Vögel brauchen Gruppen

Wahnsinn! Das alles erwartet Dich in unserer Vogelabteilung

Filigraner Körperbau, farbenfrohes Gefieder und facettenreiches Gezwitscher findest Du in unserer Vogelabteilung. Ob Wellensittich, Zebrafinken, Nymphensittiche oder Kleinpapageien – sie alle sind handverlesene Schönheiten von namenhaften Züchtern. Damit garantieren wir in unserer Vogelabteilung gesunde und robuste Tiere.

In unserer Vogelabteilung bieten wir Dir eine große Futterauswahl vom Korn bis hin zur Knabberstange. Denn das Futter sorgt dafür, dass unsere gefiederten Freunde lange gesund und farbenprächtig bleiben. Außerdem findest Du bei Aquatop den richtigen Käfig für alle Vogelarten. Wir führen sämtliche Größen und Formen. Komm vorbei, sieh Dir unsere Käfige an und wenn Du magst, kannst Du ihn sofort mitnehmen.


Farbenfrohe Freunde: Wellensittiche

Der Wellensittich (lat. Mellopsittacus Undulatus) kam vor 150 Jahren aus Australien nach Europa. Einer Sage nach wurde der Wellensittich von einem Gefangenen auf dem 5. Kontinent gefangen und gezüchtet. Angeblich gelang ihm schnell die Züchtung der possierlichen Tiere. Mittlerweile gehört der Wellensittich mit zu den beliebtesten Hausgenossen.

In seiner ursprünglichen Form war das Gefieder vom Wellensittich grün. Im Laufe der Jahre kamen die unterschiedlichsten Farbschläge aus Züchtungen hervor. Heute tragen die kleinen Vögel Federkleider in Gelb, Weiß, Grau und Blau. Dabei gibt es Wellensittiche sowohl unigefärbt, als auch in bunten Mischungen. Insgesamt gibt es rund hundert verschiedene Zuchtformen.

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Das musst Du über die Haltung wissen:

Die Haltung des Wellensittichs stellt keine großen Ansprüche. Als Schwarmvogel fühlt er sich am wohlsten, wenn Du ihn zusammen mit einem Partner hältst. Der Käfig sollte ausreichend groß sein. Als absolutes Minimum gelten Volieren mit den Maßen 150 x 60 x 100 cm ( l x b x h) für ein Paar. Je weiteres Paar muss die Fläche um 25 % erweitert werden.

Den Boden legst Du am besten mit Buchenholzspänen aus. Wie alle Vögel braucht der Wellensittich mindestens einmal täglich frisches Trinkwasser. Er liebt eine Badewanne und freut sich über Spielzeug, am liebsten aus Naturmaterial. Die früher so beliebten Plastik-Vögel und Spiegel sind heute sehr umstritten und führen unter Umständen zu Verhaltensstörungen.

Wichtig ist der tägliche Freiflug. Die Vorfahren des Wellensittichs legten auf dem australischen Kontinent tausende von Kilometern zurück. Da solltest Du den domestizierten Nachfahren täglich ein halbes Stündchen Erkundungsflug durch die Wohnung gönnen. Sobald er hungrig ist, wird er freiwillig in seinen Käfig zurückkehren.

Aufgepasst! Futter ist nicht gleich Futter

Gutes Wellensittichfutter besteht aus einer ausgewogenen Körnermischung. Bei Aquatop findest Du die entsprechende Auswahl. Gönne Deinem Wellensittich ab und an ein Leckerli, etwa in Form von Rispenhirse. Doch sollten mit Blick auf die zusätzlichen Kalorien solche Leckereien nicht allzu oft auf dem Speiseplan stehen. Verwöhnen kannst Du Deine gefiederten Hausgenossen auch mit frischem Obst und Gemüse wie Äpfel, Birnen, Möhren oder Gurke. Für die Verdauung muss der Wellensittich Muschelgrit zu sich nehmen, der im handelsüblichen Vogelsand bereits enthalten ist. Wer anderen Bodenbelag verwendet, muss den Grit in einem zusätzlichen Näpfchen anbieten. Natürlich braucht der Wellensittich stets frisches Wasser.

