ideale Lösung.

heiß, heißer, Wüsten – Terrarium kaufen

Das Wüstenterrarium kann besser als Trocken - Terrarium bezeichnet werden. Denn die Tiere, die darin leben, stammen vorwiegend aus Trockensavannen oder Wüstengebieten. Viele Menschen verbinden mit einem Wüstenterrarium diese Klimazone. Bei dieser Art sollte das Terrarium in der Regel mehr Grundfläche als Höhe besitzen. Die Tagestemperaturen in diesen Gebieten sind hoch: 26-30 °C aufwärts und auf durch Strahler angeleuchteten „Wärmeinseln“ sogar bis zu 50 °C.

Wichtig ist, dass sich die Tiere durch Graben oder Verstecken bei Bedarf auch abkühlen können und dann zum „Aufwärmen“ wieder rauskommen. Nachts kann und sollte die Temperatur im Terrarium bis auf Zimmertemperatur absinken. Tagsüber herrscht eine geringe Luftfeuchtigkeit, die nachts aber deutlich ansteigen sollte. Sprühen ist je nach gepflegter Art täglich bis einmal wöchentlich erforderlich.

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Besonders wichtig ist die Beleuchtung im Terrarium. Die meisten Arten für Wüstenterrarien benötigen eine hohe Lichtintensität und UV-Strahlung. Damit die Tiere sich auf ihre Vorzugstemperatur bringen können, sind Wärmeinseln nötig, die Du mit Spotstrahlen schaffen kannst.

Typische Bewohner für Wüstenterrarien

Zu den typischen Wüstenbewohnern gehören Bartagamen. Diese geselligen Echsen werden innerhalb kürzester Zeit handzahm und beobachten sehr interessiert alles, was sich im und am Terrarium tut. An zweiter Stelle der Bekanntheit liegt wohl der Halsbandleguan. Dieser wird bis zu 35 cm groß und mit Leckerbissen, wie etwa süßem Futterbrei, werden die Tiere auch schnell zutraulich. Die bis zu 60 cm groß werdenden Bartagamen kommen ursprünglich aus Australien.

Da seit Jahren aber keine Tiere mehr das Land verlassen dürfen, handelt es sich bei den von uns angebotenen Tieren ausschließlich um Nachzuchten. Der natürliche Lebensraum besteht aus busch- und baumbestandenen trockenen Arealen, die auch im Terrarium gut nachgebildet werden können. Mittlerweile gibt es verschiedene Farbzuchten, welche die ohnehin schon attraktiven Tiere noch interessanter machen. Die nötige Bodentemperatur von 26-28 °C sollte ausschließlich über die Beleuchtung erreicht werden.

Die Verwendung von Heizmatten ist nicht möglich, da die Tiere instinktiv bei zu hohen Temperaturen Löcher in den möglichst lehmhaltigen Wüstensand graben, um sich abzukühlen. Lokale Wärmestellen, bei denen gewisse Stellen im Terrarium auf bis zu 40 °C erwärmt werden, sind nötig. Da die Tiere ohnehin einen hohen Lichtbedarf haben, empfiehlt sich die Verwendung von Flutlichtstrahlern. Eine Nachtabsenkung auf etwa 20-23 °C sollte gewährleistet sein.

Für ausreichend Tageslicht sollte eine Kombination aus Tageslichtröhren und UV-Strahlern gewählt werden. Die selbst für diese Wüstentiere tagsüber benötigte Luftfeuchtigkeit von 50-60 % kann durch mehrmaliges tägliches Sprühen erreicht werden.

Das Regenwaldterrarium

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Ein tropisches Regenwaldterrarium ist ein faszinierender Raumschmuck und gleichzeitig ein tolles Naturerlebnis. Eine Tagestemperatur von meist 25-32°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 60-100 % sorgen für das notwendige tropische Klima im Terrarium. Nachts liegen die Temperaturen oft zwischen 20-25°C und die Luftfeuchtigkeit steigt auf 100 % an. Die notwendigen Temperaturen werden in der Regel über die Beleuchtung erreicht. Je nach zu pflegender Art kann die Anforderung an die Beleuchtung stark variieren.

Während Arten, die in den Baumkronen wohnen, eine hohe Lichtintensität und auch Wärmeinseln brauchen, sollte das Terrarium für Bodenbewohner auch schattige Plätze aufweisen. Um die nötige Luftfeuchtigkeit zu erreichen, muss das Terrarium mehrmals am Tag besprüht werden. Als Hilfsmittel gibt es Ultraschall-Vernebler, Beregnungsanlagen und den Hochleistungsluftbefeuchter Super Fog.

Typische Bewohner für Regenwaldterrarien

Für ein tropisches Regenwaldterrarium sind viele Terrarien - Tiere geeignet. Der Klassiker sind die Pfeilgiftfrösche, welche die lebenden Pflanzen im Terrarium sogar pflegen. Aber auch viele Geckoarten wie z.B. der Jungferngecko oder die beliebten Taggeckos fühlen sich in einem Regenwaldterrarium wohl.

Der große Madagaskar-Taggecko gehört mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 15 cm zu den größten, aber auch farbenprächtigsten Arten. Auf einer grünen Grundfarbe sind rote Zeichnungsmuster vorhanden, wobei diese von Tier zu Tier unterschiedlich sind, aber mindestens als V-Band auf dem Kopf zu sehen sind. Auf Madagaskar ist der große Taggecko ein Kulturfolger, der sowohl in natürlichen Habitaten als auch in Bananenplantagen oder Häusern vorkommt. Männchen untereinander sind angriffslustig und können daher nicht miteinander in einem Terrarium gehalten werden.

Ein 120 x 80 x 150 cm (L x B x H) großes Terrarium bietet einem Männchen und bis zu zwei Weibchen ausreichend Platz. Dekoriert werden kann das Terrarium mit Bambusstangen, langstieligen und festen Pflanzen (z.B. Sansivierien) und einem Sand-Borke-Erde-Gemisch. Bei Temperaturen von 28 °C (lokal unter einem Spot auch gerne 35 °C) und zweimal täglichem Besprühen (abends mehr als morgens, damit die Luftfeuchtigkeit nachts auf 80-100 % ansteigt) fühlen sich die farbenprächtigen Geckos wohl.

Die Ernährung stellt überhaupt kein Problem dar. Insekten wie Heimchen, Grillen, Fliegen usw., aber auch Fruchtbrei oder Phelsumen-Fertignahrung werden gerne angenommen. Besonders schön am großen Madagascar-Taggecko ist die Tatsache, dass fast alle im Handel erhältlichen Tiere Nachzuchten sind und diese sehr zutraulich sind. Taggeckos, die vom Finger des Pflegers Bananenbrei abschlecken, sind die Regel und nicht die Ausnahme.

Bei Aquatop kannst Du das perfekte Terrarium kaufen und Deine Terrarien - Tiere auswählen.

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