Wie Du Wellensittiche richtig pflegst

Der Wellensittich ist vergleichsweise anspruchslos. Er macht nicht viel Arbeit, braucht aber viel Zuwendung, die Du den zutraulichen Vögeln geben solltest. Mindestens einmal wöchentlich muss der Käfig gereinigt werden. Täglich braucht er frisches Wasser und Futter in sauberen Näpfchen. Eine Sepiaschale zum Schnabelwetzen gehört unbedingt in den Käfig. Wer sich und dem Vogel etwas Gutes tun will, der merkt sich seine Lieblingsplätze während des Freifluges und befestigt hier kleine Naturäste mit Kotauffangmöglichkeit.

Auf eines sollte unbedingt geachtet werden: Wellensittiche sind wie alle Vögel äußerst empfindlich gegen Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung. Stelle den Käfig an ein helles, aber geschütztes Plätzchen, von wo aus er genug sehen kann.


Nymphensittiche - gefiederte Clowns

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Der Nymphensittich (lat. Nymphicus Hollandicus) kam in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus der australischen Steppe nach Mitteleuropa. Er wurde schnell zu einem beliebten Heimvogel. Der Nymphensittich gehört zur Familie der Kakadus und kommt in vielen verschiedenen Farbvarianten vor. Die wildfarbene Variante ist grau mit einem gelben Kopf. Der männliche Nymphensittich hat zusätzlich einen leuchtend roten Fleck auf den Wangen. Weitere Farbvarianten sind gecheckt, geperlt oder Lutino, also weiß-gelb.

Das Geschlecht kann nur bei den wildfarbenen Exemplaren eindeutig anhand des Aussehens bestimmt werden. Denn nur der männliche Nymphensittich hat diesen leuchtend roten Fleck auf den Wangen. Die Wangen der Weibchen ziert ein sehr dezenter, oft mit grauen Federn durchzogener Punkt.

Wichtig! Artgerechte Haltung geht nur mit Partner

Für die artgerechte Haltung der Nymphensittiche ist es wichtig, mindestens zwei Vögel ein zu Hause zu geben. Denn der Nymphensittich ist ein Schwarmvogel. Deshalb sollte er möglichst nicht alleine gehalten werden. Ein Mensch - so viel er sich auch mit dem Vogel beschäftigt - kann auf die Dauer kein Ersatz für einen Artgenossen sein. Vogelbesitzer, die den Nymphensittich als laut und nervend beschreiben, halten meistens einen einzelnen Vogel, der den ganzen Tag nach einem Partner schreit. Auch im „Schwarm“ gehaltene Vögel entwickeln eine Beziehung zu ihrem Halter.

Der Nymphensittich ist ausgesprochen verspielt. Die Vögel beschäftigen sich gern mit Bällen, Glöckchen oder Schaukeln. Je naturnaher ein Spielzeug gestaltet ist, desto mehr Spaß werden die Vögel daran finden. Auch ein ausgiebiger täglicher Freiflug gehört in das Fitness-Programm für Nymphensittiche.

Der Käfig sollte unbedingt groß genug gewählt werden. Nicht umsonst wird das Heim eines Nymphensittichs als Voliere bezeichnet, was sich vom französischen „voler“ herleitet und „fliegen“ bedeutet. Die Vögel haben eine Flügelspannweite von ca. 30 cm, was bereits eine Menge über den Platzbedarf aussagt. Die Mindestmaße der Voliere sollten 100 x 50 x 100 cm ( l x b x h) betragen, aber je größer desto besser. Runde Käfige sind tabu, denn sie führen zu psychischen Störungen.

Das Gitter muss Klettereien aushalten und so engmaschig sein, dass der Nymphensittich seinen Kopf nicht hindurch stecken kann. Der Käfig darf nicht lackiert sein, da die Vögel notorische Knabberer sind und vom Lack krank werden können. Die Behausung sollte mit mindestens drei Sitzstangen oder Ästen aus Naturmaterial ausgestattet sein, zwischen 10 und 30 mm Durchmesser. Kunststoffstangen sind zu glatt und verursachen beim Knabbern Verletzungen.

Futter und Trinknäpfe sollten leicht zu reinigen sein und gelegentliche Schnabelattacken unbeschadet überstehen. Empfehlenswert sind deshalb Schalen aus Edelstahl oder Ton.

Für den Boden ist handelsüblicher Vogelsand gut geeignet.

Lecker, Körner!

Das Grundnahrungsmittel vom Nymphensittich ist ein Großsittich-Körnerfutter, dazu täglich frisches Obst und Gemüse. Auch gegenüber einem Leckerli wie Kolbenhirse sind Nymphensittiche nicht abgeneigt. Diese Zusatz-Kalorien sollten jedoch nicht zur Gewohnheit werden, damit statt des eleganten Nymphensittichs nicht irgendwann eine fette Henne auf der Stange hockt. Die Vögel können genauso gut mit frischen Zweigen zum Knabbern verwöhnt werden. Und natürlich braucht er wie seine anderen Artgenossen auch Mineralsteine oder Sepia zum picken und Schnabel wetzen.

Nymphensittiche - pflegeleichte Vögel

Einmal wöchentlich muss der Käfig samt Inneneinrichtung gründlich gereinigt werden. Auf den Boden kommt frischer Sand. Täglich müssen die Futter- und Trinknäpfe gespült werden. Ein Nymphensittich achtet akribisch auf die Pflege seines Gefieders. Daher sollte in der Voliere eine Badewanne nicht fehlen. Immerhin badet der Nymphensittich für sein Leben gerne. Oder besprühe ihn mindestens 3x in der Woche mit lauwarmen Wasser aus einer Blumenspritze. Achte wohl darauf, dass Du dem Nymphensittich nicht direkt ins Gesicht sprühst.

Insgesamt handelt es sich bei Nymphensittichen um vergleichsweise pflegeleichte Hausgenossen. Der Nymphensittich kann über 20 Jahre alt werden, was Du auf jeden Fall bei der Anschaffung berücksichtigen solltest.


Kanarienvögel - kleine Kammersänger

Der Kanarienvogel kommt – wie sein Name schon verrät – ursprünglich von den Kanarischen Inseln. Vor nahezu sechshundert Jahren wurde der Kanarienvogel von spanischen Mönchen domestiziert. In früheren Zeiten wurde der Kanarienvogel im Bergbau eingesetzt, als Frühwarnsystem bei austretendem Grubengas, auf das das Tier empfindlich reagiert. Die Bergleute waren dann auch diejenigen, die Kanarienzucht auf breiter Basis betrieben und sich so ein Zubrot sicherten. Dabei setzten die Züchter bis heute unterschiedliche Schwerpunkte: Farbe, Gesang oder Größe (Positur). Diese Zuchtkriterien haben sich bis heute erhalten.

Der Kanarienvogel kann durchaus ein Alter von bis zu 15 Jahren erreichen. Dabei erfreut er seine Besitzer durch sein farbenfrohes Gefieder, seine Zutraulichkeit und sein aktives Verhalten. Allerdings singen nur die Kanarienhähne.

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Profis verraten: Auch die Kleinen brauchen genug Platz

Bei der Haltung von Kanarienvögel musst Du auf eine geräumige Voliere achten. Die Behausung sollte so bemessen sein, dass der Kanarienvogel ein paar Flügelschläge ausführen kann, sonst kann es zu Verhaltensstörungen kommen. Außerdem setzen die Tiere bei Bewegungsmangel Fett an. Wichtig für die Gesundheit ist daher auch der regelmäßige Freiflug. Nach kurzer Gewöhnungszeit kehrt der Kanarienvogel von selbst in den Käfig zurück.

Der Käfig sollte mit zwei bis drei runden Naturholzstangen in einem Abstand von 30-40 cm ausgestattet sein, damit der Kanarienvogel beim Hüpfen von einer Stange zur anderen die Flügel ausbreiten muss.

Für den Bodenbelag verwenden die meisten Halter Vogelsand, der mit Grit (fein gemahlene Muschelschalen) angereichert ist und dass der Kanarienvogel gern aufpickt. Es hilft ihm bei der Verdauung des Körnerfutters.

Für den Bodenbelag verwenden die meisten Halter Vogelsand, der mit Grit (fein gemahlene Muschelschalen) angereichert ist und dass der Kanarienvogel gern aufpickt. Es hilft ihm bei der Verdauung des Körnerfutters.

Ein Kanarienvogel hat zwar wenig Ähnlichkeiten mit einer Ente, dennoch liebt er Wasser über alles. Deshalb braucht er für sein tägliches Baderitual eine Wanne.

Knabbereien gefällig?

Kanarienfutter in Form von Körnermischungen wird in vielfältigster Form angeboten. Neben diesem Lieferanten von Kohlehydraten braucht der Kanarienvogel noch einmal wöchentlich Quark oder hartgekochtes Ei für die notwendige Versorgung mit tierischem Eiweiß. Lebenswichtiges Vitamin A erhält er durch Gaben von Wildkräutern wie Vogelmiere oder Löwenzahn sowie Apfel, Banane, Paprika oder Petersilie. Bitte keinen Kopfsalat füttern, da er in der Regel stark mit Schadstoffen belastet ist.

Auch eine Versorgung mit Kalk ist für den Kanarienvogel wichtig, vor allem während der Mauser. Kalk erhält der Kanarienvogel durch einen Kalkstein oder eine Sepiaschale, die im Käfig befestigt wird.

Ganz wichtig ist die tägliche Versorgung mit frischem Wasser, dem Du Vitamine zusetzen solltest.

Gut zu wissen: Zur Pflege gehört die Käfig-Reinigung

Zweimal in der Woche sollte der Käfig gereinigt werden. Hierzu gehört, dass Du den Sand wechselst und die Gitter sowie Stangen mit warmem Wasser reinigst. Ganz besondere Sorgfalt sollte auf die Sauberkeit der Futter- und Trinknäpfe verwendet werden. Sie sind täglich zu reinigen und frisch aufzufüllen. Ebenso braucht der Kanari täglich sauberes, frisches Badewasser.

Hin und wieder solltest Du einen Blick auf Krallen und Schnabel werfen. Zu lange Krallen sind eine ernstzunehmende Gefahr für den Kanarienvogel. Sie sollten unbedingt gestutzt werden. Hier bieten wir einen kostenlosen Krallenschneide-Service an. Ein überlanger Schnabel behindert den Vogel bei seiner Nahrungsaufnahme. Der Tierarzt sorgt für Abhilfe.


Papageien - exotisch und intelligent

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Der neugierige Papagei braucht viel Platz zum Turnen und Spielen. Sei also großzügig, wenn Du seine Voliere aussuchst.

Die muntere, buntgefiederte Quasselstrippe ist eines der ältesten gefiederten Haustiere überhaupt. Seine Fähigkeit, sich in menschenähnlichen Lauten zu artikulieren, hat den Papagei bei den Menschen beliebt gemacht. Doch dazu gleich eine Bitte: Mache Deinen Papageien nicht zum Affen, indem Du ihn zum Sprechen bringen willst, koste es, was es wolle. Auch ohne sein Geplapper ist der agile Papagei ein sehr unterhaltsamer Hausgenosse. Wer ihn beim Spielen, Turnen und sogar beim Fressen beobachtet, kommt voll auf seine Kosten.

Wie Du die Exoten richtig unterbringst

Auch Papageien sind Schwarmvögel und entwickeln sich nur dann gesund, wenn sie mindestens zu zweit gehalten werden. Einzeltiere werden schnell verhaltensauffällig, was sich in Federrupfen und Dauerschreien äußern kann. Ein wichtiger Aspekt bei der Anschaffung: Bitte niemals einen Papagei von Wildvogel-Händlern kaufen. Die gehen meist nicht zimperlich mit den Tieren um und nehmen in Kauf, dass für das Einfangen eines Vogels gleich mehrere Artgenossen sterben müssen. Frage den Händler nach Papieren und lasse Dir beweisen, dass es sich um eine Nachzucht handelt. Bei Aquatop erhältst Du ausschließlich gesunde Tiere aus kontrollierten Nachzuchten.

Ein Papagei braucht viel Platz. Die Voliere sollte mindestens die Maße 4 x 2 x 2 m ( l x b x h) aufweisen. Für tagsüber ist ein Freisitz gut, von wo aus der Papagei täglich Rundflüge durch die Wohnung machen kann. Nachts sollte er sich in seine geschlossene Voliere zurückziehen können. Für die Größe der Voliere bestehen im Tierschutzgesetz seit 1995 Richtlinien, die sich an der Größe der Vögel orientieren. Unsere Mitarbeiter beraten dich diesbezüglich gerne.

Doch unabhängig davon gilt: Ein Tier, das ein stattliches Lebensalter von bis zu 70 Jahren erreichen kann und davon ein Gutteil in seinem Käfig verbringt, dessen Heim kann nicht groß genug sein. Zur Einrichtung zählen feststehende, leicht zu reinigende Futternäpfe und eine Badewanne. Denn auch Papageien baden gerne.

Darüber hinaus braucht der neugierige, aktive Papagei Spielzeug, wie z.B. Kiefernzapfen und Gegenstände zum Zerlegen. Seile oder Ketten sind willkommene Schaukelmöglichkeiten.

Darf es etwas mehr sein? Setze auf Vielfalt

Als einziges Exemplar in der Vogelwelt ist ein Papagei in der Lage, seine Nahrung mit den Krallen zum Schnabel zu führen. Ihn bei seinen Mahlzeiten zu beobachten kann recht unterhaltsam sein. Papageien brauchen ausgewogenes und vielseitiges Futter. Fertigfutter bildet die Basisnahrung. Es enthält pflanzliche Fette, ist jedoch arm an Mineralien und Vitaminen. Deshalb braucht der Papagei zusätzlich Obst und Gemüse. Darüber hinaus empfiehlt es sich, regelmäßig ein Vitamin- und Mineralstoffpräparat zusätzlich zu geben. Als Getränk braucht der Papagei neben der täglichen Dosis Frischwasser auch Fruchtsaft. Auch liebt der Papagei Futter, das ihn eine Weile beschäftigt wie Maiskolben, Nüsse (keine Erdnüsse!) und frische Zweige. Sehr wichtig ist die Versorgung mit Grit (feingeriebener Muschelkalk), den Verdauungsprozess unterstützt.

Kompakt erklärt: Die Pflege von Papageien

Einmal wöchentlich sollte die Voliere gründlich gereinigt werden. Die Badewanne sowie Trink- und Futternäpfe müssen täglich gesäubert werden. Außerdem sollten Obst- und Gemüsereste stets entfernt werden, um Schaden durch Fäulnisstoffe zu vermeiden.


Schöne Zwerge: Zebrafinken

Zebrafinken sind die bekanntesten Vertreter unter den Prachtfinken. Sie bewohnen in der freien Natur das offene Grasland Australiens. Als Brutplätze suchen sich die Zebrafinken Busch- oder Baumgruppen in Gewässernähe. Die hübschen Vögel sind mit unseren Haussperlingen zu vergleichen.

Da Zebrafinken normalerweise in Gruppen mit bis zu 100 Tieren leben, sollten sie auch mindestens zu zweit als Paar gehalten werden. Die Tiere sind sehr agil und benötigen eine geräumige Voliere, in der sie kurze Wege fliegend zurücklegen können.

Der Käfig der Zebrafinken sollte zweimal wöchentlich gereinigt werden. Frisches Wasser und Futter sollte mindestens einmal täglich ausgetauscht werden.

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Damit die Zebrafinken gesund bleiben, ist eine ausgewogene Ernährung von Nöten. In unserer Vogelabteilung findest Du Exotenfutter, gelbe und rote Kolbenhirse, Vitamine für das Trinkwasser und alle möglichen Leckereien. Reiche den Zebrafinken regelmäßig Vogelmiere, das mögen sie besonders gerne. Natürliches Licht regt den Stoffwechsel an und sorgt für ein dichtes und gesundes Gefieder. Ein Badehaus, Sepiaschale und Vogelgrit dürfen in der Vogelbehausung nicht fehlen.

Für ein abwechslungsreiches Leben gibt es schöne Spielzeuge wie Schaukeln und Stangen aus Naturholz oder einen Gitterball zum Befüllen mit Leckereien. So wird es den kleinen Mitbewohnern nie langweilig.


Profi-Tipps

Gemeinsam geht's besser

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Ein zweiter Wellensittich kommt ins Haus

Wellensittiche sind nicht gern allein: Die geselligen Tiere leben in ihrer Heimat Australien in großen Schwärmen. Um sich auch bei uns so richtig wohl zu fühlen, brauchen sie die Gesellschaft von Artgenossen.

Am besten schaffst Du Dir daher von Anfang an zwei Tiere an. Ist jedoch erst mal ein Wellensittich da und Du entscheidest Dich erst später für einen zweiten – kein Problem: Mit einigen Tricks können beiden schnell aneinander gewöhnt werden. Idealerweise kaufst Du Deinen Wellensittich möglichst jung. Unsere kompetenten Mitarbeiter beraten Dich gerne. In der Regel kommen Wellensittiche sehr schnell gut miteinander aus, egal ob gleichen oder verschiedenen Geschlechts.

Zu Hause setzt Du den gefiederten Neuankömmling zur Eingewöhnung in ein separates Vogelheim in Sichtweite des Artgenossen. Indem Du ihm leise Geschichten erzählst, gewöhnt er sich an die Stimme und verliert die erste Scheu vor seiner Bezugsperson.

Nach zwei bis drei Tagen kannst Du es wagen, den bereits heimischen Wellensittich dazuzusetzen. Dann beobachtest Du, was weiter geschieht. Wahrscheinlich wird der Eingewöhnte den neuen Wellensittich neugierig umkreisen. Wird die Neugier zu heftig, trennst Du die beiden erst mal wieder und startest am nächsten Tag einen neuen Versuch. Sobald die beiden sich vertragen, kannst Du sie zusammen in das endgültige – ausreichend große – Vogelheim setzen. Wichtig: Nicht vergessen, sich um beide Wellensittiche gleich viel zu kümmern. Dann kommt erst gar keine Eifersucht auf. Und: Es wird nicht lange dauern, bis die beiden ein zutrauliches Pärchen sind, das sich ausgiebig miteinander beschäftigt und dennoch den Menschen als Partner anerkennt.

Wildvögel ganzjährig füttern

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Lebensräume unserer Wildvögel stark verändert. Wildkräuter werden mit Unkrautvernichter ausgerottet, Insektenpopulationen sterben aus. Deshalb ist es wichtig, die Fütterung unserer gefiederten Freunde nicht nur auf den Winter zu reduzieren. Sinnvoll ist eine ganzjährige, gezielte Fütterung. Das hilft bedrohten Vogelarten und erhöht deren Bruterfolge.

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Das richtige Futterhaus

Futterhäuser sollten nicht zu klein sein, sonst kann es leicht zu Streitereien unter den verschiedenen Vogelarten kommen. Damit das Futter vor Regen und Schnee geschützt ist, sollte das Dach weit überstehen. Damit Katzen und Mäuse am hoch klettern gehindert werden, sollte der Ständer hoch genug sein und möglichst aus einem Metallrohr bestehen.

Verwende immer nur kleine Futtermengen, die täglich nachgefüllt werden, so verhinderst Du, dass das Futter schimmelt. Das Futterhaus sollte mindestens einmal in der Woche gereinigt werden.

Besonders gut eignen sich Futtersilos mit Sitzstangen, da kein Kot das Futter verunreinigen kann. Außerdem wird verhindert, dass große Vögel wie Tauben, Eichelhäher und Krähen mit größeren Futtermengen wegfliegen können. Du kannst zusätzlich Nussnetze, Meisenknödel und Meisenringe anbringen. Auch ein Wasserspender und ein Vogelbad sind gerade im Hochsommer sinnvoll. Wenn es sehr heiß ist, freuen sich die Vögel über ein kühles Bad.

Geeignetes Futter ist: Fettfutter aus Rindertalg, Haferflocken, ungeröstete Erdnüsse, Wildsämereien, Futter mit Insektenanteil. Fettflocken kann man auch mit Haferflocken und hochwertigen Speiseölen (Öl erhitzen) selbst herstellen. Vogel-Grit hilft den Vögeln bei der Eierschalenbildung, gerade in kalkarmen Gebieten.

Viele Dinge, die wir essen, sind für Vögel ungeeignet – Salz und künstliche Aromen können bei einem Vogel Stoffwechselstörungen hervorrufen. Tabu sind alle Speisereste, Backwaren, Kartoffeln und Quark, Fleisch und Käse, Butter, Margarine, Back- und Bratfette, Pommes frites.

Wer genügend Platz hat, kann in seinem Garten Nistkästen anbieten.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Beobachten Deiner Wildvögel im Garten.

Rabenschlau: So intelligent sind Raben wirklich!

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Von wegen Spatzenhirn! Bestimmte Vogelarten überraschen uns immer wieder mit ihrer fast unheimlichen Intelligenz. Zu den schlausten Vertretern der gefiederten Zunft gehören Raben und Papageien. Mögen die Fachleute über den IQ der Vögel streiten – der Laie erfreut sich derweil an kuriosen, höchst beeindruckenden Filmaufnahmen und Berichten.

Was tun, wenn man eine wirklich harte Nuss zu knacken hat? Ein paar gewitzte Krähen haben ihre ganz eigene Art entwickelt, mit dieser Herausforderung umzugehen, wie der Tierfilmer David Attenborough in einer japanischen Großstadt erleben durfte.

Die eleganten Tiere aus der Familie der Rabenvögel schwingen sich hoch in die Lüfte und lassen den Leckerbissen von dort aus fallen. Aber nicht etwa irgendwohin, sondern mitten auf eine stark befahrene Kreuzung. Der Aufprall selbst kann der harten Schale zwar nichts antun – wohl aber das Auto, das Sekunden später darüberfährt und die Nuss knackt.

Lebensgefährlicher Spießrutenlauf
So weit schon mal ganz gut. Wenn da nicht die vielen anderen Autos wären, die aus der Wegstrecke zur geknackten Nuss einen lebensgefährlichen Spießrutenlauf machen. Doch auch dafür haben die Krähen eine Lösung gefunden: Geduldig warten sie am Fußgängerübergang, bis die Ampel auf Grün schaltet – um dann in aller Seelenruhe über die Straße zu tippeln und sich den wohlverdienten Happen abzuholen.

Zahlreiche Filmaufnahmen dokumentieren, wie kreativ die Rabenvögel Lösungen entwickeln. Nicht ihre Geschicklichkeit, sondern ihr Abstraktionsvermögen gilt dabei als Beleg für Intelligenz; etwa die Transferleistung, aus den Gegebenheiten „Höhe – Straße – Auto – Ampel“ einen Nussknacker zu konstruieren.

Erwiesenermaßen können Krähen solche komplexen Handlungen im Voraus planen. Alternativ gucken sie sich das Verhalten von ihren Kollegen ab, sind also lernfähig. Macht ihnen niemand vor, wie es geht, probieren sie es selbst. Gerne auch mit der Hilfe von Werkzeug – eine Kunst, von der lange angenommen wurde, dass sie im Tierreich nur von Affen und Halbaffen beherrscht wird. Dabei scheinen gerade Krähen ein Faible für das Heimwerken zu haben: Sie benutzen nicht nur ein, sondern bei Bedarf gleich drei Werkzeuge hintereinander, um an versteckte Nahrung zu gelangen. Und ist kein Stöckchen, Grashalm oder Blattstängel zur Hand, pardon, zur Kralle, dann basteln sie sich das passende Utensil eben selbst. Wie beispielsweise die Krähe Betty, die an der Universität Oxford die klügsten Forscher verblüffte, als sie kurz entschlossen ein Stück Draht zu einem Haken verbog, um an ein Leckerli zu gelangen.

Einstein der Vögel - Papageien sind hochbegabt

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Auch Papageien zählen zu den Hochbegabten unter den Vögeln, wobei Experten darüber streiten, ob die Kunst des „Sprechens“ mit Intelligenz zu tun hat oder nicht. Viele Papageienkenner gehen beim „Nachplappern“ von einer Verhaltensstörung des Tieres aus; neuere Forschungen zeigen jedoch offenbar, dass Papageien durchaus bedeutungsbezogen sprechen, also Ereignisse oder Objekte mit den passenden Wörtern verbinden können.

Unbestritten hingegen ist, dass Papageien für Probleme intelligente Lösungen finden. Der neuseeländische Kea beispielsweise dreht an Schrauben, bedient Haken, schiebt Hindernisse beiseite, löst Riegel und öffnet verschlossene Deckel, um an Futter zu gelangen – nicht etwa in unterschiedlichen Situationen, sondern nahtlos aneinandergereiht. Als weiteres Indiz für Intelligenz wird die Zusammenarbeit mehrerer Tiere gewertet. So zeigen Filmaufnahmen drei Keas vor einer Futterbox, deren Deckel sich nur durch das Ziehen an einer weiter entfernten Schnur öffnen lässt. Nach ein paar Versuchen scheinen sich die Vögel geeinigt zu haben: Einer zieht mit dem Schnabel an der Schnur und hält sie fest, so dass die anderen fressen können. Faszinierend ist dabei nicht nur die kluge Zusammenarbeit; uns Menschen begeistern die neugierigen und erfinderischen Tiere vor allem deshalb immer wieder aufs Neue, weil sie an ihren Aktivitäten ganz offensichtlich Spaß haben.

Unbestritten hingegen ist, dass Papageien für Probleme intelligente Lösungen finden. Der neuseeländische Kea beispielsweise dreht an Schrauben, bedient Haken, schiebt Hindernisse beiseite, löst Riegel und öffnet verschlossene Deckel, um an Futter zu gelangen – nicht etwa in unterschiedlichen Situationen, sondern nahtlos aneinandergereiht. Als weiteres Indiz für Intelligenz wird die Zusammenarbeit mehrerer Tiere gewertet. So zeigen Filmaufnahmen drei Keas vor einer Futterbox, deren Deckel sich nur durch das Ziehen an einer weiter entfernten Schnur öffnen lässt. Nach ein paar Versuchen scheinen sich die Vögel geeinigt zu haben: Einer zieht mit dem Schnabel an der Schnur und hält sie fest, so dass die anderen fressen können. Faszinierend ist dabei nicht nur die kluge Zusammenarbeit; uns Menschen begeistern die neugierigen und erfinderischen Tiere vor allem deshalb immer wieder aufs Neue, weil sie an ihren Aktivitäten ganz offensichtlich Spaß haben.

Welcher Ziervogel passt zu Dir?

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Zebrafinken, Kanarienvögel, Nymphen- oder Wellensittiche – welche gefiederten Freunde passen am besten zu wem? Eine Frage, die sich nicht nur Eltern, die ihrem Sprössling Vögel als Heimtiere schenken möchten, vor dem Kauf stellen sollten. Denn jeder Ziervogel hat – wie Kinder auch – andere Eigenschaften und Vorlieben.

„Die Art sollte zu den Erwartungen und dem Charakter des zukünftigen Besitzers passen, denn sonst kommt schnell Frustration auf“, sagt Horst Bielfeld, Autor zahlreicher Ratgeber zur Ziervogelhaltung. „Ob ein kleines Gerangel bei der Fütterung, der schwungvolle Balztanz der Männchen oder Neckereien beim Spielen – die Zebrafinken zum Beispiel bieten im und außerhalb des Vogelbauers viel Sehenswertes.“ Ruhige Kinder und Erwachsene, die gerne beobachten und noch dazu ein bisschen Geduld zum Zähmen mitbringen, können viel Freude an ihnen haben.

Auch Kanarienvögel sind friedliebende Gesellen, die eine ruhige Umgebung und einen liebevollen Menschen schätzen. Und: Sie mögen klassische Musik, zu der sie auch gern mit trillern. Musikalische Menschen können viel Spaß an den Darbietungen haben. Mit Geduld und liebevollem Umgang können sowohl Kanarienvögel als auch Zebrafinken entgegen der landläufigen Meinung gezähmt werden.

Zu echten Freunden werden auch Nymphensittiche. Sie sind muntere Spielkameraden für aktive Vogelbesitzer, die mit ihrem Heimtier etwas erleben wollen. Sittiche sind sehr intelligente Vögel. Sie brauchen Beschäftigung und freuen sich, wenn ihre Menschen mit ihnen sprechen und spielen oder ihnen leise Radiomusik vorspielen. Den richtigen Kumpel findet man auch unter den Wellensittichen. Den Sittichen sitzt der Schelm im Nacken: Gern zwicken sie in das ein oder andere Ohr, zupfen am T-Shirt oder zerzausen die Frisur. Diese kleinen Neckereien sind Zeichen der Zuneigung, mit denen die bunten Vögel ihre Freundschaft beweisen – und die hält bei Nymphen- wie bei Wellensittichen ein Leben lang.